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Anzeigensonderveröffentlichung 19 EURODE-MAGAZIN Bier: Auf Rolduc wird wieder gebraut „Zum Wohle!“ Nur mit welchem Bier? Die Frage ist in den urig-gemütlichen Räumen der Kerkrader „Brouwgilde“ beim erstmaligen Besuch vielleicht noch nicht so einfach zu beantworten. Bei den meist zwangsläufigen Folgebesuchen kommt gleich auf den Tisch, was zuvor mal besonders gut gemundet. Ausgewiesene Bierkenner sind für Rückfragen zur Stelle, und sie helfen gerne weiter bzw. führen Interessierte unterhaltsam an die von ihnen selbst kreierten Biere heran. Ob „Kolsje Jong“ (Kölsche Jung) ein obergäriges, helles Bier nach einer Rezeptur aus Köln, „Broenge Pater“ (Brauner Pater) ein sehr dunkles Bier, das nach reifen, roten Früchten, Lakritz- und Kaffeenoten schmeckt oder eine überaus gefragte „Blonde Non“ (klar, Blonde Nonne), ein fruchtiges, schweres Helles, ein „Rolducer Zwaere“ (Rolducer Schweres) mit Honig von Bienen aus der Nachbarschaftoder ein „Kloeester IPA“ mit (zitrus)fruchtiger Note, das auch ein wenig nach Tee schmeckt – zu all diesen und weiteren vor Ort erhältlichen Bieren gibt es auf Wunsch mehr zu erzählen: über die Entstehungsgeschichte, die verwendeten (natürlichen) Zutaten, Alkoholgehalt (Vorsicht, teilweise bis 8 Prozent!), zu welchen Speisen oder Gelegenheiten sich die feinen und deshalb nicht ganz so günstigen Gerstenerzeugnisse empfehlen. Aber der Reihe nach! Dass in der einstigen Kerkrader Abtei Rolduc in grauer Vorzeit Bier produziert wurde, ist historisch belegt. Nachdem im Ersten Weltkrieg letzte Kupferkessel der Klosterbrauerei für Militärgerät eingeschmolzen wurde, schien das Thema Bierproduktion in den alten Gemäuern jedoch für immer abgehakt. Bis die Kerkrader Elmar und Wiel Choinowski sowie Wim Eussen eine Schnapsidee wahr werden ließen. Sie brannten nämlich tatsächlich – zunächst in ihren eigenen vier Wänden – erstmal Schnaps. „Dann haben wir gedacht, Bier zu brauen ist eigentlich viel schöner, denn mit Schnaps ist der Abend sehr schnell zu Ende, und mit Bier kann man etwas länger feiern. Da haben wir angefangen, bei uns zuhause Bier zu brauen“, erinnert sich Bierexperte Wim Eussen an die Anfänge vor gut neun Jahren. Nur ein Jahr nach den ersten für „tauglich“ befundenen Bierrezepturen hatten die Hobbybrauer ein positiv folgenreiches Gespräch mit der Geschäftsführung von Rolduc. Die plante 2013, das Brauereiwesen vor Ort möglichst authentisch wiederzubeleben – inklusive typischen Klosterbieren. Da haben die drei passionierten Bierfreunde nicht lange überlegt und begonnen in der Abtei zu brauen. „Das passt natürlich super – Brauerei und Abtei – das ist für viele Menschen etwas, das irgendwie zusammengehört. Gerade hier in dieser Region“, ist Wim Eussen immer noch froh über die glückliche Fügung und das bislang rein mit ehrenamtlichem Engagement Erreichte. Fortsetzung auf Seite 20 Drei Freunde aus Kerkrade betreiben die nur an drei Tagen in der Woche stundenweise zum Probieren und Genießen geöffnete „Brouwgilde“. Die Kollektion der eigenen Bier-Kreationen und die schon vor der Brouwgilde erhältlichen Abteibiere. Foto: Stephan Tribbels Stadtmarke-ng Herzogenrat"e.V. präsen-ert( Stadtmarketing Herzogenrat"e.V. 30.09. bis 02.10.2022 Lreitag> &:<:R<(:((- (:<:: -hr Nintritt ):>:: + a5f aPPen0PStIen Einlass ",.!& #hr 30*a"re /nd kein biss&"en$eise Sara"S&"i%er .19(30#"r, Sam7tag> :)<):<(:((-)RQ&: -hr Nintritt ):>:: + a5f aPPen0PStIen Einlass ",.!& #hr *!rgen'. Ha/smann .20(30#"r, Sonntag> :(<):<(:(( ; LamiPientag ( ,or7tePP5ngen )$<:: -hr O )!<&: -hr Nintritt #>:: + a5f aPPen0PStIen Einlass "Std. %or Beginn

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