baesweiler-magazin

Ein Produkt aus dem baesweiler-magazin Beggendorf – Floverich – Loverich – Puffendorf – Oidtweiler – Setterich Zentraler Busbahnhof ist fertig Seite 16 Ferdinand Ruers singt im „Neuen Chor“ Seite 10 Neue Lesepaten für die Stadtbücherei Seite 4 September 2022 BAESWEILER Herbstfest meets Oktoberfest Seite 6 Foto: © Günther von Fricken

Anzeigensonderveröffentlichung 2 Viele neue Akzente in der Stadt ein langer und heißer Sommer ist zu Ende gegangen, der endlich wieder ein Stück Normalität nach Baesweiler gebracht hat: Die Kirmes-Veranstaltungen in den Stadtteilen konnten wie in der Vor-Corona-Zeit über die Bühne gehen. Dämmerschoppen setzten unterhaltsame musikalische Akzente, teils sogar für den guten Zweck in Form der Ukraine-Hilfe. Und beim Aktivurlaub – gemeint ist Sport im Park – konnte man etwas für seine Fitness tun. Am kommenden Wochenende gibt es gleich einen doppelten Grund, in die City zu kommen: „Herbstkirmes meets Oktoberfest“ lautet das Motto. Buden und Fahrgeschäfte am Feuerwehrturm, Shoppen und Flanieren in der City. Hierzu erfahren Sie in diesem Magazin mehr. Wie auch zu den baulichen Entwicklungen, die in Baesweiler das Bild verändern. Der Zentrale Omnibusbahnhof ist fertiggestellt, an den Schulen in Beggendorf und Loverich geht es baulich in den Schlussspurt und an der „BürgerMitte“, dem früheren Rathaus an der Mariastraße, kann man das Gebäude, das Ende 2023 fertig werden soll, Tag für Tag wachsen sehen. Im kulturellen Raum setzen Jazz und Klassik in der Burg im Herbst wieder Akzente, während der Neue Chor aus Würselen für Februar 2023 sein Gastspiel angekündigt hat. Für Ferdinand Ruers ist das dann sozusagen ein „Heimspiel“, der Baesweiler Sänger ist Mitglied des Chores. Wer sich jetzt im September schon auf einen „guten Tropfen“ aus Baesweiler Eigenanbau gefreut hatte, der muss sich noch ein wenig gedulden. Warum das so ist, lesen Sie ebenso in diesem Magazin wie Informationen zu einem Thema, das uns alle beschäftigt: die Energie. Kaminholz ist in unserer Region schon Mangelware. Viel Spaß beim Lesen unseres Baesweiler Magazins wünscht Ihnen… Liebe Leserinnen und Leser, Das neue Rathaus wächst weiter In Baesweiler wird gebaut. Und zwar an einigen Stellen im Stadtgebiet. An den Grundschulen in Beggendorf (Neubau) und Loverich (Sanierung) beispielsweise. Oder aber am Feuerwehrgerätehaus an der Grabenstraße, wo eine Fertigstellung der Baumaßnahme bis Ende 2023 angedacht ist. Bei der Feuerwehr in Loverich werden die Arbeiten zur Ertüchtigung des Gerätehauses zeitnah angegangen werden. Doch die markanteste Baustelle in der Stadt ist an der Mariastraße zufinden, wo gerade die neue „BürgerMitteBaesweiler“ an der Stelle des alten Rathauses entsteht. Knapp ein Jahr ist es jetzt her, seitdem die Verwaltungsmitarbeiter dort ausgezogen und in ihre vorübergehende Heimat – die Räume der ehemaligen Goetheschule an der Grabenstraße – umgezogen sind. Seitdem hat sich an der Mariastraße eine Menge getan. Längst ist das alte Rathaus abgerissen und das neue Gebäude wächst in die Höhe. Rund 16 Millionen Euro, so Bürgermeister Pierre Froesch, werden in die Hand genommen, davon 8,5 Millionen Euro zur Freude der Stadt Baesweiler als Zuschuss. Diese kalkulierten Kosten könnten allerdings am Ende noch überschritten werden, denn die gesamtwirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Kosten auf dem Bausektor in Deutschland lassen dies erwarten. Oft, so berichtet der Bürgermeister im Gespräch mit dieser Zeitung, schauen interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Baustelle vorbei und machen sich selber ein Bild vom Baufortschritt. Und der liegt nach Worten von Pierre Froesch „gerade nur wenige Wochen hinter der ursprünglichen Zeitplanung und im Rahmen des Bauzeitplanes aufholbar.“ Grund für die Verzögerungen sind, wie überall in der Branche, Lieferprobleme oder Krankheitsfälle. Der Kellerbereich im Gebäude an der Mariastraße ist seit dem Sommer fertiggestellt, verfüllt und die EG Sohle betoniert. Am Bestandsgebäude bzw. Erweiterungsneubau laufen derzeit die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss, mit dem Einschalen der EG-Decke wurde begonnen. Die Sohle des Neubauriegels entlang der Mariastraße ist bereits fertig betoniert. Zur Zeit werden dort die Erdgeschosswände eingeschalt. Neben den Rohbauarbeiten werden gleichermaßen die konstruktiven Arbeiten im Bestandsgebäude durchgeführt. Während die Aufträge für Dachstuhl, Dachsanierung, Klinkerarbeiten und Installation der Photovoltaiganlage längst vergeben sind, geht es auch im „Innenleben“ voran, Aufzug und Fenster stehen hier vor der Auftragsvergabe. „Somit ist an der Baustelle wieder viel Neues geschafft worden, damit die ‚BürgerMitteBaesweiler‘ schnellstmöglich belebt werden kann“, sagt Pierre Froesch. Denn das Ziel ist klar: Ende 2023, spätestens aber Anfang 2024, sollen hier „zeitgemäße Räumlichkeiten und ein moderner Auftritt der Stadt Baesweiler“ stehen. Wenn auch im „vorübergehenden Rathaus“ in der ehemaligen Goetheschule der Betrieb problemlos läuft, so ist die Vorfreude bei den Verwaltungsmitarbeitern auf den Einzug in den Neubau schon jetzt groß. Auf Dauer, so Pierre Froesch, soll es dann im Rathaus für die Bürgerinnen und Bürger eine Mischung aus festen Terminen und offenen Sprechstunden geben, nachdem aus seiner Erfahrung die feste Terminvereinbarung im Bürgerbüro gut angenommen worden war. Nachdem diese Terminvergabe aktuell telefonisch erfolgt, soll das zukünftig auch bei weiteren Dienstleistungen mit Hilfe eines Terminvergabesystems online erfolgen. (GvF) Die neue „BürgerMitteBaesweiler“ nimmt weiter Formen an. Arbeiten liegen fast im Zeitplan. Die Bauarbeiten am neuen Rathaus gehen gut voran. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN

Medizin für Bürgerinnen und Bürger 2022: Online und in Präsenz Anzeige 19.10.2022, 17.00–18.00 Uhr Diabetes: Was ist das eigentlich? Referentin: Oberärztin Dr. med. Teresa Koenen 02.11.2022, 17.00–18.00 Uhr Erkrankungen der Gallenblase: Geht es auch ohne? Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Karsten Junge 09.11.2022, 17.00–18.00 Uhr Die Besonderheiten des weiblichen Herzens Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Becker 07.12.2022, 17.00–18.00 Uhr Arthrose: Gelenkverschleiß aufhalten und behandeln Referenten: Chefarzt Dr. med. Ghazi Ashqar u. Sektionsleiter Dr. med. Axel Hickmann Wir sind mit unserer beliebten „Medizin für Bürgerinnen und Bürger“- Reihe aus der kurzen Sommerpause zurück – mit Informationen rund um medizinische Fachthemen. Treffen Sie unsere Spezialisten vor dem Bildschirm. • Vorträge gibt es über Webex (Videokonferenz-System). • Der Link zur einzelnen Onlineveranstaltung kann auf der untenstehenden Webseite angeklickt werden. • Dort finden sich auch Informationen rund um das Veranstaltungsthema. • Teilnehmer sind dann während des Vortrags live dabei und können mit uns in den Austausch treten. Für den 21.09. planen wir eine Präsenzveranstaltung in der Kantine des Rhein-Maas Klinikums, für den 30.11. einen Veranstaltung im Alten Rathaus in Würselen. Informieren Sie sich hierzu bitte vorab online. Wir freuen uns auf Sie! Cantina Rhein-Maas, Mauerfeldchen 25 21.09.2022, 17.00–18.30 Uhr „Knie- oder Hüftprobleme: Zeit für Gelenkersatz?