purRegio für Heinsberg & Region - 02-2022

purKino 20 Mit über vier Millionen Besuchern war das Fliegerdrama „Top Gun“ in Deutschland der dritterfolgreichste Film 1986. In den USA belegte es sogar die Spitzenposition und begründete nicht nur den Ruf des Produzentenduos Jerry Bruckheimer und Don Siegel als Meister patriotischer Actionkracher und die Karriere von Regisseur Tony Scott („Crimson Tide“), sondern auch den Nimbus von Hauptdarsteller Tom Cruise als Blockbuster-Garant. 36 Jahre später, nach Verzögerungen unter anderem durch Scotts Tod 2012 und die Corona-Pandemie, kommt nun tatsächlich die Fortsetzung, inszeniert von „Tron: Legacy“-Macher Joseph Kosinski. Wie schon der Titel klar macht, ist Cruise als Pete „Maverick“ Mitchell in der Hauptrolle zurück — Karriere in der Armee hat sein Charakter trotz seiner Leistungen nicht gemacht, stattdessen gibt er demNachwuchs Flugstunden. Eines Tages wird er jedoch zu einer Spezialmission der US Navy gerufen, an der auch der Sohn seines verstorbenen Freundes Nick „Goose“ Bradshaw beteiligt ist. [ph] „Top Gun 2: Maverick“ Start: 26. Mai Regie: Joseph Kosinski Mit: Tom Cruise, Miles Teller, Jennifer Conenelly u.v.a. Tom Cruise geht wieder in die „Top-Gun“-Schule. Flieger-Ass Mit Steven Spielbergs grandioser und technisch wegweisender Verfilmung des Michael-Crichton-Romans „Jurassic Park“ begann 1993 eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Die fünfte Fortsetzung hebt den Dino-Wahn allerdings noch einmal auf eine neue, wissenschaftlich hanebüchene, aber dramaturgisch und visuell spannende, spektakuläre Ebene. Denn nach den Ereignissen aus „Das gefallene Königreich“ von 2018 leben die geklonten Riesenechsen nun nicht mehr auf entlegenen tropischen Inseln, sondern auf dem Festland mitunter in Zivilisationsnähe. Das neue Szenario sorgt aber nicht nur für beeindruckende Bilder von Sauriern, die durch verschneite Wälder und historische Innenstädte trampeln, sondern auch für ein Treffen der Generationen: Neben Chris Pratt und Bryce Dallas Howard, den Stars der 2015 gestarteten Nachfolgereihe „Jurassic World“, kehren alle drei Hauptcharaktere der Ursprungsfilme, wie gewohnt gespielt von Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum, zum Staunen, Forschen und Wegrennen zurück. [ph] „JurassicWorld: Ein neues Zeitalter“ Start: 8. Juni Regie:Colin Trevorrow Mit: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Jeff Goldblum u.v.a. Die „Jurassic World“-Dinos erobern das Festland. Mensch gegen Echse Mit gerade mal fünf Spielfilmen in 30 Jahren liest sich die Filmografie von Regisseur Baz Luhrmann recht übersichtlich. Klasse statt Masse lautet die Devise des Australiers, denn „Strictly Ballroom“, „William Shakespeares Romeo & Julia“, „Moulin Rouge!“, „Australia“ und zuletzt „Der große Gatsby“ von 2013 sind durchweg großartiges, eindeutig für die große Leinwand gemachtes Ausstattungskino und haben im Herzen vieler Filmbegeisterter zu Recht einen festen Platz. Nun steht nach langer Pause endlich Werk Nummer 6 an, für das der Ausnahme-Filmemacher sich an die Biografie des legendärsten Superstars überhaupt herangewagt hat: Elvis Presley! Gespielt wird „The King“ von Newcomer Austin Butler, der demOriginal nur bedingt ähnlich sieht, dies aber durch seine darstellerische Leistung wettmachen soll. Mit Tom Hanks ist dagegen eine Größe von heute in der Rolle des Quasi-Bösewichts zu sehen: als Colonel Tom Parker, der Elvis ab 1955 managte und finanziell ausbeutete. [ph] „Elvis“ Start: 23. Juni Regie: Baz Luhmann Mit: Austin Butler, Tom Hanks, Olivia DeJonge u.v.a. „Elvis“ ist eine epische Filmbiografie mit Musik. Der King lebt! Foto: Warner Bros. Entertainment Inc. Foto: Paramount Pictures Foto: Universal Studios/Storyteller

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