purRegio für Düren, Jülich & Region - 02-2022

purKino 26 Die erfolgsverwöhnte Autorin Loretta Sage schreibt romantische Romane, in denen ein attraktiver Held namens Dash McMahon antike Schätze hebt und dabei seine Begleiterinnen dahinschmelzen lässt. Der fiktiven Figur leiht der selbstverliebte Alan sein Gesicht und den gestählten Körper — viel mehr hat er jedoch anscheinend nicht zu bieten. Auf einer Promotour, die Loretta widerwillig für ihr neuestes Buch absolviert, wird die Schriftstellerin jedoch entführt und Alan will sie retten, nicht zuletzt um allen zu beweisen, dass er mehr drauf hat, als bloß zu modeln. Mit Sandra Bullock, Channing Tatum, Daniel Radcliffe und Brad Pitt in einer wahnwitzigen Nebenrolle ist die Abenteuerkomödie hervorragend besetzt. Das, selbstironische Gags, exotische Schauplätze und eine knackig-kurze Laufzeit von eineinhalb Stunden sorgen hoffentlich dafür, dass der Film es mit den 1980er-Jahre-Klassikern „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ und „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ aufnehmen kann. [ph] „The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ Start: 21. April Regie: Aaron Nee, Adam Nee Mit: Sandra Bullock, Channing Tatum, Daniel Radcliffe u.v.a. Bullock und Tatum auf einem Abenteuer Trip. Witzige Schatzsuche Mit weltweit fast zwei Milliarden Dollar Einspiel hat sich „Spider-Man: No Way Home“ seit Dezember zum dritterfolgreichsten Film aller Zeiten aufgeschwungen. Das darin — und zuvor bereits in den Marvel-TV-Serien „WandaVision“ und „Loki“ — eingeführte Konzept des Multiversums, das es den Machern erlaubte, die vorherigen Spider-Man-Reihen mit Tobey Maguire und Andrew Garfield nachträglich dem Marvel-Kinouniversum MCU einzuverleiben, hatte zahllose Fans neugierig gemacht. Die nach über fünf Jahren recht späte „Doctor Strange“-Fortsetzung dürfte hier nun zumindest inhaltlich noch einen draufsetzen. Vieles deutet darauf hin, dass die Paralleldimensionen weiterhin durcheinanderlaufen und so manch alte Bekannte in unterschiedlichen Versionen auftauchen, mal gut, mal böse. Das könnte spannend werden, zumal Sam Raimi Regie führte, der nicht nur die allerersten drei „Spider-Man“-Filme inszenierte, sondern früh in seiner Karriere Horror-Kultwerke wie „Tanz der Teufel“ und „Darkman“ erschuf. [ph] „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ Start: 4. Mai Regie: Sam Raimi Mit: Benedict Cumberbatch, Elisabeth Olsen, Xochiti Gomez u.v.a. Cumberbatch zaubert erneut als Doctor Strange. Vielschichtiger Horror Mit über vier Millionen Besuchern war das Fliegerdrama „Top Gun“ in Deutschland der dritterfolgreichste Film 1986. In den USA belegte es sogar die Spitzenposition und begründete nicht nur den Ruf des Produzentenduos Jerry Bruckheimer und Don Siegel als Meister patriotischer Actionkracher und die Karriere von Regisseur Tony Scott („Crimson Tide“), sondern auch den Nimbus von Hauptdarsteller Tom Cruise als Blockbuster-Garant. 36 Jahre später kommt nun tatsächlich die Fortsetzung, inszeniert von „Tron: Legacy“-Macher Joseph Kosinski. Wie schon der Titel klar macht, ist Cruise als Pete „Maverick“ Mitchell in der Hauptrolle zurück — Karriere in der Armee hat sein Charakter trotz seiner Leistungen nicht gemacht, stattdessen gibt er dem Nachwuchs Flugstunden. Eines Tages wird er jedoch zu einer Spezialmission der US Navy gerufen, an der auch der Sohn seines verstorbenen Freundes Nick „Goose“ Bradshaw beteiligt ist. [ph] „Top Gun 2: Maverick“ Start: 26. Mai Regie: Joseph Kosinski Mit: Tom Cruise, Miles Teller, Jennifer Connelly u.v.a. Tom Cruise besucht wieder die „Top Gun“ Schule. Flieger-Ass Foto: Paramount Pictures Foto: Paramount Pictures Foto: Disney Marvel

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