“ Referenten: Chefarzt Dr. med. Ghazi Ashqar u. Sektionsleiter Dr. med. Axel Hickmann Altes Rathaus, Kaiserstraße 36, Würselen DEUTSCHE HERZWOCHEN unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung e. V. 30.11.2022, 17.00–18.30 Uhr „Turbulenzen am Herzen: Vorhofflimmern“ Referenten: Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Becker, stv. Chefarzt Prof. Dr. Dr. med. Vincent Brandenburg *Bitte informieren Sie sich unter www.medizinfuerbuerger.de, ob die Veranstaltung stattfindet und über die Zugangsvoraussetzungen. www.medizinfuerbuerger.de Präsenzveranstaltungen* online

Anzeigensonderveröffentlichung 140 Früh den Spaß am Lesen wecken Irgendwie ist das so ein Klischee: Dort, wo in Stadtbüchereien Vorlesepaten gefragt sind, sind es Frauen, die den Kleinen von null Jahren bis hin zum Grundschulalter aus Bilder- oder Märchenbüchern vorlesen. Woran das liegt? Das kann Heidi Basten auch nicht so genau sagen. Sie ist eine der Vorlesepatinnen in der Stadtbücherei in Baesweiler und vermutet: „Der bisherige Zustand ist vielleicht ein altes Rollenbild oder eine Zeitfrage.“ „Vielleicht liegt es daran, dass die Frauen mehr Zeit haben. Oder es ist ein altes Rollenbild. Aber irgendwie habe ich mir da gar keine Gedanken darüber gemacht, als ich mich beworben habe. Denn ichfinde einfach, eine Stadtbücherei hat den Kindern viel zu geben und wir als Vorlesepaten können die Kinder an das Lesen heranführen und die Freude am Lesen wecken. Ob da eine Frau oder ein Mann vorliest, das sollte keine Rolle spielen.“ Und genau so ist es seit diesem Jahr auch in Baesweiler, eine Situation übrigens, um die die Stadtbücherei von anderen Städten beneidet wird. „Fast überall lesen Frauen vor, aber bei uns sind seit Jahresbeginn auch drei Männer unter den sieben Vorlesepaten“, berichtet Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz. Durch Corona, so sagt sie, habe es bei den Vorlesepaten, die Kindern im klassischen Kindergartenalter, also zwischen drei und sechs Jahren, dienstags ab 16 Uhr vorlesen, einen kompletten Umbruch gegeben. Jene Vorlesepaten, die die Tätigkeit vor der Pandemie ausgeführt haben, sind nicht mehr dabei. Stattdessen aber haben auf einen Aufruf ganz neue Ehrenamtler reagiert und sich gemeldet, um für die „Lesemäuse“ da zu sein und es ihnen zu ermöglichen, Bücher „mit allen Sinnen“ zu erleben. Und nun sind es vier Damen (Heidi Basten, Ulrike Bubolz, Gabriele Schrymecker und Nadine Wählen-Graf ) und neu auch drei Herren (Hardy Reisinger, Walter Leinesser und Hans-Jürgen Cremer), die wechselweise als Vorleser(in) fungieren. „Ob da mehr Männer oder Frauen im ‚Burgzimmer‘ vorlesen, das ist doch egal. Es sollte einfach nur selbstverständlich sein, etwas für die Kinder zu machen“, betont Walter Leinesser. Damit es auch so richtig abwechslungsreich wird, bringt er zum Lesen die Blockflöte mit, Hans-Jürgen Cremer spielt auf der Gitarre. Immer mit dabei ist das Maskottchen „Leo Löwe“ sowie die Schatzkiste, aus der das Buch kommt, das dann vorgelesen wird. „Weil jeder von uns seine ganz besondere Art hat, auf die Kinder einzugehen, bekommen sie eine breite Basis und erleben jede Woche ein neues Abenteuer, wenn sie gemütlich auf ihren Sitzkissen sitzen und warten, dass es losgeht“, so Leinesser weiter. Und wird es dann besonders spannend, dann kommen sie immer weiter nach vorne und sind ganz neugierig auf die Geschichten“, so Nadine Wählen-Graf. Hans-Jürgen Cremer hat als Kind selber viel gelesen und später gerne seinen drei Söhnen vorgelesen. Für ihn es in der heutigen, digitalen Welt wichtig, dass die Kinder den Kontakt zum Buch nicht verlieren. „Es geht ja nicht nur ums Lesen, sondern darum Bücher zu entdecken“, sagt er. Schließlich, so ergänzt Walter Leinesser, stehe das Buch heute in starker Konkurrenz zu den modernen Medien, die alles vorbereitet vermitteln. „Und dann fehlt es den Kindern einfach am Kopfkino“, findet Heidi Basten, die vorher bereits ein Leseprojekt an einer Grundschule begleitet hat und es enorm wichtig findet, sich mit Kindern zu befassen. Lesen ist ein Beitrag zum Glücklichsein „Es macht Freude zu sehen, wie die Kinder dem Vorgelesenen lauschen und es verarbeiten, das ist ein Beitrag zum Glücklichsein, an den sie sich später vielleicht gerne zurückerinnern“, sagt sie weiter. Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz ist begeistert von ihren sieben Vorlesepaten/patinnen, die „sehr authentisch sind und den Kindern viel geben.“ Neben den „Mäusen“ gibt es in der Stadtbücherei auch noch am Mittwochvormittag die „Leseohren“, die frühkindliche Leseförderung von null bis drei Jahren. (GvF) Baesweiler „Lesemäuse“: Erstmals gibt es auch männliche Vorlesepaten. Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz (r.) mit den Vorlesern Walter Leinesser (v.l.), Heidi Basten, Hans-Jürgen Cremer und Nadine Wählen-Graf. Foto: Günther von Fricken www.haus-service-feuerherdt.de Über 6 Jahre in Aachen, nun nach in Baesweiler! Herzogenrather Weg 15 52499 Baesweiler  0178/1340042 n.feuerherdt@gmx.de Unser Service: | Gebäudereinigung | Grünanlagenpflege | Büroreinigung | Treppenhausreinigung | Entrümpelung | Winterdienst | Aufräumarbeiten ... und vieles mehr

Anzeigensonderveröffentlichung 141 Für guten Zweck unterwegs Wer kennt sie nicht – Luke Skywalker, den bösen Darth Vader, die weißen Sturmtruppen und die guten Jedi-Ritter? „Star Wars“ ist nicht nur eine tolle Filmreihe, „Star Wars“ ist auch so etwas wie eine Lebenseinstellung. Selbst wenn im Film das böse Imperium gegen die guten Rebellen und Jedi kämpft, die Teilnehmer des „Star Wars Stammtisch Aachen“ – gegründet 2014 – stehen Schulter an Schulter einträchtig zusammen. Genau das macht den Reiz der Gruppe aus, die sich meistens am ersten Samstag im Monat in der Burtscheider Quelle in Aachen-Burtscheid trifft. Niemand wird ausgegrenzt, jeder ist willkommen. Egal, ob er sich kostümiert oder nicht. Ob er der Dunklen oder der Hellen Seite angehört. Und ganz bewusst hat man sich gegen die Gründung eines e.V. ausgesprochen – der Spaß soll nach wie vor im Vordergrund stehen, nicht die Pflichten! Viele der Teilnehmer haben ein oder mehrerefilmakkurate Kostüme im Schrank, in deren Herstellung viel Leidenschaftund so mancher Euro geflossen ist. Trotzdem ist der Stammtisch keine klassische Kostümgruppe im herkömmlichen Sinne. Die Mitglieder möchten mit Ihren Auftritten vor allem für einen respektvollen, fairen und offenen Umgang werben. Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, aber in der heutigen Zeit leider immer wieder aus dem Fokus verschwinden. Außerdem sammeln sie für den guten Zweck: Alle Spenden und Einnahmen gehen an die Deutsche Kinderkrebshilfe, für die der Stammtisch offiziell seit 2017 sammelt. Aus Erfahrung wissen sie: Selbst wer die Sternen-Saga nicht kennt, ist von dem Auftritt der kostümierten Mitglieder begeistert. So auch beim Stadtfest „Die Löwen sind los“ im vergangenen Mai in Baesweiler. Die Darsteller waren bei diesem Event des Gewerbeverbandes ein echter Blickfang und am Ende konnten sie die Summe von 3500 Euro sammeln, unterstützt unter anderem durch Spenden der VRBank, Sparkasse Aachen und Aachener Bank. (GvF) Star Wars Stammtisch hat beim Straßenfest in Baesweiler gesammelt. Die Vertreter des Star Wars Stammtischs nahmen die Spende des Gewerbeverbandes entgegen und werden sie nun an die Kinderkrebshilfe weiterleiten. Foto: Günther von Fricken

