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Anzeigensonderveröffentlichung 15 „Sparbuch für die nächsten Jahre“ Erfreulich, aber nicht euphorisch. So skizziert Bürgermeister Pierre Froesch den Budgetbericht, den Kämmerer Thomas Jansen und sein Team bis zum Stichtag 30. Juni erstellt hatten. „Eine Ist-Aufnahme und eine Prognose durch die Kämmerei und kein Versprechen für die Zukunft“, wie Froesch erläuterte. Darin gab es Zahlen, die so nicht zu erwarten gewesen waren. Gegenüber den Ansätzen des Haushaltsplanes ergab sich aus einem erwarteten Defizit in der Haushaltskasse von 1,45 Millionen Euro ein Plus von knapp drei Millionen Euro, also insgesamt eine Verbesserung von fast 4,5 Millionen Euro. Grund hierfür war neben einer Verbesserung auf der Einkommensteuer-Seite in allererster Linie die gut laufende Gewerbesteuer. „Bei aller Freude möchte ich aber auch Wasser in den Wein schütten, denn diese Entwicklung kann nur ein Sparbuch für die nächsten Jahre sein“, betont der Bürgermeister. Grund hierfür sei die Tatsache, dass die Gewerbesteuer-Einnahmen sehr schwankend seien, 2019 habe man die Entwicklung in die gegenteilige Richtung erlebt. Konkret in Zahlen ausgedrückt heißt das: In 2018 gab es ein Gewerbesteuer-Aufkommen von 12,7 Millionen Euro, im Jahr darauf von 8,9 Millionen Euro, dann 2020 8,7 Millionen Euro und schließlich 2021 von 12,3 Millionen Euro. Aktuell liegt man mit 12,1 Millionen Euro bereitsüber dem Ansatz von 11,5 Millionen Euro. „Der Rückblick zeigt uns, dass man in den Folgejahren nicht zwingend von ähnlich hohen Erträgen ausgehen muss“, so Froesch. Er räumt ein, dass es Risiken für die Folgejahre zu berücksichtigen gebe. Steigende Kosten im Baubereich und Corona-Kosten seien da zu nennen, vor allem aber herrsche eine große Unsicherheit bei den Themen Energie und Inflation. „Ein Risiko für die Folgejahre ist die derzeitige Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage. Nicht wenige Experten sehen die großen Volkswirtschaften wegen den internationalen Konflikten, einer hohen Inflation und der Krise auf dem Energiemarkt kurz vor einer Rezession. Dies würde auch das Steueraufkommen und den Haushalt der Stadt Baesweiler negativ beeinflussen“, blickt der Bürgermeister nach vorne. Deshalb rief er kürzlich im Stadtrat dazu auf, trotz der erfreulichen Zahlen nicht in eine allzu große Freude zu verfallen. „Wir werden diese Rücklagen brauchen, um die Bürger nicht mit höheren Hebesetzen zu belasten“, sagte er weiter. (GvF) Positive Entwicklung im Budget der Stadt Baesweiler dank der Gewerbesteuer. Das Gewerbegebiet trägt maßgeblich zur positiven Entwicklung bei. Foto: Günther von Fricken BAESWEILER-MAGAZIN ERFAHRUNG – KOMPETENZ – VERTRAUEN · Onkologische und Plastische Mammachirurgie · Zertifizierte minimalinvasive Gynäkologische Chirurgie MIC II · Myom- und Endometriose-Behandlung · Gynäkologische Onkologie · Uro-Gynäkologie und Inkontinenz-Behandlung · Plastische und Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie · Allgemeine und notfallmäßige Gynäkologie GEMEINSAM STARK FÜR SIE IN EXPERTEN-NETZWERKEN Euregio-Brust-Zentrum · Klinik für Hämatologie und Onkologie · Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie · Strahlentherapie360° · Netzwerkpartner im Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs im CIO Köln Kontinenz- und Beckenbodenzentrum mit zertifizierter Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft · Klinik für Urologie und Kinderurologie · Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Minimalinvasive Chirurgie, Proktologie, Adipositaschirurgie www.frauenheilkunde-eschweiler.de Tel.: 02403-76-1236 E-Mail: gyn@sah-eschweiler.de FRAUENHEILKUNDE IM SAH ESCHWEILER

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