Reisemagazin

Anzeigensonderveröffentlichung 8 Aalborg in 48 Stunden entdecken Zwei volle Tage Stadt plus eine Woche am Meer. Das ist für viele Reisende im Sommer eine perfekte Kombination: Man stillt je nach Vorliebe seinen Hunger nach Kunst, Geschichte oder Design und erholt sich anschließend in einem Ferienhaus am Meer. Dabei muss es nicht immer die – häufig eh schon überlaufene – Hauptstadt eines Landes sein. Es lohnt sich, die kleineren und noch unbekannten Metropolen ins Auge zu fassen. Aalborg in Dänemark ist so ein Kleinod: Die Studentenstadt mit ihren rund 120.000 Einwohnern hat mit Utzon Center, Hafenbad und Konzerthaus („Musikkens Hus“) nicht nur Top-Sehenswürdigkeiten – viele der Attraktionen befinden sich auch direkt an der reizvollen Hafenpromenade am Wasser. Architektur-Interessierte und Fans des nordischen Designs werden in Aalborg im Utzon Center glücklich. Namensgeber dieses Wissenszentrums ist Jørn Utzon. International berühmt wurde der Architekt mit seinem Entwurf für das Opernhaus in Sydney. Wer auf den am Limfjord gelegenen Bau zuschlendert, erkennt sofort das Dach – nur eben drei Nummern kleiner als die weltberühmte Oper in Australien. Die in der Sonne glänzenden Segel sind typisch für den 2008 verstorbenen Architekten. Badespaß am Hafen Die Dauerausstellung über Leben und Schaffen Jørn Utzons sowie Wechselausstellungen ziehen alle Register digitaler Ausstellungskunst samt Mitmach-Optionen. Auch für den Nachwuchs gibt es viel zu tun. Größere Kinder etwa können eigene Legobauten kreieren und dank Virtual-Reality-Brille in Minecraftdamit hantieren. Nur wenige Gehminuten vom Utzon Center entfernt befindet sich das 2011 eröffnete Hafenbad mit Sprungturm und Kletterwand. Der Eintritt ist frei. In insgesamt vier Becken können sich Badelustige direkt im Limfjord abkühlen oder von der Kletterwand hinein plumpsen lassen. Blick auf den Limfjord Darf es danach wieder Sightseeing sein? Das 2014 eröffnete Musikkens Hus ist nicht nur für Anhänger des Sichtbetons ein Hingucker. Tipp: Erst das Gebäude von außen bestaunen, dann reingehen und das schlicht-edle Innendesign bewundern. Unbedingt die Treppe empor steigen und von dort auf den Limfjord und das gegenüberliegende Ufer mit viel Industrie- und Hafenarchitektur schauen. Dann ab auf die Straßen: Rund 70 wetterfeste Wandmalereien verzieren in Aalborg ursprünglich langweilige Hausfassaden. Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus der ganzen Welt. Wer mag, entdeckt die Kunstwerke auf eigene Faust oder mit einer Führung. Das bedeutendste Museum in Aalborg heißt Kunsten. In dem hellen, von Tageslicht durchdrungenen Gebäude liegt der Schwerpunkt auf dänischen Künstlern und Designern des 20. Jahrhunderts. Das Museum liegt etwas außerhalb, vom Stadtzentrum aus dauert es zu Fuß etwa 20 Minuten. Auf dem Weg passiert man den weitläufigen Kildeparken und kann dabei die singenden Bäume mit Musik von Cliff Richard, Helene Fischer oder Andrea Berg zum Trällern bringen. Tatsächlich haben schon mehr als 70 Künstler jeweils „ihren“ Baum in Reih und Glied gepflanzt. Vor jedem steht ein Lautsprecher mit Knopf. Einfach drücken und schon ertönt zum Beispiel CliffRichards Evergreen „Congratulations“. Essen in Aalborg Wer eine Stärkung braucht, sollte tagsüber unbedingt im Penny Lane einkehren. Das gemütliche Café hat unendlich viele leckere Törtchen und Teilchen im Angebot, es gibt aber auch Salate und Sandwiches. Ebenfalls gut ist der Mittagstisch im obersten Stock des Kaufhauses Salling – schöner Blick von der stylishen Dachterrasse inklusive. Am Abend gibt es im Azurra Nordkraftgünstiges und leckeres italienisches Essen. Das Restaurant findet sich in einem ehemaligen Kraftwerk samt Kulturzentrum. Wer gerne von Stand zu Stand pilgernd verschiedene Länderküchen ausprobiert, wird in einer riesigen Industriehalle abseits der City fündig. Dort befindet sich unter dem Dach von „Aalborg Streetfood“ etwa ein Dutzend Essensstände. (dpa) Anreise: Aalborg hat einen Flughafen, der von Deutschland zum Beispiel von KLM via Amsterdam angeflogen wird. Per Auto folgt man der Autobahn A7/E45 nach der Grenze immer weiter gen Norden – von Flensburg sind es rund 300 Kilometer. Auch mit dem Zug, etwa via Hamburg und Aarhus, ist Aalborg gut erreichbar. Übernachtung: Vom einfachen Hostel über Budget- bis hin zum Premium-Hotels gibt es in jeder Preisklasse Zimmer. Die viertgrößte Stadt Dänemarks punktet mit dänischem Design, moderner Architektur und einem schicken Hafenbad. Und wer Muße hat, kann sich von Bäumen etwas vorsingen lassen. Auch das ist Aalborg: Dänische „Hyggeligkeit“ bei einem Spaziergang in der Altstadt. Foto: Michael Damsgaard/Visit Denmark/dpa-tmn Bunte Kunst statt grauer Fassade: Rund 70 solcher Wandmalereien sind in Aalborg zufinden. Foto: Patrick Bo Elkjær/Sofie Steensen Nielsen/Visit Denmark/dpa-tmn REISEN 2022

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