EIFEL-MITTENDRIN

12 Anzeigensonderveröffentlichung EIFEL MITTENDRIN Lauschiges Fleckchen Es gibt viele lauschige Plätz- chen hier. Von den kräftig grü- nen Auen dies- und jenseits der Rur mal ganz abgesehen. Von den höchsten Stellen De- denborns aus öffnen sich wei- te Blicke ins Tal und auf die ge- genüberliegenden Hügel, die nur gering bebaut sind. Wie geschaffen für ein Pläuschchen sind auch die rot angestrichenen Bänke un- ter der gewaltigen Linde, die schon vor langer Zeit zum Na- turdenkmal erklärt wurde. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der stattliche Baum, der auf dem Pfarrer-Engels-Platz für reichlich Schatten sorgt. Vom einen Ende des Ortes bis zum anderen Ende von Deden- born zu gehen, das erfordert schon ein wenig Puste und Ausdauer. Denn vom Willkom- mensschild des Ortseinganges bis zum Ortsausgang liegen über drei Kilometer, die mal auf mal ab führen. Hier schlän- gelt sich die L106 in engen Kur- ven mitten durch das langge- zogene Straßendorf. Etwas abseits in herrlichster Natur liegt Dedenborn. Hier kennt man sich – aus Kind- heitstagen oder auch aus den Vereinen. Vier Stück gibt es im ganzen Ort. Uwe Nellessen ist beispielweise in allen vieren Mitglied und aktiv dabei. Er ist Dedenborner durch und durch. Er wurde hier geboren, ist hier aufgewachsen und lebt mit seiner Familie mitten im Grü- nen. „Ja, flächenmäßig ist De- denborn groß, was man von der Einwohnerzahl hingegen nicht sagen kann.“ Uwe Nelles- sen hat im vergangenen Jahr – nach dem plötzlichen Tod von Franz-Josef Hilsenbeck, den Vorsitz im Verkehrsverein De- denborn übernommen. Jetzt konnten die etwa 50 Mit- glieder ihr rundes Jubiläum fei- ern: Vor 50 Jahre wurde der Verkehrsverein Dedenborn ge- gründet, der damals noch den Zusatz „Fremdenverkehrsver- ein“ trug. Nach und nach nah- men die Pensionszimmer ab, die „Fremden“ wurden sozu- sagen aus dem Namen gestri- chen und der Verkehrsverein widmete sich neuen Aufgaben. Die Namensgebung ist geblie- ben. Auch wenn die „Fremden“ jetzt wieder einen kleinen Zu- wachs verzeichnen. Wandern in der Eifel boomt. Vor allem auf den ausgewie- senen Wegen wie Eifelsteig oder Wildnis-Trail. Sie füh- ren Wanderer ganz nah an De- denborn vorbei. „Wir küm- mern uns heute um die Wege, schildern sie aus, restaurie- ren oder erneuern Bänke. Un- ser Wegewart begibt sich etwa zweimal im Jahr auf Tour, um nach dem Rechten zu sehen oder Schilder neu aufzuhän- gen“, nennt Uwe Nellessen ei- nen Aufgabenbereich des Ver- kehrsvereins. Umso ärgerlicher ist es für ihn, wenn unlieb- same Zeitgenossen die Aus- schilderungen des Verkehrs- vereins einfach entfernen und wegschmeißen. Eher per Zufall hatte er davon erfahren, dass Dedenborner Schilder in Ven- wegen auftauchten, offenbar achtlos weggeworfen. Der kleinste Dedenborner Ver- ein hat Anfang Oktober gefei- ert. Nicht groß, mit einer Wan- derung und Ausstellung in der Grillhütte, die übrigens als ers- te 1976 in der Nordeifel vom Verkehrsverein errichtet wur- de. (ml) Dedenborner Verkehrsverein wurde vor 50 Jahren gegründet Ein lauschiges Plätzchen gleich vis à vis der Kirche. Foto: M. Leister Mit freundlicher Unterstützung von: Herbs www.einkaufen-in-simmerath.de Bequem einkaufen & Natur genießen Samstag, 12. Oktober ab 15 Uhr Fahrgeschäfte und Bewirtungsbetriebe 13.-14. Okt. in Simmerath Sonntag, 13. Oktober 10 – 18 Uhr Markt ab 11 Uhr verkaufsoffen Montag, 14. Oktober 8 – 12 Uhr Hühnermarkt 10 – 18 Uhr Markt tmarkt Illustration: Lars Hamens

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