purRegio für Heinsberg & Region - 02-2022

purHeimat 8 Von Dettmar Fischer Lara Freire ist 19 Jahre alt. Sie wohnt in Immendorf bei Geilenkirchen und arbeitet seit vier Jahren ehrenamtlich im Team der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen mit. Über ihre Nachbarin, die Diakonin Anja Erdner, hatte sie von dieser Tätigkeit gehört. Sie hatte anschließend mal vorbeigeschaut und sich schnell eingegliedert. Projekte mit Kindern werden in vielfältiger Form angeboten. Es können Sommerferienspiele sein oder auch spezielle Projekte wie eine Kinderbibelwoche, die gemeinsam mit Diakonin Anja Erdner und den anderen Teamern erarbeitet werden. Nach vier Jahren möchte Lara Freire ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf keinen Fall mehr missen. Auch wenn sie ihr Studium der Informatik nach dem Abitur, das sie gerade an der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule macht, in eine andere Stadt verschlagen sollte, möchte sie dort wieder eine ähnliche Aufgabe wahrnehmen. „Es macht unglaublich viel Spaßmit Kindern zu arbeiten“, sagt Lara Freire. Mit den Kindern zu lachen und Projekte wie eine Theateraufführung gemeinsam erfolgreich voran zu bringen, das sei eine schöne Abwechslung zum Schulalltag. „Es tut mir gut, mit den Kids unterwegs zu sein“, hat Lara Freire festgestellt. Ehrenamt hört sich staubig an, ist es aber nicht, weil ... es total vielseitig ist. Man lernt immer was Neues kennen. Es gibt immer was Neues zu tun. Ich mache es so, dass ... ich genauso viel Spaß habe wie die Kinder. Das merken die auch. Und das überträgt sich dann auch wieder auf die Kinder. Manchmal, wenn ich keinen guten Tag habe, färbt die gute Laune der Kinder auch auf mich ab. Die meiste Zeit geht dafür drauf ... mit den Kindern zu spielen und zu basteln. Manchmal treibt es mir Tränen in die Augen …vor Lachen, wenn Kinder mit ihrer Leichtigkeit ohne lange Nachzudenken etwas sagen. Davon könnten wir uns manchmal eine Scheibe abschneiden. Mich hat das Ehrenamt dahingehend verändert, dass ... ich mehr Selbstverantwortung übernehme. In einer Gruppe zu arbeiten — auch mit stärkeren Persönlichkeiten — macht auch mich stark. Und man lernt, nicht immer alles so ernst zu nehmen, manche Dinge auch mal so zu belassen, wie sie gerade sind. Man bekommt dabei starke Nerven. Um es (noch) besser zu machen, bräuchte ich die Handynummer von ... niemandem. Bei uns tut jeder, was er kann. Wenn es mal nicht so laufen sollte, suchen wir uns selber Unterstützung. Mehr Ehrenamtler wären aber schön. Ein großes, starkes Team ist immer gut. Ich würde jedem raten, ein Ehrenamt auszuüben. Es eröffnet Neues, was man sonst vielleicht nicht machen würde. Es zieht einen aus dem Alltag heraus, und man kommt mit Leuten in Kontakt, die man sonst vielleicht nicht kennen lernen würde. Es ist immer interessant, wenn unterschiedliche Leute zusammen kommen. < Lara Freire arbeitet ehrenamtlich in der Kinderund Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen mit. „Man lernt, nicht immer alles so ernst zu nehmen“ Lara Freire hat so viel Spaß an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, dass sie eine ähnliche Aufgabe auch dann wahrnehmen möchte, wenn sie demnächst Informatik in einer anderen Stadt studieren sollte. Foto: Dettmar Fischer Lichtdesign auf über 300 m² Verkaufsfläche. www.leuchtenhaus-erkelenz.de Hauptstr. 2 · 41812 Erkelenz-Lövenich 02435/5679164 Ihr Bestattermeister am Torbogen Hochstraße 18! Heinsberg! 02452 18 09 101 www.bestattungen-wallraven.de Wir geben Ihnen Zeit und Raum.

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