Klenkes - November 2022

Das Motto ist eine Floskel: Alles kann, nichtsmuss. Das geht leicht von den Lippen, kühn dahergesagt ist es aber nicht. „Wir setzen keine Grenzen“, sagt Anna Schaaff. Und Illes Strzedulla ergänzt: „Hier ist jeder willkommen, der positiv eingestellt ist.“ Die beidenAachener betreiben das „Schnack“ imFrankenberger Viertel in Aachen. Am 1. Oktober haben sie den neuen Treffpunkt für Kunst, Kultur undGesellschaft eröffnet. Seither werden die Räume regelmäßig vonKreativen samt ihrer Ideen und interessierten Besuchenden gefüllt. Malkurse stehen auf dem Programm genauso wie kleine Konzerte, Ausstellungen, Theater, Trödelmärkte und Informationsveranstaltungen.Wer etwas Originelles anbieten, präsentieren oder vermitteln möchte, kann das „Schnack“ mieten. „Wir haben schon unzählige Anfragen erhalten“, erzählt Strzedulla. Das Konzept kommt gut an. Etwa ein Jahr hat es vom Freiwerden des Lokals an der Viktoriastraße bis zur Eröffnung gedauert. „Wir haben eine Wand eingerissen, Wände begradigt, Decken abgehängt und den Boden geschliffen“, erläutert Strzedulla. Bei Sanierung und Renovierung sei er tatkräftig unterstützt worden, besonders von Mitgründer und „Handwerkerseele“ Till Offergeldt. Herausgekommen sind einladende 75 Quadratmeter mit reichlich Sitzgelegenheiten, Küche und Theke – ein Ort zumVerweilen, Lernen und Kennenlernen. Und ein Ort, an dem viel „geschnackt“ wird und weiterhin viel „geschnackt“ werden soll. Da liegt der Name für das Kulturzentrum also auf der Hand? „So ist es“, sagt Schaaff lachend, „trotzdem haben wir fast ein Jahr gebraucht, umdarauf zu kommen.“ Die Überlegungen hätten sich gelohnt, schließlich sei dabei ein Name herausgekommen, der kombinierbar sei – wie in „Schnick, Schnack, Schnuck“ zumBeispiel. So heißt der Spieleabend, zu dem das Schnack zweimal imMonat einlädt. Auch in den „Schnick-Schnack-Trödelmarkt“, der ebenfalls regelmäßig stattfinden soll, passt der Name hervorragend hinein. Strzedulla und Schaaff bringen nicht nur ihre Organisationsfähigkeiten ein, sondern auch ihre berufsbedingten Expertisen: Strzedulla betreibt eine Siebdruckwerkstatt und plant, seinWissen inWorkshops zu vermitteln, Schaaff ist Ernährungsberaterin und kann sich Kochkurse für Menschenmit Essstörungen vorstellen. Alles kann, nichts muss – die beiden nehmen diesesMotto sehr ernst und blicken den kommendenWochen euphorisch entgegen. Schaaff sagt: „Hier lernt manMenschen kennen, die Freunde werden können.“ \ kit Schnack Viktoriastraße 88 Die drei Gründer des „Schnack“: Till Offergeldt (links), Illes Strzedulla und Anna Schaaff. Foto: Anna Schaaff begegnungsort Alles kann, nichts muss Das „Schnack“ im Frankenberger Viertel bietet einen charmanten Treffpunkt für Kunst, Kultur und Gesellschaft. DER VORVERKAUF HAT BEGONNEN! VORSTELLUNGENtäglich 15 und 19 Uhr, am 18.12. um 11 und 15 Uhr. 19. und 24.12. spielfrei. TICKETS AB SOFORTin allen Vorverkaufsstellen sowie ab dem 10.12. auch an der Circuskasse. www.weihnachtscircus-aachen.eu

RkJQdWJsaXNoZXIy MTk4MTUx