Anzeigensonderveröffentlichung 142 Oktoberfest und Herbstkirmes Buntes Treiben in Baesweiler, und das gleich im doppelten Sinne. Denn am nächsten Wochenende heißt es „Oktoberfest meets Herbstfest“. Konkret bedeutet das: Auf dem Parkplatz am Feuerwehrturmfindet vom 23. bis zum 26. September wieder eine Herbstkirmes mit Karussells und Leckereien statt. Und in der Innenstadt können die Menschen am Sonntag, 25. September, flanieren und den verkaufsoffenen Sonntag zum Shoppen nutzen. Dabei zeigt sich die City natürlich in weiß-blauem Oktoberfest-Schmuck. Ballons und andere Dekorationen zieren die Straßen zwischen Reyplatz, Kückstraße, Löffelstraße, Kirchplatz und Kirchstraße. Am Kirchplatz wird es Beschallung durch einen Discjockey geben und die Gastronomen kümmern sich um das leibliche Wohl der Gäste. Vom Kirchplatz aus werden sich die Musiker des Fanfarenkorps Rote Funken Würm auf den Weg machen und die Gäste in den angrenzenden Straßenzügen unterhalten. An der Ecke Löffelstraße sind die Baesweiler Junggesellen mit von der Partie und kümmern sich um den Ausschank. In der Kückstraße werden wieder Schausteller erwartet und die Geschäftsleute kündigen in der mit Kränzen und Kreppstreifen dekorierten Straße Spiele ganz im Stile bayerischer Oktoberfeste an. Dosenwerfen, Nägel in Baumstamm schlagen und Bierkrugschieben sorgen für ganz viel Spaß. Auf dem Kirmesplatzfinden die Gäste gleich vier Tage lang Kurzweil. Zeltveranstaltungen – wie früher im Herbst von Feuerwehr oder Narrenzunft organisiert – wird es auch in diesem Jahr nicht geben, aber die Schausteller sorgen für Kirmesflair in der Stadt. Diverse Schaustellerbetriebe werden von Freitag, 23. September, bis Montag, 26. September, auf dem Parkplatz „Am Feuerwehrturm“ zufinden sein, wobei neben einigen Fahrgeschäften, wie Break-Dance, Autoscooter oder Kinderkarussells, auch Speise- und Getränkestände sowie weitere Kirmesattraktionen angeboten werden. Die Kirmes ist am Freitag und Samstag ab 15 Uhr, am Sonntag ab 11.30 Uhr und am Montag ab 13 Uhr geöffnet. Der Parkplatz „Am Feuerwehrturm“ wird – in Teilbereichen – von Dienstag, 20. September, bis Dienstag, 27.September, gesperrt. (GvF) In Baesweiler gibt es am kommenden Wochenende unterhaltsame Tage. In der City ist Shoppingspaß angesagt. Foto: Günther von Fricken Ihr neues Hörmann Garagentor zum Aktionspreis Garagen-Sektionaltor RenoMatic inkl. Antrieb und Fernbedienung ab1099€* * Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19 % MwSt. für die Aktionstore in den Aktionsgrößen (RenoMatic: 2375 × 2000 mm, 2375 × 2125 mm, 2500 × 2000 mm, 2500 × 2125 mm) ohne Aufmaß, Montage, Demontage und Entsorgung. Gültig bis zum 31.12.2022. Änderungen und Preisirrtümer vorbehalten. Köppen Tortechnik Weitere Informationen Ginsterweg 17 Tel.: 02405-93949 52146 Würselen info@koeppen-tore.de Scan mich

Ein Lächeln kostet nichts, drum schenke jedem eins! Die Entwicklung des Pflegedienstes Marques ist eine echte Erfolgsgeschichte. Aus kleinen Anfängen – gegründet wurde das Unternehmen am 1. März 2919 in Loverich mit drei Mitarbeitern – wuchs ein in der Region etablierter Pflegedienst mit heute 35 Mitarbeitern und 20 Fahrzeugen, die für die Klienten tagtäglich im Einsatz sind. „Die PflegedienstBranche ist in den letzten Jahren stark expandiert und so stieg die Zahl unserer Klienten von 15 auf mittlerweile 500 an“, berichtet Inhaberin Ute Marques. Nachdem die Räumlichkeiten des Pflegedienstes Marques rund drei Jahre an der Kückstraße in Baesweiler zu finden waren, ist man in diesem Sommer an die Willibrordstraße 5–7 in Floverich umgezogen, wo in der umgebauten früheren Gaststätte „Zur alten Post“ mehr Fläche als zuvor zur Verfügung steht. Hiervon machten sich bei der offiziellen Eröffnungsfeier auch Bürgermeister Pierre Froesch und viele weitere Ehrengäste ein Bild. Nun ist in den Planungen bereits der Blick nach vorne gerichtet, denn ab Januar möchte Ute Marques ein Erzählcafé für ihre betagten Klienten etablieren, das einmal im Monat samstags öffnen soll. „Von alten Zeiten erzählen, das Kneipenflair spüren, bei Getränken und Kuchen vielleicht auch einfach nur mit anderen tuppen oder stricken“, nennt sie die Ziele des Projektes. Damit würde ein weiterer Meilenstein der Marques-Philosophie umgesetzt, denn die lautet: „Unsere Patienten stehen im Mittelpunkt und werden zu ihrer vollsten Zufriedenheit gepflegt. Wir orientieren uns an den individuellen Bedürfnissen. Angehörige werden stets mit einbezogen und erfahren ebenso Zuwendung und Unterstützung.“ Dabei ist das Marques-Team rund um die Uhr für ihre Klienten erreichbar. Denn sie wissen: Häusliche Pflege ist ein ebenso wichtiges, wie sensibles Thema. Jede pflegerische Tätigkeit ist ein Eingriff in die Privatsphäre und die persönlichsten Bereiche eines Menschen. „Um so wichtiger sind hier Verschwiegenheit, Zuverlässigkeit und Respekt. Alle unsere Leistungen werden daher von qualifiziertem und bestens geschultem Personal durchgeführt“, erklärt Ute Marques. Empathie und Freundlichkeit sind für sie nicht nur Voraussetzung, sondern Normalität bei der täglichen Unterstützung ihrer Klienten. Individuelle Pflegeplanungen sind für dabei die Basis, um die Klienten dort zu unterstützen, wo es notwendig ist. Aber auch um Tätigkeiten zu übernehmen, die von den zu Pflegenden nicht mehr erbracht werden können. „Unsere Leistungen beginnen bei der täglichen Grundpflege, Behandlungspflege oder Wundversorgung und reichen über die Ernährung bis hin zu Unterstützung bei der Alltagsbewältigung“, sagt Ute Marques. Und sie ergänzt: „Besonders wichtig ist es uns, dass unsere Klienten sich als eigenständige Person behandelt fühlen und einen respektvollen Umgang erfahren.“ Durch eine Zusammenarbeit mit allen an der Pflege beteiligten Berufsgruppen, fördert der Pflegedienst eine optimale Koordinierung der Arbeitsabläufe des examinierten Personals zum Wohle der Pflegekunden. Wer mehr über die Leistungen des Pflegedienstes Marques erfahren möchte, kann unter Tel. 02401/3474 Kontakt aufnehmen oder die Homepage www.marques-pflege.de nutzen. Das Marques-Team ist am neuen Standort in Floverich zu finden.  Grundpflege  Krankenpflege  Versorgung  Begleitung  Behandlungspflege (02401)3474  24-Stunden Notrufpflege Inh. Ute Marques • Willibrordstraße 5–7 • 52499 Baeswiler www.marques-pflege.de Inhaberin Ute Marques und ihr Mann Jorge haben für die Zukunft des Pflegedienstes weitere Pläne. ANZEIGE

