baesweiler-magazin

Anzeigensonderveröffentlichung 16 Busse haben hier Vorfahrt Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Baesweiler ist fertiggestellt worden. „Ein großer Schritt, um denÖffentlichen Personen-Nahverkehr nach vorne zu bringen und eine wichtige Mobilitätsstation in zentraler Lage “, erklärt die Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel beim Blick auf den neu geschaffenen Bereich „In der Schaf“. „Da das Platzangebot begrenzt ist, konnten leider nicht alle im Vorfeld geäußerten Wünsche erfüllt werden. So ist durch die räumliche Lage mehr Begrünung nicht möglich gewesen. Es wurden jedoch Kompromisse gefunden und wir sind in weiteren Gesprächen, zum Beispiel zum Thema Außengastronomie“, sagt die Dezernentin. Im Rahmen der städtebaulichen Planung wurde zur Stärkung desÖPNV insbesondere auf folgende Aspekte Wert gelegt: Die Bus-Borde wurden barrierefrei ausgebaut, es wurde erstmalig eine verkehrssichere, barrierefreie Querungsmöglichkeit (Fußgängerüberweg, im Volksmund „Zebrastreifen“) geschaffen und„taktile“ Elemente für sehschwache Menschen wurden eingeplant. Ebenso wurden zur langfristigen Förderung desÖPNV in Abstimmung mit der Aseag und dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) insgesamt sechs Haltepunkte für Busse geschaffen. Auf beiden Seiten der so genannten Umwelttrasse (gemeinsame Fahrspur, die vorrangig durch Fahrradfahrende und Busse genutzt wird) wurden dazu je drei Busspuren hintereinander angeordnet. Seitens der Verkehrsbetriebe wurde dem umgebauten ZOB durch die Summe der umgesetzten Umbaumaßnahmen eine zukunftsfähige Ausrichtung attestiert. „Wir haben beispielsweise von der Aseag ein gutes Feedback bekommen, dass sich die Busfahrer positiv über die Streckenführungäußern, denn mehr Pkw-Durchfahrtsverkehr würde die Busse ausbremsen. Positiv angemerkt wird auch, dass der Umsteigeplatz gut funktioniert“, so Tomczak-Pestel. Im Zuge der Maßnahme wurde darüber hinaus unter anderem ein Kreisverkehr mit einer überfahrbaren Mittelinsel errichtet. Des Weiteren haben die ansässigen Restaurants die Möglichkeit zur Außengastronomie erhalten. Dort, wo früher die Postfiliale war, sind auch heute Parkplätze vorhanden. Die Bürgersteige in der Straße„In der Schaf“ wurden in Teilbereichen erweitert. Dadurch kann nicht nur Außengastronomie angeboten werden, sondern esfindet sich auch Platz für einen Briefkasten, Fahrkartenautomaten, weitere Fahrradständer und eine dynamische digitale Fahrgastanzeige, die bereits vom Verkehrsbetrieb beauftragt ist und deren Lieferung gegen Endes des Jahres erwartet wird. „Hier wird auch regelmäßig von einem Sicherheitsdienst kontrolliert, damit es nicht zu Vandalismus kommt und die Anlage in ihrem neuen Zustand erhalten bleibt“, so Iris Tomczak-Pestel, die im Gespräch mit dieser Zeitung auch die günstige Lage des ZOB direkt am Eingang zur City (Kirchstraße) herausstellt. Die gewollte und im Stadtrat nach langen und mehrfachen Erörterungen beschlossene Bevorrechtigung des Bus- und Radverkehres gegenüber dem Individualverkehr (PKW) brachte es mit sich, dass die PKW-Verkehre innerhalb der Umwelttrasse mengenmäßig deutlich reduziert werden mussten. Auf Wunsch verschiedener Interessensvertretungen, zum Beispiel aus dem Handel und der Feuerwehr, hat die Stadtverwaltung in vielen Gesprächen mit den zuständigen Fachbehörden und nur auf der Grundlage von Planungsnachweisen und Verkehrszählungen schließlich den Kompromiss erzielt, zumindest den Individualverkehr aus dem Ort heraus – von der Peterstraße und von der Kirchstraße aus