übach-palenberg

Anzeigensonderveröffentlichung 2 DAS STADTMAGAZIN Liebe Leserinnen und Leser, manchmal kommt es einem vor, als lebten wir in Zeiten, wo nur eines zählt: Immer mehr. Immer höher, schneller, weiter. Alles muss wachsen. Auch die Stadt Übach-Palenberg wächst: Neubaugebiete entstehen, neue Gewerbeflächen wurden ausgeschrieben. Muss das sein? Muss Übach-Palenberg immer größer werden? Ja, sagen die beiden Stadtplaner Übach-Palenbergs, Achim Engels und Laura Pierotti. Mehr Einwohner und mehr Wohnungen sind ihrer Meinung nach immanent wichtig für die Stadt. Warum das so ist und warum eine gleichbleibende Einwohnerund Häuserzahl kein erstrebenswertes Ziel ist, erklären sie im Interview in diesem Heft – der mittlerweile vierten Ausgabe unseres „Stadtmagazins Übach-Palenberg“. Übach-Palenberg entwickelt sich – nicht nur durch Neubaugebiete. Besonders lässt sich das momentan in Palenberg beobachten. Bislang gilt der Stadtteil vielen als tot. Das soll sich nun ändern. Doch dieser Entwicklungsprozess soll nicht ohne die Menschen, die in Palenberg wohnen und arbeiten, vollzogen werden. Darum wird es Anfang September eine Bürgerwerkstatt geben, bei der sich die Bürger mit Ideen und Anregungen beteiligen können. Gleichzeitig hat ein Zentrumsmanager in Palenberg seine Arbeit aufgenommen und bildet die Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Geschäftsleuten. Es wird auch schon konkret in Palenberg: Ein Bauprojekt, das die Stadt sogar als „Leuchtturmprojekt für Palenberg“ bezeichnet hat, steht in den Startlöchern. Es könnte den Anfang bei der Aufwertung des Viertels machen und bestenfalls viele Nachahmer finden. Die Investoren für dieses Projekt sind in der Stadt keine Unbekannten. Wer dahinter steckt, erfahren Sie ebenfalls in diesem Heft. Doch es wird nicht nur viel getan und geplant in Übach-Palenberg, sondern auch gefeiert. Nach einem Sommer voller Feste und Veranstaltungen geht es in den folgenden Monaten ähnlich weiter. Das Kaiser Karl Fest wird im September zum 40. Mal in Palenberg stattfinden und lockt nicht nur mit einigen musikalischen Acts. Kurz darauf wird das Oktoberfest an mehreren Tagen das Festzelt an der Borsigstraße füllen. Der Vorverkauf ist gut gestartet, werden Sie in dieser Ausgabe lesen. Auf das Oktoberfest folgt die Kölsche Nacht Ende Oktober. Wobei es bei ihr in diesem Jahr nicht ganz glatt lief. Es gab ein wenig Ärger, da die Stadt keine Genehmigung für den Standort des Festzeltes gab. Warum und was das für die Karnevalsvereine bedeutet, finden Sie auf den folgenden Seiten. Viel Spaß beim Lesen dieses Magazins und einen schönen Spätsommer! Palenberg: Bürger können mitreden In Palenberg soll sich in den kommenden Jahren einiges verändern. Die Bürger sollen dabei mit ins Boot geholt werden. Bei der ersten Bürgerwerkstatt, die im September stattfindet, können sich Interessierte einbringen. Bürger haben dort die Chance, ihre Ideen, Sorgen, Anregungen, Wünsche oder Kritik zu äußern und sich am Veränderungsprozess Palenbergs zu beteiligen. Dabei sind nicht nur Anwohner aus Palenberg willkommen, sondern auch aus den anderen Stadtteilen. Auch Vereine und Geschäftsleute können sich beteiligen. Im Rahmen der ersten Bürgerwerkstatt wird auch das Büro RaumPlan erste Ergebnisse zur Entwicklung Palenbergs präsentieren. „Das wird aber keine Info-Veranstaltung, sondern ein Austausch“, stellt Linda Pierotti, Stadtentwicklerin bei der Stadt Übach-Palenberg, klar. Bei der Bürgerwerkstatt gehe es darum, die Bürger beim Veränderungsprozess miteinzubeziehen. Man wolle nicht über deren Köpfe hinweg Entscheidungen treffen. „Es geht bei der ersten Bürgerwerkstatt nicht beispielsweise um den Standort eines einzelnen Mülleimers oder eines Pflanzenkübels, sondern es geht um das Gesamtbild der Stadt“, erklärt Pierotti. Die erste Bürgerwerkstatt findet am 7. September um 19 Uhr im CMC statt. Dort soll ein erstes Meinungsbild der Bürger aufgenommen werden. „Wir wollen wissen, was die Bürger sich wünschen“, sagt Pierotti. In einer zweiten Werkstatt werden dann in einem weiteren Schritt noch einmal die konkreten Projekte besprochen, die auf Grundlage der Ergebnisse des ersten Treffens entstanden sind. Wann der zweite Termin stattfinden wird, kann jetzt noch nicht abgeschätzt werden. Das hängt auch davon ab, wie ertragreich die erste Versammlung sein wird. Die Ergebnisse müssten gefiltert und ausgearbeitet werden. Erst dann kann im kommenden Jahr der nächste Schritt erfolgen, sagt Pierotti. „Wir hoffen, dass sich viele Bürger einbringen.“ Bei Fragen oder Anregungen können sich Bürger an Laura Pierotti telefonisch unter 02451/979-6018 oder per Mail an l.pierotti@uebachpalenberg.de wenden. (bwi) Bei der ersten Bürgerwerkstatt können Anwohner, Geschäftsleute und Interessierte ihre Anregungen und Wünsche äußern: Wie stellen sie sich die Zukunft Palenbergs vor? Laura Pierotti von der Stadtentwicklung der Stadt Übach-Palenberg. Im CMC findet die erste Bürgerwerkstatt zum Stadtteil Palenberg statt. Foto: Benjamin Wirtz/MHA

RkJQdWJsaXNoZXIy MTk4MTUx