Anzeigensonderveröffentlichung 144 Mangelware: Kamine und Brennholz In den letzten Wochen gab es Temperaturen, bei denen man eher an Erfrischung und Eis denkt, als an den kommenden Winter. Doch so ganz außen vor ist dieses Thema bei vielen Menschen tatsächlich nicht, seitdem die steigenden Heiz- und Gaskosten immer mehr zum Thema werden. Das weiß auch Jannik Hünschemeyer, als bei ihm wieder einmal das Handy klingelt. Denn er ist, wie sein Kollege Michael Neumann, aktuell ein gefragter Mann: Die beiden betreiben seit vier Jahren im Hoengener Industriegebiet das Unternehmen „NH-Kaminholz“. Die Tatsache, dass Holzöfen und Brennholz spätestens im Zug des Ukraine-Kriegs Mangelware geworden sind, können sie voll und ganz bestätigen. „Rund 50 Anrufe pro Tag“ verzeichnen sie von Menschen, die Holz bestellen möchten. Und das längst nicht mehr nur aus ihrem gewohnten Liefer-Umfeld von rund 30 Kilometern, sondern sogar aus Köln oder Düsseldorf. „Da ist aber leider gar nichts zu machen, wir sind ausverkauft“, berichtet Jannik Hünschemeyer. Wie für ihn, so war auch für Michael Neumann das Thema Holz primär als Hobby angedacht. „Das wird auch in der Zukunft so bleiben, wobei der Zeitfaktor natürlich immer größer geworden ist. Als wir 2018 unsere Firma gegründet und bei der Stadt Baesweiler angemeldet haben, waren wir vor allem hier und da mal samstags unterwegs, jetzt sind das schon einige Tage“, so Neumann. Hauptberuflich ist der 28-Jährige als Baumaschinenführer unterwegs, Jannik Hünschemeyer (29) ist Land- und Baumaschinenmechatroniker. Schon seit über 15 Jahren sind die beiden privat befreundet und hatten vor vier Jahren die Idee, etwas mit Kaminholz zu machen, wobei, so Neumann, „wir damals ja noch nicht wussten, wie sich das entwickeln würde.“ In Baesweiler bot sich damals aus Platzgründen keine Chance, mit dem Unternehmen loszulegen, deshalb nutzten die beiden die Gelegenheit und übernahmen das Gelände eines ehemaligen Holzhändlers im Industriegebiet Hoengen. Dort wird das Holz zerkleinert und dann zu den Kunden geliefert, deren Zahl immer größer wurde. Wichtig bleibt aber dabei die Herkunftdes Holzes. „Von Anfang an war das Ziel, regionales Holz zu nutzen, das größtenteils aus der Eifeler Region stammt“, berichtet Jannik Hünschemeyer. Doch aktuell, so sagt er weiter, sei es immer schwieriger an Laubholz-Stamm-Ware zu kommen und den Holzbedarf der Kundschaftzu decken. „Vor allem Buche und Eiche sind gefragt, aber wir müssen, so wie es in Skandinavien auch schon üblich ist, immer häufiger auf Nadelholz als Alternative zurückgreifen“, beschreibt er den Stand der Dinge. Geändert hat sich aber nicht nur die Zahl der Anfragen und Lieferungen, sondern auch der zeitliche Ablauf. Während vor einigen Jahren noch Holz für September, Oktober und November im Sommer vorbestellt wurde, steht jetzt das Handy schon seit Januar nicht mehr still, hinzu kommen Anfragen per Facebook oder WhatsApp. Und geliefert wird, so der Kundenwunsch, „so schnell es geht.“ Während in den Vorjahren noch Preise angefragt und verglichen wurden, gehe es den Kunden heutzutage nur noch darum, überhaupt beliefert zu werden, der Preis rückt dabei in den Hintergrund. „Auffallend ist auch, dass auch unsere Stammkunden dazu übergehen, größere Mengen zu ordern, oftsogar doppelt so viel Holz wie im Jahr zuvor. Dem kann man aber als Händler kaum gerecht werden, wir kommen kaum hinterher, alles abzuarbeiten. Selbst Kunden, die schon bestellt haben, rufen mehrfach an und fragen ob alles klappt“, sagt Michael Neumann. Jannik Hünschemeyer kennt den Grund für diese Entwicklung: „Die Preise für Rohstoffe und Heizöl steigen und beim Thema Gas haben die Menschen Angst, im Winter im Kalten zu sitzen.“ Was empfehlen die beiden Alsdorfer Unternehmer für die Zukunft? „Momentan sind wir ausverkauft, aber die Kunden könnten im Laufe des Herbsts nochmal nachfragen, denn dann können die Händler abschätzen, was an Kapazitäten noch möglich ist.“ Brennholz, das ist das eine Thema rund ums Heizen im kommenden Winter. Doch bevor man sich um Kaminholz bemüht, sind erst einmal die Ofenbauer und Installateure gefragt. Und die können sich ebenfalls vor Aufträgen kaum retten. Wie andere Handwerksberufe und die Industrie im Allgemeinen leiden auch die Ofenbauer unter akuten Lieferproblemen, was dafür sorgt, dass sich die Abarbeitung der Aufträge zusätzlich verzögert. „Aufgrund der immensen Nachfrage und auch wegen personeller Schwierigkeiten in Zusammenhang mit Corona sind Produkte von Lieferproblemen betroffen, die aus Deutschland kommen. Hinzu kommen die fehlenden importierten Teile“, erklärt der Zentralverband der Schornsteinfeger. Das bestätigt auch Schornsteinfegermeister Holger Knehaus, der auch Prüfungsausschussvorsitzender der Innung Aachen ist: „Wir sind total ausgebucht und könnten weitere Mitarbeiter brauchen, doch leider zeigt sich auch hier das Problem des Mangels an Fachkräften wie auch an Auszubildenden“, sagt er. Wer sich bewerben möchte, könne dies über die Schornsteinfeger-Innung Aachen. Nach seinen Worten sind Schornsteinfeger heutzutage gleichermaßen auch Energieberater und gefragte Ansprechpartner, wenn es um die mögliche Installation eines Kamins geht. „Wir werden nach Möglichkeiten gefragt, Kamine anzuschließen oder wieder in Betrieb zu nehmen, es geht dabei aber auch um Fragen wie Brandschutz oder die Leitung der Abgase“ sagt er. Wer Öl- und Gasheizungen habe, mache sich Gedanken, wie er den Verbrauch von fossilen Brennstoffen reduzieren könne, zum Beispiel durch den Einbau einer Wärmepumpe statt Gasheizung, neue Fenster oder Dämmen von Dach und Außenwandflächen. „Diese Themen begleite ich als Schornsteinfeger zusätzlich und kann auch über Sanierungs-Fördermöglichkeiten informieren“, so Holger Knehaus, der sich als Energieberater zusätzlich weiter qualifiziert hat. Neben seinem Beruf als Schornsteinfeger betreibt er das Euregio-Ofenhaus am Alsdorfer Bahnhofsplatz und kennt die aktuelle Lage, wenn es darum geht, einen neuen Kamin zu bestellen. „Bei manchen beträgt die Lieferzeit im Moment sechs oder sieben Wochen, andere haben je nach Hersteller eine Lieferzeit bis hin zum Februar 2023“, sagt er. Klimawandel, steigende Energiepreise und politische Entscheidungen haben nach seinen Worten dazu geführt, dass die Nachfrage