purRegio für Heinsberg & Region - 02-2022

14 Von Nicola Gottfroh Die Energiewende macht sich bemerkbar — auch im Kreis Heinsberg. Erneuerbare Energien lösen zunehmend konventionelle Energieträger ab. Bei der Beheizung neuer Wohngebäude mit umweltfreundlichen Technologien war der Kreis Heinsberg in diesem Bereich laut Landesbetrieb Statistik und Dienstleistungen IT NRW im Jahr 2020 Spitzenreiter im Land Nordrhein-Westfalen. Der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien war im Kreis am höchsten, denn Bauherren setzten bei den Neubauten in 79 Prozent der Fälle auf erneuerbare Energien. In Düsseldorf dagegen planten Bauherren mehrheitlich mit konventionellen Heizenergien. Lediglich 19,6 Prozent setzten in der Landeshauptstadt auf erneuerbare Energien beim Heizen, in Münster waren es 31,8 Prozent und auch in Köln gerade einmal 33,3 Prozent. Dass der Kreis Heinsberg die Nase vorn hat, liegt nach Meinung von Landrat Stephan Pusch an verschiedenen Faktoren. Zum einen — wie in allen Teilen der Republik — an der staatlichen Förderung für moderne Heizanlagen. Im Hinblick auf die in den vergangenen Jahren immer stärker gestiegenen Kosten für fossile Energieträger rechne sich einemoderne Heizanlage auch dank der Fördermittel durchaus. Vor allem die hohe Zahl der Neubauvorhaben, bedingt auch durch die Umsiedlung ganzer Dörfer und das Entstehen neuer Dorflagen, scheint ein bedeutender Faktor für die hohe Zahl im Kreis Heinsberg zu sein. „Im Kreis Heinsberg bauen viele Menschen selbstgenutztes Eigentum. 60 bis 70 Prozent der Neubauten sind Wohnimmobilien für den Eigengebrauch. Und weil es für die eigene Zukunft bestimmt ist, setzen die Bauherren auf zukunftsträchtige Technik statt auf veraltete Technik und teure fossile Energie“, so Pusch. Umgekehrt sei es Bauherren in den Städten weniger wichtig, mehr Geld in umweltfreundliche Heizanlagen zu investieren, weil sie viel häufiger zur reinen Vermietung der Immobilien bauten. „Da sind die in den vergangenen Jahren gestiegenen Energiekosten beim Bau eher nebensächlich, denn die Kosten werden später auf die Mieter umgelegt“, erklärt Landrat Stephan Pusch. ÖkologischesHeizen liegt imTrend Der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien war im Kreis am höchsten, denn Bauherren setzten bei den Neubauten in 79 Prozent der Fälle auf erneuerbare Energien. Auch diese Tagespflege von Via Nobis in Erkelenz wurde mit diesen Heizenergien ausgestattet und sogar als Passivhaus errichtet. Foto: Nicola Gottfroh Spitzenreiter in NRW: Bei 79 Prozent aller Projekte im Kreis Heinsberg wird auf erneuerbare Energien gesetzt. purBauen&Wohnen Fenster · Türen · Rolladen · Markisen · Insektenschutz Leo Nybelen GmbH Fensterbau & Co. KG Geilenkirchener Straße 51 · 52538 Gangelt-Birdgen · Tel.: 0 24 54 - 98 90 30 · Fax 0 24 54 - 88 70 HEIZUNG, SANITÄR, FLIESEN Kohlwey Bad & Wärme GmbH Hinter der Mauer 8 · 52525 Heinsberg Tel.: 02453/3317 · Fax: 02453/3450 info@kohlwey.de · www.kohlwey.de In10 TAGEN ZUM NEUEN BAD! Copyright: Geberit

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