EIFEL MITTENDRIN

Anzeigensonderveröffentlichung 6 Eicherscheid: Entlang des Flurheckenweges Der vor knapp sieben Jahren offiziell eingeweihte Flurheckenweg rund um das Golddorf Eicherscheid ist nach wie vor ein Anziehungspunkt für viele Wanderer. Gerade im Frühjahr und Sommer, wenn die Wanderzeit wieder Menschen ins Grüne lockt, ist der 7,5 Kilometer lange Rundweg eine Runde wert. Gerade in jüngster Zeit, als die Corona-Situation viele Menschen davon abhielt, in weit entfernte Gebiete zu vereisen, gewannen die Sehenswürdigkeiten in unmittelbare Nähe wieder einen höheren Stellenwert. Viele Menschen haben die Natur als Rückzugs- und Erholungsort neu entdeckt. So ist es auch mit der Eicherscheider Runde, die viele Eindrücke aus einer besonderen Kulturlandschaftund einem intaktem Dorfleben bietet. Der Flurheckenweg ist durchgehend asphaltiert oder betoniert und damit barrierefrei. Man darf den auch in Straßenschuhen gut zu begehenden Rundweg als familienfreundlich bezeichnen, selbst wenn ungefähr bei Kilometer sechs im Drosselbachtal eine kurze bis zu 12-prozentige Steigung zu bewältigen ist. Insgesamt aber sind auf der gesamten Strecke nur rund 100 Höhenmeter zu überwinden. Wenn man sich den sogenannten sieben Erlebnis-Standorten mit Infotafeln näher widmet und die spannenden Texte liest, ist man rund 2,5 Stunden unterwegs. Intensive Begegnung Was den Weg besonders reizvoll macht, sind nicht nur die zahlreichen Fernblicke inmitten der jahrhundertealten Flurheckenlandschaft, sondern auch die intensive Begegnung mit dem Golddorf Eicherscheid, das zweimal durchquert wird. Hier begegnet man man kleinen Kapellchen und Wegekreuzen wie auch mehreren denkmalgeschützten Fachwerkhäusern, die sich hinter meterhohen Hausschutzhecken verstecken. Davon gibt es noch rund 70 im Ort. Seit mehr als 300 Jahren existierten die ältesten Buchen-Flurhecken, deren Gesamtlänge in der Gemarkung Eicherscheid rund 100 Kilometer umfasst. Einer der landschaftlichen Höhepunkte unterwegs ist der Eifelblick „Worbelescheed“ mit Rastplatz. Von hier schweift der Blick von der Dreiborner Hochfläche über das Rurtal bis nach Vogelsang. Einzigartig „Die Ortskerne wirken auf Luftbildern, als hätten sie sich in die Zentren der Heckenvernetzungen eingekuschelt oder wären dort von Geisterhand eingesponnen worden. Die Flur- und Haus-, Schutzund Trutzhecken der Eifel stellen in kulturhistorischer, biologischer und ästhetischer Hinsicht etwas Besonderes und Einzigartiges dar.“ So anschaulich und treffend hat vor 25 Jahren der Aachener Schriftsteller Hermann-Josef Schüren, der zeitweilig in Eicherscheid lebte, das Eifeler Heckenland einmal beschrieben. Fortsetzung auf Seite 7 Seit knapp sieben Jahren gibt es den familienfreundlichen und barrierefreien Rundwanderweg. Der Natur ganz nah ist der Wanderer auf dem 7,5 Kilometer langen Flurheckenweg rund um Eicherscheid. Fotos: Peter Stollenwerk EIFEL MITTENDRIN WI R HAB EN ENDL I CH WI EDE R GEÖF FNET ! SAL ZGROTTE - S I MMERATH . DE ÖF FNUNGS Z E I TEN Mo. - Fr. 10:00 - 13:00 Uhr 16:00 - 19:00 Uhr Sa. + So. 11:00 - 16:00 Uhr

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