nach Kaminen schon länger anstieg, jedoch seit Beginn des Ukraine-Krieges explodiert sei. Ob und wann Kamine, die preislich meist in einer Spanne zwischen 2500 und 3000 Euro liegen, geliefert werden könne, hänge oft an Kleinigkeiten, beispielsweise ähnlich wie in der Automobilbranche an Scheiben, Dichtungen oder anderen Dingen aus der Zulieferkette, die nicht lieferbar sind und somit der Kamin nicht zu Ende gebaut werden könne. Die Kunden stellen nach seinen Erfahrungen immer häufiger nicht mehr als erstes die Frage nach dem Preis, sondern ob der Kamin bis zum Herbst geliefert werden könne. „Wenn ein Kunde zwischen einem günstigeren Kamin oder einen schneller lieferbaren wählen kann, entscheidet er sich immer häufiger für den früher lieferbaren Kamin“, hat Holger Knehaus festgestellt. Denn selbst Öfen, die längst geliefert sein sollten, befinden sich in der Produktions-Warteschleife, was die wartenden Kunden natürlich verärgere und verunsichere. (GvF) Bestellungen erfolgen aktuell viel früher als in anderen Jahren. Die Nachfrage ist riesengroß. Holger Knehaus befüllt einen Kamin mit Pellets, einer Alternative zum Kaminholz. Foto: Günther von Fricken Michael Neumann (l.) und Jannik Hünschemeyer vermelden beim Kaminholz derzeit „Ausverkauft“. Foto: Günther von Fricken

Anzeigensonderveröffentlichung 145 Mit Liegedreirad von West nach Ost Deutschland von West nach Ost mit dem Liegedreirad zu durchqueren und im großen Bogen über Berlin wieder zurück nach Hause fahren. Das ist gar kein so schlechter Gedanke, fand Stefan Leupers (49) aus Oidtweiler und plante eine solche Tour. Und genau das hat er auch geschafft, so bilanziert er, nachdem er von seiner rund 2367 Kilometer langen Reise nach 30 Tagen in die Heimat zurückgekehrt ist. Eine Tour, über die er mit umfangreichen Berichten und Fotos eine Menge zu erzählen hatte, wie bereits bei seiner Deutschland-Tour-Premiere im Jahr 2016 (nachzulesen unter: https://Tour.Leupers.net). Damals hatte er einen lange gehegten Wunsch umgesetzt und er war von Norden nach Süden, von Flensburg an der dänischen Grenze bis nach Obersdorf nahe der österreichischen Grenze, gefahren. „Danach war etwas die Luftraus, da ich mein großes Ziel ja erreicht hatte. Ich habe seither immer noch gelegentlich Tagestouren mit dem Liegerad gemacht und auch kleinere Mehrtagestouren. Ende 2019 oder Anfang 2020 kam dann aber so langsam die Motivation, mal wieder eine längere Tour zu fahren“, berichtet Stefan Leupers. Leider hat ihm dann aber die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und auch 2021 war es kaum besser, da die Campingplätze noch lange geschlossen waren. Doch im Frühjahr 2022 war es endlich soweit: Nach intensiver Trainings-Vorbereitung startete der Diplom-Informatiker und Projektmanager seine Deutschland-Tour Nummer zwei. Die Mittelland-Route führte ihn von Aachen über Bonn, Siegen, Erfurt, Jena, Chemnitz, Dresden nach Zittau. Weiter ging es über den Oder-Neiße Radweg entlang der deutsch-polnischen Grenze, nach Norden durch Orte wie Görlitz, Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder). Zurück ging es über Berlin, Potsdam, den Harz, das Münsterland, den Niederrhein und wieder nach Hause. Das Ganze natürlich vorher geplant und mit einer Streckenführung, die ihm als Navi auf dem Handy auf passender Fahrradhaltung angezeigt wurde, umgesetzt. Dabei war die Strecke zwar vorgeplant, allerdings hat Stefan Leupers beispielsweise auch wegen gesperrter Strecken auch mal spontan umplanen müssen. Dass seine Tour per Liegedreirad geschah, wertete er gegenüber einem normalen Fahrrad eindeutig als Vorteil: „Das Fahren im Liege-Rad fühlt sich sicher an, mehr sogar als Fahren mit einem normalen Rad. Man setzt sich hinein, entspannt, und schon kann die Fahrt losgehen und man schaltet ab und genießt die Gegend“, sagt er. Ein bequemes Liegedreirad sowie notwendiges Reiseequipment – wie zum Beispiel Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher – das waren für den zweifachen Familienvater beste Voraussetzungen, um erlebnisreiche Tage zu verbringen. Seine Übernachtungsmöglichkeiten hat er sich dabei spontan gesucht, da er ja im Vorfeld nicht wusste, wie weit er am Tag kommen würde. „Es war insgesamt eine sehr schöne Tour, auf der ich insgesamt durch fünf Länder (Deutschland, Niederlande, Belgien, Tschechien und Polen) und neun deutsche Bundesländer gefahren bin und viele nette Leute getroffen sowie interessante Landschaften und Städte gesehen habe“, erzählt Stefan Leupers nach seiner Rückkehr. Der 49. Geburtstag, an dem er mitten durch die Bundeshauptstadt Berlin fuhr, inklusive. (GvF) Stefan Leupers legte an 30 Tagen fast 2400 Kilometer zurück. Von Oidtweiler aus machte sich Stefan Leupers auf die fast 2400 Kilometer lange Strecke. Foto: Günther von Fricken Moderne Therapiechancen bei Schluckstörungen Ein Gespräch mit Dipl. Sprachheilpädagogin Inken Sonnak über Wege und Ansätze in der Behandlung von Dysphagien. Inken, Sie und Ihr Team widmen sich in Ihrer neuen Praxis in Würselen sowie im ambulanten Einsatz Patienten und Patientinnen mit Dysphagien. Was versteht man unter dem Begriff? Dysphagien beschreiben, vereinfacht gesagt, Schluckstörungen jeglicher Art. Wir schlucken am Tag bis zu 2000 Mal; teils bewusst, wenn wir zum Beispiel essen oder trinken, oftmals aber auch unwillentlich infolge der Speichelproduktion. Mein Team und ich wenden uns den Schluckstörungen im Kindes- und Erwachsenenbereich zu, denn Schluckprobleme können bereits bei Säuglingen auftreten und so behandlungsrelevant werden. Aber auch bei Erwachsenen gibt es eine Vielzahl von Gründen und Formen, die zu Schluckstörungen oder Schluckbeeinträchtigungen führen. Im Erwachsenenalter stehen Schluckstörungen oft in Verbindung mit anderen Erkrankungen. Ein wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit ist das sogenannte Trachealkanülenmanagement … In bis zu 70 Prozent der Fälle handelt es sich um neurogen bedingte Dysphagien, sprich: um Schluckbeschwerden neurologischer Herkunft. Gerade in Verbindung mit schweren Krankheitsverläufen bei MS, Parkinson, aber auch nach einem Schlaganfall, infolge genereller Hirnschädigungen oder Krebserkrankungen ist in einigen Fällen die Versorgung mit einer Trachealkanüle nötig. Für jene Patienten und Patientinnen ist eine Therapiemöglichkeit enorm wichtig, um ihnen ein höchstmögliches Maß an Selbstbestimmtheit und die aktive Teilhabe am Leben zu gewährleisten. Sie begleiten und behandeln seit Jahren PatientInnen mit akuten Sprach- und Schluckstörungen sowie Betroffene mit Trachealkanülen von dem Einsatz der Kanüle bis zur erfolgreichen Abnahme dieser. Was sind dabei Ihre Ziele? Kurzgesagt: der Erhalt an Lebensqualität und eine bestmögliche Partizipation. „Solange es möglich ist“ oder „das Bestmögliche wieder zu erreichen“ sind unsere fachlichen Ziele bei Therapiemaßnahmen