Berufswahl & Weiterbildung - Ausgabe B

Anzeigensonderveröffentlichung 5 Impressum Berufswahl und Weiterbildung Verlag: Medienhaus Aachen GmbH Dresdener Str. 3, 52068 Aachen Geschäftsführer: Andreas Müller Redaktion: Thomas Thelen Chief Content Officer Verantwortlich für den Inhalt i.S.d. § 8 Abs. 2 Landespressegesetz NRW Anzeigen: Jürgen Carduck Leiter Werbemarkt Verantwortlich für Anzeigen i.S.d. § 8 Abs. 2 Landespressegesetz NRW Druck: Euregio Druck GmbH Dresdener Str. 3, 52068 Aachen Ein Produkt aus dem Den Meister machen Erst die Gesellen-, später die Meisterprüfung ablegen – das schwebt vielen Handwerkerinnen und Handwerkern vor. Was die Meisterausbildung mit sich bringt, auch mit Blick auf Zeit und Kosten: Welche Voraussetzungen braucht es, um Meister oder Meisterin zu werden? Wer eine Meisterausbildung absolvieren möchte, sollte in der Regel in dem jeweiligen Handwerksberuf eine Gesellenprüfung bestanden haben. „Die Weiterbildung zum Meister baut quasi auf die Gesellenprüfung auf“, sagt Berufsbildungsexperte Volker Born vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Gesellinnen und Gesellen, die einen Meisterabschluss im selben Beruf anstreben, können mit der Fortbildung gleich nach der Ausbildung starten. Die Fortbildung erfolgt an Meisterschulen. Braucht man für die Meisterprüfung eine abgeschlossene Berufsausbildung? „In der Regel ja, es gibt aber Ausnahmen“, sagt Born. Interessierte können sich beim Prüfungsausschuss der zuständigen Handwerkskammer eine Ausnahmegenehmigung einholen. Dem Gremium müssen sie dann aber nachweisen, dass sie in dem Bereich, in dem sie den Meistertitel anstreben, über fundierte Berufserfahrungen verfügen. Man sollte mindestens drei bis vier Jahre in dem Beruf gearbeitet haben. Es gibt Industrie-, Fach- oder Handwerksmeister. Was ist für wen? Kurz erklärt: Die Fortbildung zur Handwerksmeisterin oder zum Handwerksmeister gliedert sich in vier Teile: Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaftund Recht sowie Berufs- und Arbeitspädagogik – um später Lehrlinge ausbilden zu können. „Angehende Fachmeister und Industriemeister durchlaufen dagegen nicht diese vier Bereiche, sondern sind Spezialisten“, erklärt Born. Ihre Meisterausbildung konzentriert sich auf den fachlichen Bereich. Wie hoch sind die Kosten? „Zwischen 1000 und 15.000 Euro je nach Gewerk“, sagt Born. Vergleichsweise teuer ist nach seinen Angaben aufgrund hoher Materialkosten etwa die Meisterausbildung für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Gleiches gilt für den Elektro-Bereich. Günstiger sind die Meisterausbildungen beispielsweise bei Friseurinnen und Friseuren. Was bringt die Meisterausbildung? In vielen Handwerksberufen ist es nur mit einem Meistertitel möglich, sich selbstständig zu machen. „Die Aussichten, einen eigenen Betrieb führen zu können, sind derzeit sehr gut, zumal viele Inhaber etablierter Betriebe aus Altersgründen auf der Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger sind“, sagt Born. Aber auch für alle, die sich nicht selbstständig machen wollen, lohnt sich eine Meisterausbildung. Angestellte können betriebsintern aufsteigen und ein höheres Einkommen erzielen. Auch ist das Risiko, mit einer Meisterausbildung arbeitslos zu werden, Volker Born zufolge gering. Wie bekomme ich einen Überblick über Meisterschulen? Einen guten Überblick zu den Weiterbildungsangeboten bekommen Interessierte mit Online-Datenbanken. Der ZDH verweist beispielsweise auf die Meisterschulen-Datenbank der Verlagsanstalt Handwerk unter www.handwerksblatt.de. Gesellen können zudem unter www.karriereportal-handwerk.de suchen. Die Handwerkskammern empfehlen neben ihren eigenen Internetauftritten die Webseite www.meisterschulen. de oder das Angebot Kursnet der Bundesagentur für Arbeit. Ergänzend lohnt sich eine Weiterbildungsberatung bei der Handwerkskammer vor Ort. (dpa) Wer als Handwerkerin oder Handwerker die Meisterausbildung absolvieren möchte, braucht Zeit und Geld. Lohnt sich der Schritt? In der Meisterschule kommen Theorie- und Praxisunterricht zusammen. Foto: dpa • Industriekaufmann (m/w/d) • Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (m/w/d) • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) Industriemechaniker (m/w/d) Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (m/w/d) Wir suchen zum 1. August 2023 aufgeschlossene und teamorientierte Auszubildende für folgende Berufe mit Zukunft: Für die Berufe Industriekaufmann (m/w/d) und Fachinformatiker (m/w/d) benötigst du wenigstens die Fachhochschulreife, für die anderen Berufe die Fachoberschulreife. Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Online-Bewerbung. Für eine erste Kontaktaufnahme steht dir Herr Markus Patzelt gerne zur Verfügung (0241/9130-163). Als Tochtergesellschaft der weltweit agierenden französischen Unternehmensgruppe VYGON, die mit 2.350 Mitarbeitern einen Umsatz von 344 Mio. EUR erzielt, sind wir ein weltweit führender Hersteller von Hightech-Medizinprodukten für den Einmalgebrauch. Am Standort Aachen beschäftigen wir 300 Mitarbeiter. Wir entwickeln, fertigen und vertreiben Produkte für die Klinik und die ambulante Versorgung aus den Bereichen Intensiv- und Anästhesiepflege, Notfallmedizin, Neonatologie und Geburtshilfe, Enterale Ernährung, Onkologie und Chirurgie. Mehr über unser Unternehmen und die Ausbildungsberufe erfährst du unter www.vygon.de VYGON GmbH & Co. KG Personal- und Sozialwesen Prager Ring 100 • 52070 Aachen E-Mail: karriere@vygon.com

RkJQdWJsaXNoZXIy MTk4MTUx