purRegio Golf Spezial 2022

14 Von Felix Grewe Golfer leben länger. Wissenschaftliche Studien belegen immer wieder, dass Golf zu den gesündesten Sportarten überhaupt gehört. Denn Golf hält in Bewegung, bietet nahezu allen Menschen eine ausreichende körperliche Aktivität. Golf birgt ein vergleichsweise geringes Verletzungsrisiko. Es verbindet athletische und kognitive Anforderungen und auch für das seelische Gleichgewicht ist Golf hilfreich — natürlich unter der Voraussetzung, dass man das Spiel als ein solches erkennt und nicht zu ernst nimmt. Hier sind neun Gründe, warum Golf guttut! 1) Wer eine Runde zu Fuß absolviert, legt etwa 11.000 bis 17.000 Schritte zurück, das entspricht einer Distanz von 6,5 bis 13 Kilometern. Dabei verbraucht man rund 1200 Kilokalorien. 2) Auch bei einer per Golf-Cart absolvierten 18-Löcher-Runde werden erstaunliche Aktivitätswerte erreicht: im Durchschnitt rund 6000 Schritte beziehungsweise 6,5 Kilometer. Und immerhin verbraucht man auch fahrend noch 600 Kilokalorien. 3) Rund 150 Minuten Golfspiel pro Woche können ausreichen, um die Anforderungen für die körperliche Aktivität zu erfüllen. Das sagt die Weltgesundheitsorganisation WHO. 4) Je aktiver man ist, desto mehr kann man das Risiko chronischer Erkrankungen reduzieren — zum Beispiel Depression und Demenz um 20 bis 30 Prozent, Schlaganfälle undHerz-Kreislauf-Erkrankungen sogar um 20 bis 35 Prozent. 5) Auch die Gefahr für Brustkrebs (-20 Prozent) und Darmkrebs (-30 Prozent) sinken. 6) Diabetes-Erkrankungen treten 30 bis 40 Prozent seltener auf, wenn man sich ausreichend bewegt, und Hüftfrakturen sogar um 36 bis 68 Prozent weniger. 7) Golf sorgt für ein besseres Wohlbefinden, mehr Selbstachtung, Selbstwert und Selbstvertrauen. 8) Gerade ältere Menschen verbessern durch regelmäßiges Golfspielen sowohl ihre Balance als auch ihre Kraft — und auch die Lungenfunktion profitiert. 9) Am Ende bleibt das Wichtigste: Golfer leben länger. Punkt. Golf hält in Bewegung und gilt deshalb als besonders gesunder Sport. Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Hier sind neun Gründe, warum Golf guttut. Der gesündeste Sport derWelt? Vor dem Golfspiel sind Aufwärmübungen ratsam, um die Gefahr von Verletzungen zu minimieren. Foto: tonjung_stock adobe.com Training neben demGolfplatz Um Beschwerden vorzubeugen, ist es empfehlenswert, sich vor dem Spiel gezielt zehn Minuten lang aufzuwärmen. Für das Training neben dem Golfplatz wird ein 30- bis 60-minütiges Ausdauerworkout ein- bis zweimal pro Woche empfohlen (Joggen, Fahrrad fahren, Schwimmen, Laufband, Crosstrainer, Rudergerät) und ein 60-minütiges Krafttraining zweimal die Woche, bei dem alle Körperpartien beansprucht werden. Für die Beweglichkeit sind Yoga oder Stretching ideal – so oft wie möglich. Die über 60-seitige Golf & Fitness-Broschüre des DGV mit Informationen und 21 Fitnessübungen für ein besseres und gesünderes Golfspiel ist als PDF herunterladbadbar unter https://serviceportal.dgv-intranet.de unter dem Reiter Presse & Publikationen. purGesundheit

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