und -ansätzen. In einigen Fällen ist eine vollständige Rehabilitation möglich. Aber auch, wenn diese nicht zu gewährleisten ist, möchten wir mit unserer Expertise und Unterstützung dazu beitragen, dass eine optimistische Teilhabe am Alltag möglich ist. Wichtig ist mir, dass wir zugleich auch ein Beratungsangebot der Entlastung und Selbsthilfe an die Angehörigen stellen, denn Therapie ist immer ein gemeinschaftlicher Prozess. Ab Herbst 2022 eröffnen Sie Ihre Praxis Sonnak Dysphagie in Würselen bei Aachen, davor praktizierten Sie in der Praxisgemeinschaft Logopädie Kopfarbeit. Jetzt ein zentral gelegener Standort mit bester Gesundheitsinfrastruktur am Mauerfeldchen 27: Was hat Sie motiviert? Als Praxis haben wir nach einem Ort gesucht, der zum einen eine große Anzahl an medizinischen Fachpraxen und Spezialisten vereint, wenn es auch um fachübergreifende Therapieansätze geht. Zum anderen war uns eine sehr gute Erreichbarkeit mit dem PKW und den öffentlichen Verkehrsmitteln wichtig. In Würselen fanden wir in unmittelbarer Reichweite zum Rhein-Maas-Klinikum in Ärztehaus das perfekte Umfeld. Die neuen Praxisräume konnten wir exakt auf jene Bedürfnisse zuschneiden, die uns in puncto Wohlbefinden und Therapieerfolg bei unseren PatientInnen wichtig waren. Hausbesuche führen wir selbstverständlich jetzt schon durch. Da aber gerade Therapieplätze in Praxen oft rar oder schwer verfügbar sind, führen wir bereits Wartelisten und sind für Anfragen und Auskünfte telefonisch wie per E-Mail erreichbar. – ANZEIGE – Logopädische Fachpraxis Inken Sonnak · 0172 7457530 Mauerfeldchen 27 · 52146 Würselen info@sonnak-dysphagie.de

Anzeigensonderveröffentlichung 10 Engagement macht riesigen Spaß Als Mitglied der Neuen Chores Würselenfindet der Baesweiler Geschäftsmann Ferdinand Ruers einen Ausgleich zum Beruf. Mit ihm sprachen wir über sein Engagement im Neuen Chor. Was fasziniert Sie am Gesang? Ferdinand Ruers: Neben der Sprache ist die Musik, meist geschrieben in Noten, eine weitere Möglichkeit für den Menschen, sich auszudrücken. Dies passiert auf einer sehr emotionalen Ebene und kann uns je nach Art der Musik in die verschiedensten Stimmungen versetzen, eine Gänsehaut erzeugen, einem die Tränen in die Augen treiben oder uns einfach entspannen . Das Singen ist für mich eine Möglichkeit, Musik intensiver zu erleben als beim blossen Zuhören und sie außerdem noch selber mitzugestalten. Wie kamen Sie zum Neuen Chor, wo haben Sie sich vorher musikalisch engagiert? Ruers: Bereits gegen Ende meiner Schulzeit gründeten wir in Baesweiler zusammen mit dem Musiklehrer Wilfried Mahr den Jugendchor Baesweiler. Wir gestalteten Messen hier in der Gemeinde und gaben auch kleinere Konzerte im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums. Mit Kirchenchören aus der Region führten wir unter Leitung des Baesweiler Kantors Paffen Haydns Jahreszeiten in Baesweiler und Jülich auf. Ein interessantes Projekt. Durch Studium und Beruf blieb dann in den nächsten Jahren wenig Zeit, mich dem Singen zu widmen. Der Auslöser für mich, wieder aktiv mein Hobby aufzunehmen, war der Auftritt des Neuen Chores 2013 in der Kirche in Setterich mit deren damaligen Programm „Wunder geschehen“. Die Lieder und Arrangements entsprachen genau meinen Vorstellungen für ein sinnvolles Hobby, welches mir riesigen Spaß macht. Die Konzertreihe zum 20-jährigen Bestehen trägt den Namen „Glücksmomente“. Was waren Ihre persönlichen Glücksmomente mit dem Jungen Chor? Ruers: Eigentlich ist jede Probe, in der wir ein neues Stück erarbeiten, das harmonische Zusammenspiel der Stimmen, wenn das Lied nach langem feilen am Ende zusammen gesungen wird, jeder Auftritt, egal ob in einem Altenheim vor 40 Bewohnern oder kürzlich in der Stadthalle Alsdorf, die 1000 Besucher fasst, ein Glücksmoment, jedes auf seine Art. Als bei einem Auftritt zur Heiligtumsfahrt 2014 im Aachener Hof es in Strömen wie aus Eimern geregnet hatte, waren sowohl das Publikum als auch wir bis auf die Haut durchnässt. Dennoch blieben alle Zuhörer bis zum Schluss und forderten Zugaben. Das war schon beeindruckend. Wenn nach einem Jahr Probenzeit endlich ein neues Programm steht und wir dann unsere kleine Tournee starten, dann ist das immer wieder neu und aufregend. Eben ein Glücksmoment! Was zeichnet den Neuen Chor besonders aus, musikalisch wie auch menschlich? Ruers: Der Neue Chor setzt sich aus allen Gruppen der Bevölkerung zusammen, die alle eine gemeinsame Basis haben, nämlich den Spaß am Singen. Das Besondere bei unserem Chor ist der Wille eines Jeden, den Chor weiterzubringen und alles in seiner Möglichkeit stehende dafür zu tun. Das reicht von Malermeister Achim, der die schweren Bühnenelemente mit seinem Anhänger von Proben zu Auftritten transportiert und die rüstigen Männer des Basses und Tenors die sie dann aufbauen bis zu den vielen helfenden Frauen vom Alt und Sopran, die zu den Auftritten (die mit dem Einsingen bis zu neun Stunden dauern können), uns mit einem selbst erstellten Büffet köstlich versorgen. Ein herausragender Grund für den Erfolg des Neuen Chores ist natürlich unser Chorleiter Christoph Leuchter. Er überrascht uns immer wieder mit neuen kreativen Ideen und ist der künstlerische Kopf. Ohne ihn stünde der Neue Chor bei Weitem nicht dort wo er heute ist. Sein Anspruch an uns, die Stücke bei den Auftritten auswendig zu singen, sei es in Deutsch, Englisch oder auch Schwedisch, steigert die Konzentration auf den Dirigenten erheblich, ist jedoch bei einem zweistündigen Programm mit über 30 Liedern keine leichte Aufgabe. Zur Qualität der Auftritte trägt auch eine professionelle Band bei, die uns von Beginn an begleitet. Mit Harald Claßen, Franz Josef Ritzerfeld, Manes Zielinski, Markus Butz und Cosima Streich stehen dem Chor exzellente Musiker zur Verfügung, die jeden Auftritt noch einmal eine Klasse besser machen. Das Tüpfelchen auf dem I bilden unsere Solisten, Christina Ritzerfeld, Laura Wynands, Patrik Kafka und Alexander Driessen. Wie würden Sie die Entwicklung des Neuen Chores in zwei Jahrzehnten kurz skizzieren? Ruers: Begonnen hat alles vor 20 Jahren mit der Bitte des Pastors Franz Josef Lambertz, noch einmal mit einer handvoll begeisterten Würselner Sängerinnen und Sänger eine Messe zu gestalten. