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Anzeigensonderveröffentlichung 9 Mit Liegedreirad von West nach Ost Deutschland von West nach Ost mit dem Liegedreirad zu durchqueren und im großen Bogenüber Berlin wieder zurück nach Hause fahren. Das ist gar kein so schlechter Gedanke, fand Stefan Leupers (49) aus Oidtweiler und plante eine solche Tour. Und genau das hat er auch geschafft, so bilanziert er, nachdem er von seiner rund 2367 Kilometer langen Reise nach 30 Tagen in die Heimat zurückgekehrt ist. Eine Tour, über die er mit umfangreichen Berichten und Fotos eine Menge zu erzählen hatte, wie bereits bei seiner Deutschland-Tour-Premiere im Jahr 2016 (nachzulesen unter: https://Tour.Leupers.net). Damals hatte er einen lange gehegten Wunsch umgesetzt und er war von Norden nach Süden, von Flensburg an der dänischen Grenze bis nach Obersdorf nahe der österreichischen Grenze, gefahren. „Danach war etwas die Luftraus, da ich mein großes Ziel ja erreicht hatte. Ich habe seither immer noch gelegentlich Tagestouren mit dem Liegerad gemacht und auch kleinere Mehrtagestouren. Ende 2019 oder Anfang 2020 kam dann aber so langsam die Motivation, mal wieder eine längere Tour zu fahren“, berichtet Stefan Leupers. Leider hat ihm dann aber die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und auch 2021 war es kaum besser, da die Campingplätze noch lange geschlossen waren. Doch im Frühjahr 2022 war es endlich soweit: Nach intensiver Trainings-Vorbereitung startete der Diplom-Informatiker und Projektmanager seine Deutschland-Tour Nummer zwei. Die Mittelland-Route führte ihn von Aachenüber Bonn, Siegen, Erfurt, Jena, Chemnitz, Dresden nach Zittau. Weiter ging esüber den Oder-Neiße Radweg entlang der deutsch-polnischen Grenze, nach Norden durch Orte wie Görlitz, Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder). Zurück ging esüber Berlin, Potsdam, den Harz, das Münsterland, den Niederrhein und wieder nach Hause. Das Ganze natürlich vorher geplant und mit einer Streckenführung, die ihm als Navi auf dem Handy auf passender Fahrradhaltung angezeigt wurde, umgesetzt. Dabei war die Strecke zwar vorgeplant, allerdings hat Stefan Leupers beispielsweise auch wegen gesperrter Strecken auch mal spontan umplanen müssen. Dass seine Tour per Liegedreirad geschah, wertete er gegenüber einem normalen Fahrrad eindeutig als Vorteil: „Das Fahren im Liege-Rad fühlt sich sicher an, mehr sogar als Fahren mit einem normalen Rad. Man setzt sich hinein, entspannt, und schon kann die Fahrt losgehen und man schaltet ab und genießt die Gegend“, sagt er. Ein bequemes Liegedreirad sowie notwendiges Reiseequipment – wie zum Beispiel Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher – das waren für den zweifachen Familienvater beste Voraussetzungen, um erlebnisreiche Tage zu verbringen. Seine Übernachtungsmöglichkeiten hat er sich dabei spontan gesucht, da er ja im Vorfeld nicht wusste, wie weit er am Tag kommen würde. „Es war insgesamt eine sehr schöne Tour, auf der ich insgesamt durch fünf Länder (Deutschland, Niederlande, Belgien, Tschechien und Polen) und neun deutsche Bundesländer gefahren bin und viele nette Leute getroffen sowie interessante Landschaften und Städte gesehen habe“, erzählt Stefan Leupers nach seiner Rückkehr. Der 49. Geburtstag, an dem er mitten durch die Bundeshauptstadt Berlin fuhr, inklusive. (GvF) Stefan Leupers legte an 30 Tagen fast 2400 Kilometer zurück. Von Oidtweiler aus machte sich Stefan Leupers auf die fast 2400 Kilometer lange Strecke. