Gesundheitsmagazin Stolberg

2 GESUNDHEITSMAGAZIN STOLBERG Wo ist der Schlüssel? Und was wollte ich einkaufen? Viele Ältere fürchten eine Demenz, wenn sie im Alltag plötzlich Termine vergessen oder Gegenstände verle- gen. Die Angst ist aber unbegründet, heißt es in der „Apotheken Umschau“. Etwas Schusseligkeit ist kein Einzelfall und zudem angeboren. Manche Menschen lassen sich einfach schneller ablenken. Ein Fall für den Arzt wird Vergesslichkeit immer, wenn sie auffällig zu- nimmt oder sich ausweitet. Wer plötzlich Schwierigkei- ten hat, Wege zu finden oder Menschen wiederzuer- kennen, sollte das abklären lassen. Auch das muss aber noch keine Demenz sein – hinter den Symptomen kann zum Beispiel auch Flüssigkeitsmangel stecken. (dpa) SCHUSSELIG STATT DEMENT Helfen ist gut, geschulte Assistenz ist besser Unterstützung im Alter: Senioren-Assistenten legen sehr viel Wert auf Professionalität Mit dem Alter wird der All- tag für viele Menschen mühsamer. Erste körperli- che Einschränkungen und gesundheitliche Probleme führen o!mals dazu, dass vertraute Tätigkeiten schwerer fallen. Auch die Mobilität lässt nach – das hat Folgen für die Pflege so- zialer Kontakte sowie die Teilhabe am gesellscha!li- chen Leben. Das Ergebnis ist häufig ein Gefühl der Vereinsamung mit weite- ren möglichen gesundheit- lichen Konsequenzen. Individuell Diesen Teufelskreis wollen qualifizierte Senioren-As- sistenten durchbrechen: Sie agieren professionell, so früh wie möglich und je nach individuellem Bedarf. „Jede Situation ist anders“, erklärt etwa Ute Büch- mann, die vor 13 Jahren mit dem sogenannten Plö- ner Modell ein spezifisches und vielschichtiges Schu- lungskonzept zur persönli- chen Begleitung und Be- treuung älterer Menschen entwickelte. Mehr als 1.400 Frauen und Männer haben inzwischen die entspre- chende Qualifikation zur Senioren-Assistenz durch- laufen. Sie verfügen damit nicht nur über ein reiches Fachwissen zu Gesundheit, Pflege und den dazugehöri- gen Rechtsfragen, sondern haben sich intensiv mit der Psychologie des Alters so- wie mit den Möglichkeiten zur körperlichen und geis- tigen Aktivierung von Se- nioren befasst. Durch wei- tere Fortbildung – etwa auf dem Gebiet der Demenzbe- treuung – oder durch eine Spezialisierung etwa auf Gedächtnistraining oder Biografiearbeit decken die Senioren-Assistenten ein breites Leistungsspektrum ab. Alltagsbegleitung auf Augenhöhe „Sowohl die Senioren selbst als auch ihre Angehörigen legen größtenWert auf Pro- fessionalität, Vertrauens- würdigkeit und Zuverläs- sigkeit, wenn es um persön- liche Unterstützung geht, speziell im häuslichen Um- feld“, weiß Ute Büchmann. Vor allemdie Professionali- tät könne durch nachbar- scha!liche Gefälligkeiten oder ehrenamtliche Dienste mit häufig wech- selnden und meist deutlich geringer qualifizierten Krä!en kaum gewährleis- tet werden. „Insbesondere aber geht es den qualifi- zierten Senioren-Assisten- ten darum, Hilfe zur Selbst- hilfe zu geben und die vor- handenen Ressourcen älte- rer Menschen behutsam, angemessen und geduldig zu fördern und zu erhalten und eine Alltagsbegleitung auf Augenhöhe anzubie- ten“, so Büchmann. (djd) Senioren-Assistenten: Sie agieren professionell, so früh wie möglich und je nach individuel- lem Bedarf. Foto: djd/Büchmann/Seminare/Stefanie Heider ✆ 0 24 02 - 2 80 72 Würselener Straße 117 52222 Stolberg info@pflegemobil-trudy-gehlen.de www.pflegemobil-trudy-gehlen.de Wir suchen Verstärkung für unser Team: examinierte Pflegefachkraft (m/w) oder Arzthelfer/in in Vollzeit oder 7 Tage arbeiten/7 Tage frei. Aushilfen (m/w) für die Wochenenden! Inh. Doris Schmitz & Conny Vroels Kurt-Schumacher-Str. 10 52224 Stolberg Telefon 02402/750733 Pflegeteam Ambulanter Kranken- und Pflegedienst 02402 / 36061 Breiniger Berg 43 | 52223 Stolberg

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