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Anzeigensonderveröffentlichung 4 Früh den Spaßam Lesen wecken Irgendwie ist das so ein Klischee: Dort, wo in Stadtbüchereien Vorlesepaten gefragt sind, sind es Frauen, die den Kleinen von null Jahren bis hin zum Grundschulalter aus Bilder- oder Märchenbüchern vorlesen. Woran das liegt? Das kann Heidi Basten auch nicht so genau sagen. Sie ist eine der Vorlesepatinnen in der Stadtbücherei in Baesweiler und vermutet: „Der bisherige Zustand ist vielleicht ein altes Rollenbild oder eine Zeitfrage.“ „Vielleicht liegt es daran, dass die Frauen mehr Zeit haben. Oder es ist ein altes Rollenbild. Aber irgendwie habe ich mir da gar keine Gedanken darüber gemacht, als ich mich beworben habe. Denn ichfinde einfach, eine Stadtbücherei hat den Kindern viel zu geben und wir als Vorlesepaten können die Kinder an das Lesen heranführen und die Freude am Lesen wecken. Ob da eine Frau oder ein Mann vorliest, das sollte keine Rolle spielen.“ Und genau so ist es seit diesem Jahr auch in Baesweiler, eine Situationübrigens, um die die Stadtbücherei von anderen Städten beneidet wird. „Fast überall lesen Frauen vor, aber bei uns sind seit Jahresbeginn auch drei Männer unter den sieben Vorlesepaten“, berichtet Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz. Durch Corona, so sagt sie, habe es bei den Vorlesepaten, die Kindern im klassischen Kindergartenalter, also zwischen drei und sechs Jahren, dienstags ab 16 Uhr vorlesen, einen kompletten Umbruch gegeben. Jene Vorlesepaten, die die Tätigkeit vor der Pandemie ausgeführt haben, sind nicht mehr dabei. Stattdessen aber haben auf einen Aufruf ganz neue Ehrenamtler reagiert und sich gemeldet, um für die„Lesemäuse“ da zu sein und es ihnen zu ermöglichen, Bücher „mit allen Sinnen“ zu erleben. Und nun sind es vier Damen (Heidi Basten, Ulrike Bubolz, Gabriele Schrymecker und Nadine Wählen-Graf ) und neu auch drei Herren (Hardy Reisinger, Walter Leinesser und Hans-Jürgen Cremer), die wechselweise als Vorleser(in) fungieren. „Ob da mehr Männer oder Frauen im‚Burgzimmer‘ vorlesen, das ist doch egal. Es sollte einfach nur selbstverständlich sein, etwas für die Kinder zu machen“, betont Walter Leinesser. Damit es auch so richtig abwechslungsreich wird, bringt er zum Lesen die Blockflöte mit, Hans-Jürgen Cremer spielt auf der Gitarre. Immer mit dabei ist das Maskottchen„Leo Löwe“ sowie die Schatzkiste, aus der das Buch kommt, das dann vorgelesen wird. „Weil jeder von uns seine ganz besondere Art hat, auf die Kinder einzugehen, bekommen sie eine breite Basis und erleben jede Woche ein neues Abenteuer, wenn sie gemütlich auf ihren Sitzkissen sitzen und warten, dass es losgeht“, so Leinesser weiter. Und wird es dann besonders spannend, dann kommen sie immer weiter nach vorne und sind ganz neugierig auf die Geschichten“, so Nadine Wählen-Graf. Hans-Jürgen Cremer hat als Kind selber viel gelesen und später gerne seinen drei Söhnen vorgelesen. Für ihn es in der heutigen, digitalen Welt wichtig, dass die Kinder den Kontakt zum Buch nicht verlieren. „Es geht ja nicht nur ums Lesen, sondern darum Bücher zu entdecken“, sagt er. Schließlich, so ergänzt Walter Leinesser, stehe das Buch heute in starker Konkurrenz zu den modernen Medien, die alles vorbereitet vermitteln. „Und dann fehlt es den Kindern einfach am Kopfkino“, findet Heidi Basten, die vorher bereits ein Leseprojekt an einer Grundschule begleitet hat und es enorm wichtig findet, sich mit Kindern zu befassen. Lesen ist ein Beitrag zum Glücklichsein „Es macht Freude zu sehen, wie die Kinder dem Vorgelesenen lauschen und es verarbeiten, das ist ein Beitrag zum Glücklichsein, an den sie sich später vielleicht gerne zurückerinnern“, sagt sie weiter. Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz ist begeistert von ihren sieben Vorlesepaten/patinnen, die„sehr authentisch sind und den Kindern viel geben.“ Neben den„Mäusen“ gibt es in der Stadtbücherei auch noch am Mittwochvormittag die„Leseohren“, die frühkindliche Leseförderung von null bis drei Jahren. (GvF) Baesweiler „Lesemäuse“: Erstmals gibt es auch männliche Vorlesepaten. Stadtbücherei-Leiterin Elke Tetz (r.) mit den Vorlesern Walter Leinesser (v.l.), Heidi Basten, Hans-Jürgen Cremer und Nadine Wählen-Graf. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN www.haus-service-feuerherdt.de Über 6 Jahre in Aachen, nun nach in Baesweiler! Herzogenrather Weg 15 52499 Baesweiler  0178/1340042 n.feuerherdt@gmx.de Unser Service: | Gebäudereinigung | Grünanlagenpflege | Büroreinigung | Treppenhausreinigung | Entrümpelung | Winterdienst | Aufräumarbeiten ... und vieles mehr

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