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN Moderne Therapiechancen bei Schluckstörungen Ein Gespräch mit Dipl. Sprachheilpädagogin Inken Sonnak über Wege und Ansätze in der Behandlung von Dysphagien. Inken, Sie und Ihr Team widmen sich in Ihrer neuen Praxis in Würselen sowie im ambulanten Einsatz Patienten und Patientinnen mit Dysphagien. Was versteht man unter dem Begriff? Dysphagien beschreiben, vereinfacht gesagt, Schluckstörungen jeglicher Art. Wir schlucken am Tag bis zu 2000 Mal; teils bewusst, wenn wir zum Beispiel essen oder trinken, oftmals aber auch unwillentlich infolge der Speichelproduktion. Mein Team und ich wenden uns den Schluckstörungen im Kindes- und Erwachsenenbereich zu, denn Schluckprobleme können bereits bei Säuglingen auftreten und so behandlungsrelevant werden. Aber auch bei Erwachsenen gibt es eine Vielzahl von Gründen und Formen, die zu Schluckstörungen oder Schluckbeeinträchtigungen führen. Im Erwachsenenalter stehen Schluckstörungen oft in Verbindung mit anderen Erkrankungen. Ein wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit ist das sogenannte Trachealkanülenmanagement … In bis zu 70 Prozent der Fälle handelt es sich um neurogen bedingte Dysphagien, sprich: um Schluckbeschwerden neurologischer Herkunft. Gerade in Verbindung mit schweren Krankheitsverläufen bei MS, Parkinson, aber auch nach einem Schlaganfall, infolge genereller Hirnschädigungen oder Krebserkrankungen ist in einigen Fällen die Versorgung mit einer Trachealkanüle nötig. Für jene Patienten und Patientinnen ist eine Therapiemöglichkeit enorm wichtig, um ihnen ein höchstmögliches Maß an Selbstbestimmtheit und die aktive Teilhabe am Leben zu gewährleisten. Sie begleiten und behandeln seit Jahren PatientInnen mit akuten Sprach- und Schluckstörungen sowie Betroffene mit Trachealkanülen von dem Einsatz der Kanüle bis zur erfolgreichen Abnahme dieser. Was sind dabei Ihre Ziele? Kurzgesagt: der Erhalt an Lebensqualität und eine bestmögliche Partizipation. „Solange es möglich ist“ oder „das Bestmögliche wieder zu erreichen“ sind unsere fachlichen Ziele bei Therapiemaßnahmen und -ansätzen. In einigen Fällen ist eine vollständige Rehabilitation möglich. Aber auch, wenn diese nicht zu gewährleisten ist, möchten wir mit unserer Expertise und Unterstützung dazu beitragen, dass eine optimistische Teilhabe am Alltag möglich ist. Wichtig ist mir, dass wir zugleich auch ein Beratungsangebot der Entlastung und Selbsthilfe an die Angehörigen stellen, denn Therapie ist immer ein gemeinschaftlicher Prozess. Ab Herbst 2022 eröffnen Sie Ihre Praxis Sonnak Dysphagie in Würselen bei Aachen, davor praktizierten Sie in der Praxisgemeinschaft Logopädie Kopfarbeit. Jetzt ein zentral gelegener Standort mit bester Gesundheitsinfrastruktur am Mauerfeldchen 27: Was hat Sie motiviert? Als Praxis haben wir nach einem Ort gesucht, der zum einen eine große Anzahl an medizinischen Fachpraxen und Spezialisten vereint, wenn es auch um fachübergreifende Therapieansätze geht. Zum anderen war uns eine sehr gute Erreichbarkeit mit dem PKW und den öffentlichen Verkehrsmitteln wichtig. In Würselen fanden wir in unmittelbarer Reichweite zum Rhein-Maas-Klinikum in Ärztehaus das perfekte Umfeld. Die neuen Praxisräume konnten wir exakt auf jene Bedürfnisse zuschneiden, die uns in puncto Wohlbefinden und Therapieerfolg bei unseren PatientInnen wichtig waren. Hausbesuche führen wir selbstverständlich jetzt schon durch. Da aber gerade Therapieplätze in Praxen oft rar oder schwer verfügbar sind, führen wir bereits Wartelisten und sind für Anfragen und Auskünfte telefonisch wie per E-Mail erreichbar. – ANZEIGE – Logopädische Fachpraxis Inken Sonnak · 0172 7457530 Mauerfeldchen 27 · 52146 Würselen info@sonnak-dysphagie.de

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