Richtung der Innenstadt kommend –über die Straße In der Schaf zur Aachener Straße abfließen zu lassen. Schon diese reduzierten Verkehre hemmen denÖPNV nachhaltig. Weitere Verkehrsströme zulasten desÖPNV sind darüber hinaus nicht zulässig. Bis dato war es Teilnehmenden des motorisierten Individualverkehrs möglich, parallel zu den Bussen die Straße„In der Schaf“ in beide Richtungen zu befahren. Wegen der baulichen und gestalterischen Veränderungen sowie zur Reduzierung des Verkehrsflusses auf der Umwelttrasse war es erforderlich, die bisherige Verkehrsführung anzupassen. Die neue Verkehrsführung erfordert aufgrund der Umstellung gegebenenfalls eine gewisse Umgewöhnung der Bürgerinnen und Bürger. Heute gilt: Pkw und Lkw können jetzt nicht mehr von der Aachener Straße ausüber den neuen Kreisverkehr in die Straße„In der Schaf“ einfahren (Beschilderung„Verbot der Durchfahrt“). Ebenso ist es nicht mehr möglich, vom unteren Stück der Kirchstraße aus (aus Fahrtrichtung Oidtweiler kommend) rechts in die Straße„In der Schaf“ abzubiegen. Von hier aus kann nur noch links in die Peterstraße abgebogen werden (Beschilderung „vorgeschriebene Fahrtrichtung links“). „Diese Verkehrsänderung ist ein zwingend erforderlicher und nicht mehr ausdehnbarer Kompromiss zugunsten desÖPNV. Für Radfahrende und denÖPNV ist es selbstverständlich weiterhin möglich, von der südlichen Kirchstraße und dem neuen Kreisverkehr Aachener Straße aus in die Straße‚In der Schaf‘ einzufahren“, schildert Ordnungsamtsleiter David Schreier den Stand der Dinge. Im Kreuzungsbereich In der Schaf / Kirchstraße / Peterstraße stand früher ein Hochbeet, das für eine Verengung der Fahrbahn und Führung des Verkehrsflusses sorgte. Bereits zu Beginn der Maßnahme wurde dieses entfernt. Dies auch auf vielfachen Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern. Nun leitet dort eine kleine bepflanzte Verkehrsinsel die Verkehrsteilnehmenden. Aus der Kirchstraße (Innenstadt) kommend sowie aus Fahrtrichtung Peterstraße, kann weiter – wie gewohnt – in den ZOB („In der Schaf“) eingefahren werden. Auf diese Weise können die hier ansässigen Geschäfte, Arztpraxen und sonstige Dienstleistungsunternehmen weiterhin auch mit dem privaten Fahrzeug erreicht werden. Von der Peterstraße kommend kann darüber hinaus – wie vor der Umbaumaßnahme – nach rechts in die Kirchstraße (in Fahrtrichtung Oidtweiler) abgebogen werden. Eine Weiterfahrt von der oberen Kirchstraße (Innenstadt) in die untere Kirchstraße (Kreuzung Aachener Straße) ist ebenfalls weiterhin möglich. In einem letzten Arbeitsschritt wurden Ende Juli der Kreuzungsbereich Kirchstraße / Peterstraße / In der Schaf sowie der Kreuzungsbereich Aachener Straße / Fringsstraße von einem Fachunternehmen beschichtet. Abhängig von der Witterung werden auf den nunmehr beschichteten Flächen die noch ausstehenden Markierungsarbeiten vorgenommen. (GvF) Neue Verkehrsführung am Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) in Baesweiler. Für die Busse wurden sechs Haltepunkte geschaffen. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN BSH Fahrzeugkomponenten GmbH Abteilung: Campingcenter-Aachen An- und Verkauf / Instandsetzung / Zubehör / Ersatzteile / Service u.v.m… Hermann-Hollerith-Str. 5 ● 52499 Baesweiler Telefon 02401 60394-12 ● Telefax 02401 60394-28 camping@bsh-kfz.de ● www.campingcenter-aachen.de ● www.bsh-kfz.de Ihr Mediaberater für Geschäftskunden: Michael Horsch Kontakt Tel. 0 24 04/55 11 21 Fax 0 24 04/55 11 26 E-Mail michael.horsch@ medienhausaachen.de

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