Kinderzeitung Nr. 2

Hereinspaz ier t 2 In unserer heutigen Ausgabe zeigen wir Euch, wie Ihr leckere Gemüse-Snacks für den Ausflug zum See oder einen Grillabend zubereiten könnt. Die sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch richtig gut! Ein leckeres Eis gehört auch zum Sommer dazu. Doch immer wieder gesellen sich uneingeladene Gäste dazu. Ist es eine Biene? Ist es eine Wespe oder doch eine Hummel? Wir verraten Euch, wie Ihr die Insekten unterscheiden könnt. Auf unserer Doppelseite findet ihr ein spannendes Interview mit einer Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche. Momentan besuchen nämlich ziemlich viele Kinder eine solche Therapiestunde. Was haben die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg damit zu tun?Wir gehen demauf den Grund. Knobelspaß gibt es auf unserer Rätselseite, wo Ihr tolle Preise gewinnen könnt. Und jetzt viel Spaß beimLesen! Der Sommer steht vor der Tür und die hohen Temperaturen laden dazu ein, die Zeit draußen zu verbringen. Viele schöne Abenteuer warten auf Euch! Liebe Kinder Bis dahin, bleibt gesund! Karlo Clever Planschen, abkühlen und das kühle Wasser genießen. Im Sommer gehen wir gerne schwimmen. Egal ob in Freibädern, im Planschbecken zu Hause oder an Badeseen. Gerade Kinder sind richtige Wasserratten. Spätestens in der Grundschule lernt man heutzutage schwimmen. Das war früher aber nicht immer so. Seit wann genau der Mensch schwimmen kann, kannman heute nicht mehr sagen. Aber wir wissen, dass sich die Menschen schon in der Antike über Wasser halten konnten. Bei den Ägyptern gehörte es zum guten Ton. Bei den Griechen galt man sogar als ungebildet, wenn man nicht schwimmen oder lesen konnte. Auch im antiken Rom war das Schwimmen sehr angesehen. Außerdem badete man sehr gerne. Besonders gute Schwimmer waren die Germanen, die sogar Wettkämpfe abhielten. Meistens badeten die Menschen zu dieser Zeit nackt. Im Mittelalter änderte sich das Verhältnis zum Schwimmen. Es wurde nicht gerne gesehen, wenn Menschen nackt badeten. Zudem gab es viele Gruselgeschichten über Seeungeheuer, vor denen viele Angst hatten. Wasser galt als ein gefährliches Element, weswegen es viele Nichtschwimmer gab. Leider ertranken in dieser Zeit auch viele in Gewässern. Viel genutzt wurden im Mittelalter allerdings sogenannte „Badestuben“. Dort badeten Frauen und Männer nackt gemeinsam in einem Zuber – einem großen, offenen Fass. Das gefiel der Kirche aber nicht, die mit Verboten und Bestrafungen reagierte. Ein Umdenken fand erst im 17. und 18. Jahrhundert statt. Der Engländer John Locke und der Franzose Jean-Jacques Rousseau legten den Grundstein dafür, dass Schwimmen wieder Ansehen gewinnen konnte. In Deutschland war es Johann Christoph Friedrich GutsMuths. Er forderte ein, dass Schwimmen ein Bestandteil in der Erziehung von Kindern sein sollte. In West- und Mitteleuropa wurden daraufhin öffentliche Badeanstalten eröffnet. Die Menschen trauten sich deswegen wieder ins Wasser und lernten schwimmen. Allerdings sollte es noch 200 weitere Jahre dauern, bis Schwimmen zur Freizeitbeschäftigungwurde. Spätestens seit den 1960er Jahren lernt jedes Kind in der Grundschule schwimmen. Denn das gehört zu den Pflichtsportarten im Schulsport. Schwimmen ist mittlerweile ein fester Bestandteil in unserer Bewegungskultur geworden. InDeutschland gibt es etliche Hallenbäder und Freibäder. Viele Schwimmbäder bietenKurse an. IMPRESSUM KarlosKinderzeitung Verlag: Medienhaus AachenGmbH, Dresdener Straße 3, 52068Aachen Tel.: 0241/ 5101-0 Druck: EuregioDruckGmbH, Dresdener Straße 3, 52068Aachen Verantwortlich für den Inhalt: imSinne des Landespressegesetzes NRW: Thomas Thelen, Anschrift siehe Verlag Verantwortlich für denAnzeigenteil: JürgenCarduck, Anschrift sieheVerlag Kontakt: karlo@medienhausaachen.de oder Tel.:0241/ 5101-419 RedaktionundFotos: Kian Tabatabaei, AlinaHasky, Anna Contzen, Najoua Taleb, JulieVandegaar, Judith Peschges, Svenja Stühmeier, Lillith Bartczak; Fotos: dpa, Imago, colourbox

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