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Chor mit 70 Sängerinnen und Sängern, eigener Technik, einem professionellen Auftritt unserer Homepage (Danke, Stefan!), 200 Auftritten mit nunmehr 2600 gesungenen Stücken und einem Repertoire von ca. 200 Liedern. Natürlich haben wir die Mitgestaltung von Messen, wie zum Beispiel unsere regelmässige Weihnachtsmesse in Baesweiler, nie aus den Augen verloren. Es ist für jedes Chormitglied immer wieder ein Glücksmoment, in einer proppenvollen Kirche zu singen und zu sehen, wieviel Freude dies auf die Kirchgänger überträgt. Am 11. Februar 2023 gastiert der Chor in der Kirche St. Petrus Baesweiler. Was erwartet die Zuhörer dann? Ruers: Der Neue Chor Würselen wäre nicht so erfolgreich, wenn er sich nicht immer neu erfinden würde und für die eine oder andere Überraschung sorgte. Das neue Programm „Glücksmomente“ bietet einen Querschnitt von Queen-Songs wie Radio Gaga, Under Pressure, Bohemian Rhapsody, Hits von Udo Lindenberg wie Hinterm Horizont und Lieder aus Jesus Christ Superstar, König der Löwen und von den Beatles. Der Neue Chor gastiert am 29. Oktober im Zinkhütter Hof Stolberg und am 11. Februar 2023 hier bei uns in Baesweiler in der Kirche St. Petrus. Gerade unser Auftritt in Baesweiler wird gerne genutzt, einem seiner Lieben ein persönliches Weihnachtsgeschenk zu machen, welches man gemeinsam nutzen kann, um ein paar unterhaltsame Stunden miteinander zu verbringen. Karten sind erhältlich beim Medienhaus Aachen, Eventim, Bücherstube am Rathaus Stolberg, Optik Uhren Schmuck Ruers. (GvF) Ferdinand Ruers ist Mitglied des Neuen Chores in Würselen. Ferdinand Ruers gastiert mit dem Neuen Chor am 11. Februar in Baesweiler. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN

Anzeigensonderveröffentlichung 148 Grundschüler freuen sich auf Rückkehr Schulstart – das bedeutet aktuell für die Grundschüler aus Loverich und Beggendorf, sich nicht auf den Weg zu „ihrer“ Schule im Heimatort zu machen. Sondern nach Setterich (zur Andreasschule für die Schüler aus Loverich, Floverich und Puffendorf ) und nach Baesweiler (zur ehemaligen Goetheschule an der Grabenstraße). Eine Situation, die sich aber bald ändern wird, denn die Arbeiten an den beiden Schulen in Loverich (Sanierung) und Beggendorf (Neubau) gehen gut voran. Allerdings, so der Stand der Dinge, verzögern sich die Bauarbeiten am fast fertigen Neubau in Beggendorf, einem Teilstandort der Grengrachtschule Baesweiler, wegen Lieferschwierigkeiten, hier geht es um die elektroakustischen Alarmierungsanlagen. „Bauaufträge, die neu vergeben werden mussten, sind vergeben. Lüftungsgeräte sind geliefert und gerade im Einbau. Wenn jetzt nicht noch Dinge passieren, die uns wieder zurückwerfen, können wir die Schule voraussichtlich im März 2023 eröffnen“, so die Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Kürzlich, so ergänzt sie, habe es eine Begehung des Gebäudes mit Vertretern aus Politik und Dorfgemeinschaftgegeben, die eine positive Resonanz gezeigt habe. Noch etwas eher werden die Lovericher Schülerinnen und Schüler in ihre Schule zurückkehren können. Wann das genau sein wird, lässt die Technische Dezernentin aber noch offen. „Wir werden den Einzugstermin zuerst mit Schule und Eltern kommunizieren und peilen dabei einen Termin nach den Herbstferien an“, sagt sie. Rund eineinhalb Jahre lang ist die Grundschule Loverich – ein Teilstandort der Andreasschule Setterich – jetzt komplett nach Setterich ausgelagert. Grund hierfür waren Schadstoffuntersuchungen gewesen, bei denen sich PCB-belastete Deckenplatten gezeigt hatten. Im Laufe der Zeit hatten sich wegen Lieferproblemen und wie auf vielen Baustellen wegen Krankheitsfällen Verzögerungen ergeben, momentan, so Iris Tomczak-Pestel, „läuftes aber gut“. Vorausblickend habe man nicht nur die notwendigen Sanierungsarbeiten in Angriffgenommen, sondern weitere Maßnahmen. Beispielsweise neue Toiletten im Keller, den Ausbau des OGS-Bereiches im Kellergeschoss und den Ausbau der Küche. Damit beschäftigte sich auch der Stadtrat und stimmte einer außerplanmäßigen Ausgabe von 60.000 Euro zu, um die Einrichtung einer Mensa in Loverich möglich zu machen. Diese war durch die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule in Loverich notwendig geworden. „Die bislang in den Betreuungsräumen vorhandene Küche hatte den Anforderungen einer OGS-Mensa auf Dauer nicht genügt, sollte aber zunächst übergangsweise erhalten bleiben. Leider musste sie im Rahmen der Sanierung der Schule zu Beginn dieses Jahres entsorgt werden“, so Bürgermeister Pierre Froesch. Die Fenster wurden gestrichen und die Möbel sind bereits bestellt. An Trockenbauarbeiten, Deckenplatten und Verkabelungen wird aktuell gearbeitet, die Klassenräume sind bereits modernisiert und fertiggestellt und werden dann zum Beispiel auch über moderne, digitale Tafeln verfügen. (GvF) An den Standorten in Loverich und Beggendorf geht es gut voran. Blick in einen der neuen, modernen Klassenräume in Loverich. Foto: Günther von Fricken Frank Feldeisen Büro für Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Peterstraße 60 • 52499 Baesweiler Telefon: +49 24 01/8 01 07 70 • Fax: +49 24 01/8 01 07 71 Mobil: +49 1 72/2 13 01 28 • frank.feldeisen@allfinanz-dvag.de www.allfinanz-dvag.de/frank.feldeisen Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Vermögensaufbau für jeden! Ihr Partner für alle Veranstaltungen Kühlwagen Verkaufswagen Pavillon Bierzapfgeräte Tische Bänke Theken Leihgeräte Kampstraße 6 – 52499 Baesweiler Tel. 02401/7401 – Fax 02401/4069 E-Mail: bierverlag-schoengen@web.de WIR BIETEN: Inh. Petra Brandt Obstanlagen Gemüseanbau Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus eigenemAnbau über 40 Jahre Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 09.00–13.00 + 14.30–18.00 Uhr Sa. 09.00–13.00 Uhr Oidtweiler – Schwarzer Weg 20 – Telefon 02401/ 606777 Große Auswahl an Zier- u. Speisekürbissen zu super günstigen Preisen Halloween ... jetzt schon den Kürbis sichern! Kirchstraße 48 · 52499 Baesweiler Tel. 02401/2130 info@sportschaefer.com

Anzeigensonderveröffentlichung 149 Pflegedienst in Traditionsgaststätte Sie war im Kneipenbereich „Kult“ bei den Skat-Spielern, die sich hier in gemütlicher Runde zu einem Bierchen trafen. Sie war Vereins-Gaststätte der St.-Willibrordus-Schützen Floverich. Und in der letzten Nutzung bis 2016 ein Gasthaus, in dem auch viele Familienfeiern stattfanden. Seitdem aber „wartete“ die „Alte Post“ auf eine neue Nutzung. Was sich in diesem Sommer geändert hat, denn Ute und Jorge Marques haben das traditionsreiche Gebäude erworben und hier einen Pflegedienst eröffnet. Das Gebäude an der Willibrordstraße hat eine lange Geschichte: Es wurde 1749 erbaut und 1770 erweitert. Hier führte Matthias Josef Schaaf eine kleine Dorfgastwirtschaft und einen Bauernhof. Von etwa 1890 an war dort auch eine Poststelle, die von Sohn Josef Schaaf fortgeführt wurde. „Hinter der Theke stand damals der öffentliche Fernsprecher mit Wählscheibe, vorne war die Poststelle“, erinnert sich Ortsvorsteher Franz-Josef Koch. Damals, so weiß er, kamen am Abend oftmals die Landwirte aus dem Dorf nach der Arbeit, um zu „tuppen“ oder Skat zu spielen. Ein erster Umbau erfolgte 1976, als die erste Kegelbahn errichtet wurde. 1988 wurde das Nachbargebäude von der Familie Jungbluth erworben. 