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Ausgabe 02 / Januar 2025 3 Wohngeld 2025 Die Grundregeln beim Wohngeld Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur monatlichen Miete oder der Belastung für ein selbst bewohntes Eigenheim. Es wird – bei Bedürftigkeit – zumeist für einen Zeitraum von zwölf Monaten bewilligt und kann dann immer wieder erneut beantragt und im Prinzip zeitlich unbegrenzt gezahlt werden. Ob und wie viel einem Antragsteller zusteht, hängt neben der Miethöhe vor allem ab von ` der Größe des Haushalts, ` dem Mietniveau am Wohnort und ` dem Haushaltseinkommen. Welche Miete zählt für Ihr Wohngeld? Grundlage für die Berechnung des Wohngelds sind die reine Kaltmiete und die „kalten Nebenkosten“ der Wohnung. Kein Geld erhalten Sie dagegen für Möblierungs- und Untermietzuschläge. Die Miete (einschließlich kalter Nebenkosten) wird allerdings jeweils nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen berücksichtigt. Diese unterscheiden sich je nachdem, wo Sie leben. Alle Orte sind nach der Höhe des Mietniveaus, das sich je nach Region in Deutschland stark unterscheidet, eingruppiert. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, welche Orte in die inzwischen sieben Mietenstufen – von eher niedrig bis sehr hoch – eingestuft sind. Wenn Sie wissen möchten, zu welcher Mietenstufe Ihr Wohnort gehört, können Sie ganz einfach den Wohngeldrechner von biallo.de nutzen. Dort wird zunächst nach dem Bundesland gefragt, in dem Sie leben. Unterstellen wir: Sie wohnen in Hessen. Das geben Sie über die Scroll-Leiste ein. Danach werden Sie gefragt, wo Sie in Hessen leben. Dort können Sie beispielsweise angeben, dass Sie in Frankfurt am Main wohnen. Der Wohngeldrechner ordnet Sie mit diesen Angaben schon einer bestimmten Mietenstufe zu. In diesem Fall ist es die Mietenstufe VI, die Stufe mit den zweithöchsten Mieten in Deutschland. Prae_Studio/ Shutterstock.com Puttachat Kumkrong/ Shutterstock.com

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