Klenkes - September 2022

film 18 2eptember 2H22 Eine Auswahl der weiteren Filmstarts – Angaben ohne Gewähr ab 1.9. „Komm mit mir in das Cinema – Die Gregors“ Doku über das #erliner !ineastenK Ehepaar Erika und Ulrich Gregor. „Die Zeit, die wir teilen“ Isabelle Fuppert lässt das Publikum an den Erinnerungen einer 0erlegerin teilhaben. ab 8.9. „Atlantide“ 2emiKdokumentarischer Film über einen (on 3ennbooten begeisterten AuJenK seiter nahe 0enedig. „Orphan: First Kill“ 2pätes Pre*uel zum Thriller (on 2HH8 um eine <unge PsVchopathin. ab 15.9. „Alice Schwarzer“ Doku über die FeministinM Journalistin und Publizistin. „Alle reden übers Wetter“ Eine Philosophiedoktorandin durchlebt beimFeimatbesuch au> dem Land eine Daseinskrise. „Chase – Nichts hält ihn auf“ Gerard #utler als Ehemann au> der 2uche nach seiner ent>ührten Frau. „Dancing Pina“ Doku über das künstlerische Erbe der !horeogra`n Pina #ausch. „Jeepers Creepers: Reborn“ Der 3eboot der 3eihe spielt während eines U2KForrorKFesti(als. „Lieber Kurt“ Drama – o<e: (on und mit Til 2chweiger – um eine FamilieM die den Tod eines Kindes (erarbeiten muss. „Ticket ins Paradies“ 3omK!om mit Julia 3oberts und George !looneV als EWKEheleuteM die au> #ali die Fochzeit ihrer Tochter sabotieren. ab 22.9. „Don’t Worry Darling“ Thrillerdrama um eine Ehe>rauM die in den 185Hern das dunkle Geheimnis ihres 3etortenstadtidVlls entdeckt. „Sonne und Beton“ Eine Gang aus #erlinKAeuk:lln plant einen 3aubzug in einer 2chule. „Unsere Herzen – Ein Klang“ Doku über die Faszination des !horgesangs. NEUSTARTS Gestern, heute, morgen „Das Glücksrad“ J 2H21II 3: 3V9suke Famaguchi 2tart: 1.8. S 121 Minuten S F2K noch o>>en Mit „DriveMy Car“ konnte der japanische Regisseur Ryûsuke Hamaguchi Ende März den Oscar für den besten internationalen Film gewinnen. Etwas verspätet kommt nun auch sein bereits auf der Berlinale 2021mit demGroßen Preis der Jury ausgezeichnetesWerk „Das Glücksrad“ in die deutschenKinos – und stellt mit seinen drei vor allemvon ihren Frauenfiguren geprägten Episoden beinahe so etwas wie ein zugänglicheres Komplementärwerk in Häppchenform zum eher männlich geprägten, etwas spröden und überlangen Erfolgsnachfolger dar. Wie so viele Kurzgeschichten warten auch Hamaguchis Miniatur-Dramen jeweilsmit einer überraschendenWendung auf. Zumreinen Selbstzweck lässt der Filmemacher diese aber nie verkommen, sondern bewirkt bei seinen Protagonistinnen wahrhaftige, schonungslose Erkenntnisgewinne, die auch beim Kinopublikum nachhallen. \ Peter Hoch Episodendrama Foto: Film Kino TeWt Frauenfreundschaft „Over & Out“ D 2H22II 3: Julia #ecker 2tart: 1.8. S 1H8 Minuten S F2K 12 Vor 26 Jahren zogen sie noch gemeinsamumdieHäuser. Heute sind die vier „Muskeltiere“ in alleWinde verstreut. Lea ( Jessica Schwarz) führt ein ödes Leben als Karrierefrau, Steffi( Julia Becker) ist frustrierte Hausfrau und Mutter und auch Toni (Petra Schmidt-Schaller) istmit ihremAlltag imRampenlicht nicht glücklich. Nur Maja (Nora Tschirner) scheint die große Liebe gefunden zu haben. Deshalb ruft sie die Freundinnen an und lädt sie zur Hochzeit in Italien ein. Ein langer Road-Trip mit einem klapprigen Mietwagen beginnt. Unterwegs stellt sich allerdings recht schnell heraus, dass die drei Frauen vollkommen unterschiedliche Lebensträume verfolgen. Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Julia Becker („Maybe, Baby!“) ihre Freundschaftsgeschichte – unverkrampft, leicht und ohne die Zuschauer zu unterfordern: ein Glücksfall für das deutsche Komödienkino. \ Lars Tunçay Tragikomödie Foto: Warner #ros. GermanV Märchenhaft „Three Thousand Years of Longing“ AU2IU2A 2H22II 3: George Miller 2tart: 1.8. S 1H8 Minuten S F2K noch o>>en Sieben Jahre, nachdem Regisseur George Miller mit der Endzeit-Oper „MadMax: Fury Road“ seine Kulthitreihe der 1980er spät, aber fulminant fortsetzte, hat er nun ein Kammerspiel inszeniert, das von der Kraft der Erzählung lebt. Im Mittelpunkt steht Dr. Alithea Binnie, eine Sammlerin von Geschichten aus aller Welt, und ihre Begegnung mit einem Dschinn, der ihr drei Wünsche gewährt. Da Alithea weiß, dass so etwasmeist schlecht ausgeht, will ihreWahl gut überlegt sein. Um sie für sich einzunehmen, erzählt ihr der Dschinn aus seinem Jahrtausende währenden Leben.Millers Film lebt von den Bilderwelten, die das Special-Effects-Team eindrucksvoll auf die Leinwand zaubert. Mit Tilda Swinton und Idris Elba fanden sich zudem zwei Schauspielgrößen, die die komplexenDialoge überzeugend transportieren. Was fehlt, ist ein SchussMagie, der das Konzept zusammenhält. \ Lars Tunçay Fantasydrama Foto: Leonine Neubeginn I „Das Leben – ein Tanz“ F 2H22II 3: !Cdric Klapisch 2tart: 8.8. S 118 Minuten S F2K 12 Die Pariser Balletttänzerin Élise (Marion Barbeau, Erste Solistin an der Pariser Opéra, in ihrer ersten Filmhauptrolle) verletzt sich bei einer Aufführung so schwer, dass die Ärzte für ihre berufliche Zukunft schwarzsehen. Niedergeschlagen begleitet sie als Gehilfin ihre Schwester und deren kochenden Freund in die Bretagne zu einem Kreativzentrum. Dort findet sich auch eine Kompanie für zeitgenössischen Tanz eines renommierten Choreografen (Hofesh Shechter spielt sich selbst) ein, bei der Élise überraschende neue Erfahrungen sammelt, die sie frischen Lebensmut schöpfen lassen. Regisseur Cédric Klapisch, bekannt vor allem für seine „L’auberge espagnole“-Trilogie, hat es auch mit seinem jüngsten Film wieder geschafft, typisch französisches Wohlfühlkino mit dem gewissen Etwas zu versehen und noch dazuMusik und Tanzdarbietungen ihreWirkung entfalten zu lassen. \ Peter Hoch Tragikomödie Foto: 2tudiocanal GmbFIEmmanuelle JacobsonK3o*ues

RkJQdWJsaXNoZXIy MTk4MTUx