1989/90 erfolgten Abriss und Neubau des großen Saales sowie eine zweite Kegelbahn. Später wurden im Keller die sanitären Anlagen sowie der neue Wintergarten errichtet, zudem auf dem Außengelände ein großer Biergarten. „Die Alte Post kennt wirklich jeder. Deshalb war es für uns eine Herzenssache, bei der Umgestaltung vieles von der Struktur zu erhalten“, erklärt Ute Marques. So wurde das frühere Eingangstor abgebaut und restauriert. Im Eingangsbereich bleibt der Kneipencharakter erhalten in einer ganz besonderen Form. „Wir wollen dort an ein oder zwei Samstagen im Monat ein Erzählcafé für ältere Besucher einrichten und ihnen das alte Gefühl der früheren Kneipenzeiten zurückgeben“, sagt Jorge Marques. Geschichten erzählen, Karten spielen, knobeln – zum Selbstkostenpreis soll es dazu Kaffee und Kuchen geben. Von 780 Quadratmetern wurden rund 400 umgebaut. Im Eingangsbereich zum alten Spiegelsaal ist der Empfangsbereich des Pflegedienstes, dahinter Büros für Pflegedienstleitung und Geschäftsführung. Im Wintergarten ist ein Besprechungsraum, ein Büro für die Auszubildenden und eines für die Wundmentorin. (GvF) Die Kultkneipe „Alte Post“ in Floverich wurde umgebaut. In der „Alten Post“ ist der Pflegedienst Marques eingezogen. Foto: Günther von Fricken Breuer stellt ein! Dachdecker, Zimmerer, Bauwerksabdichter o. ä. als: Meister (m/w/d) Gesellen (m/w/d) Helfer (m/w/d) Wir freuen uns auch über Initiativbewerbungen! Gerne an jobs@breuer-bedachungen.de Wir gehen auf Ihre Bedürfnisse ein. Teilzeit, 4-Tage-Woche oder anderes sind möglich. Warum sollte man Teil des Teams werden? Breuer Bedachungen bietet spannende Projekte, abwechslungsreiche Baustellen und stets neue Herausforderungen. Das ganze gepaart mit einem gesicherten Arbeitsplatz und guter Auftragslage, macht uns zu einem attraktiven Arbeitgeber in Baesweiler und Umgebung! Stephan und Martin Breuer

Anzeigensonderveröffentlichung 150 Ein neuer Boom nach der EM? Stehende Ovationen in der Kölner Lanxess-Arena für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft. Euphorie und Emotionen pur nach erfolgreichen Spielen. Und mittendrin Mitglieder der Basketball-Spielgemeinschaft Baesweiler/Herzogenrath, die sich auf den Weg nach Köln gemacht hatten, um live bei der an diesem Wochenende zu Ende gehenden Basketball-Europameisterschaftmit dabei zu sein. „Die Riesenbegeisterung haben sie über die Social-Media-Kanäle geteilt, so dass wir die tolle Stimmung in der Halle mitfühlen konnten“, berichtet Markus Weiden, Vorsitzender des Baesweiler Teils der Spielgemeinschaft, in der schon seit vielen Jahren die „Lions“ aus Baesweiler mit dem BBC Herzogenrath kooperieren. Sie sind damit die größte Anlaufstelle für den Basketball-Sport im Nordkreis. Wobei, so sagt Markus Weyden, „der Basketball-Sport in Deutschland trotz der großen Beliebtheit des ehemaligen Weltklasse-Spielers Dirk Nowitzki immer noch eher ein Nischendasein führt“. „Als Randsportart erfahren wir insgesamt zu wenig öffentliche Beachtung. Deshalb ist es meine Hoffnung, dass sich dies vielleicht durch die Erfolge der deutschen Basketballer bei der EM im eigenen Land ändert“, schildert er die aktuelle Situation. Ähnlich, so denkt er, wie bei der Handball-Weltmeisterschaft vor 15 Jahren, als Deutschland überraschend gewann und es einen Handball-Hype gab. Oder aber nach den Erfolgen der deutschen Fußball-Frauen bei der EM 2022 in England, als der Frauen-Fußball deutlich an Popularität gewann. „Eine solche mediale Beachtung bringt schon Werbung für einen bis dahin nicht so bekannten Sport“, so Markus Weyden weiter. Was die Auswirkungen auf den lokalen Basketball-Sport hat, so hat er bereits seit dem Abflachen der Corona-Welle eine zunehmende Nachfrage vor allem im Jugendbereich festgestellt, so dass hier eine weitere Mannschaftins Leben gerufen werden konnte. Das bestätigt auch Michael Hilgers, Trainer der U-18-Jugend. „Wir haben im Jugendbereich jetzt über 80 Spieler, hinzu kommt unsere Mädchenmannschaft“, nennt er aktuelle Zahlen, Tendenz steigend. Für zwei der Jugendteams gab es kürzlich Qualifikationsturniere zur nächst höheren Liga, wobei die U 16 den Aufstieg in die Landesliga knapp verpasst hat und der U 18 nach Siegen gegen Frechen und Lohmar der Sprung in die Oberliga und damit in die dritthöchste Klasse in NRW, geschaffthat. Einen Boom durch die Europameisterschaftsieht der als „Big Mike“ bekannte Coach zwar noch nicht, doch gebe es auch andere Gründe, die den Basketball-Sport populärer werden lassen. In erster Linie sind das die Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NBA, die den Jugendlichen bekannt sind und denen sie nacheifern wollen, vor allem in den jungen Altersklassen U12 und U14. „Viele kommen, wie ich selber damals auch, über Streetball zum Basketball, das sehe ich gerade auch bei meiner eigenen Tochter, die fragt, kann ich das nicht auch mal spielen?“, erzählt Michael Hilgers, der früher aktiver Spieler und jetzt seit zweieinhalb Jahren Trainer ist. Er hofft, dass die Erfolge der deutschen Basketballer bei der EM zu weiteren Synergieeffekten führen und vielleicht noch mehr Jugendliche den Sport ausüben möchte. Wobei er aber auch anmerkt, dass Basketball immer noch ein Nischendasein führe und die Spiele der deutschen Mannschaftnicht im Fernsehen, sondern nur per Streaming verfolgt werden können. Zur Werbung für den Basketballsport tragen aber auch Kurse in Schulen oder die Teilnahme der SG Baesweiler/Herzogenrath an der Aktion „Sport im Park“ in beiden Städten in diesem Sommer bei. Und sollten nach Dirk Nowitzki in naher Zukunftweitere deutsche Spieler wie NBAStar Franz Wagner, der für das deutsche Team spielt, populärer werden, dann hofftMichael Hilgers durchaus auch auf einen weiteren Boom zu den Hallenzeiten der SG, die in der Grengracht-Halle in Baesweiler und am Schulzentrum in Herzogenrath trainieren. (GvF) SG Baesweiler/Herzogenrath ist die größte Anlaufstelle für Basketball im Nordkreis. Mit dem „Huddle“ verabschieden sich die Spieler der U16 und U18 hier nach dem Training. Foto: Günther von Fricken FUSSPROBLEME? Fußerkrankungen, Fehlstellungen, Verletzungen an Füßen, Zehen und am Sprunggelenk: Genau dafür haben wir vier zertifizierte und spezialisierte Fußchirurgen. Ob mit konservativen Verfahren oder operativ: Unser Expertenteam der Unfall-, Orthopädie- und Fußchirurgie berät sie umfassend und schlägt die bestmögliche Therapie für die Lösung Ihres individuellen Problems vor. Wir sind für Sie da! Ihr Team der Fußchirurgie im SAH Tel.: 02403-76-1207 E-Mail: uch@sah-eschweiler.de www.sah-eschweiler.de www.biermanufaktur-langguth.de Bier wird zu einem Erlebnis! - FrOnk-Bier - Biertastings - Braukurse - Eventhalle - Biergarten d Auch als Geschenk 100% Super! Terminkalender Unsere nächste Ausgabe Baesweiler-Magazin erscheint am 26. und 27.11.2022 Ihr Ansprechpartner: Michael Horsch Tel.: 02404-551121 michael.horsch@ medienhausaachen.de

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