Aachener Immobilienmesse 2022

Anzeigensonderveröffentlichung 3 IMMOBILIENMESSE 2022 Trend zu kleinen Fenstern hält an Große, bodentiefe Fensterfronten waren und sind in Neubauten gefragt. Aber es gibt auch einen auffallenden Gegentrend, der auf den ersten Blick überrascht: Oftwerden aktuell recht schmale Fenster im oberen Bereich der Wand quer eingebaut. Das hat vor allem praktische Gründe: Für mehr Privatsphäre etwa im Schlafzimmer, aber vor allem auch zum Kosten sparen. Denn so schön großflächige Panoramafenster auch sind, mit kleineren Scheiben lässt sich imWinter mit weit weniger Aufwand die Wärme im Haus halten und im Sommer das Gebäude vor Hitze schützen. Zwar sind die Zeiten, als kleine Fensterhöhlen die einzige Möglichkeit waren, möglichst viel Wärme im Haus zu halten, längst vorbei. „Dank moderner Isoliertechnik sind Wärmeverluste imWinter kein Thema mehr“, sagt Frank Koos vom Verband Fenster + Fassade. An der Südfassade könnten gerade große Fenster sogar zur Erwärmung der Innenräume genutzt und damit Heizenergie gespart werden. Fenster mit Ost- oder West-Ausrichtung können in ihrer Energiebilanz einer sehr gut gedämmten Wand entsprechen. Aber diese Wirkung habe ihren Preis, sagt Stefan C. Würzner vom Bauherren-Schutzbund: „Glas hat einen fünf- bis zehnmal schlechteren Dämmfaktor als eine Wand, man muss also einigen Aufwand treiben. Um eine ebenso gute Dämmung hinzubekommen, braucht es mindestens eine Dreifachverglasung.“ Diese sei für kleinere Fensterflächen natürlich preiswerter als für große. Die Mischung macht´s Um beim Hausbau zu sparen, werden daher die verschiedenen Fensterformate gemischt. „Manche Bauherren planen schmale Fenster auf der Nordseite, weil dort wenig solare Gewinne auftreten und sich größere Fenster nicht lohnen würden“, berichtet Fensterexperte Koos. Aber hieran scheiden sich die Meinungen. Herstellervertreter Koos zeigt sich wenig begeistert: „Wer so Energie sparen will, hat nur vermeintlich einen Vorteil. Denn er bezahlt dafür den Preis von weniger Tageslicht und fehlender Sicht nach draußen.“ Aber es kann in manchen Räumen eben auch von Vorteil sein, wenn man nicht auf voller Länge durchsichtige Scheiben hat. Etwa dort, wo man Einblicke von draußen vermeiden möchte, seien schmale horizontale Fenster eine gute Lösung, sagt Klaus-Jürgen Edelhäuser von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Allerdings darf man sich von den Spareffekten nicht täuschen lassen: Wenn man dann mehrere kleine Fenster in einem Raum einbaut statt ein großes, sind die Kosten unterm Strich wieder höher, erklärt Benitz-Wildenburg. Auch bei der Wärmedämmung gebe es dann einen Nachteil: „Denn kleinere Fenster haben im Verhältnis einen größeren Rahmenanteil, der meistens einen schlechteren Dämmwert hat“, so der Experte. (dpa) In Neubau-Vierteln fällt es vor allem auf: Hier sind neben großen Panoramafenstern vermehrt auch überraschend kleine, quer und sehr hoch an der Wand liegende Fenster eingebaut. Aus gutem Grund. In Neubausiedlungen fallen sie auf: Immer häufiger sieht man in Häusern auch querliegende Fenster. Foto: dpa MARKTWERTSCHÄTZUNG schnell online kostenlos 24.de Jetzt GRATIS anfordern!

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