baesweiler-magazin

Ein Produkt aus dem baesweiler-magazin Beggendorf – Floverich – Loverich – Puffendorf – Oidtweiler – Setterich Der Sport- und Bürgerpark wächst Seite 19 Entwicklungen im Gewerbegebiet Seite 18 Engagement im Haus Setterich Seite 4 Juni 2022 CARL-ALEXANDER-PARK Immer einen Ausflug wert Seite 6, 7

Anzeigensonderveröffentlichung 2 BAESWEILER-MAGAZIN Liebe Leserinnen und Leser, nur noch eine Woche, dann starten bei uns in Nordrhein-Westfalen die Schulferien. Und nach der Corona-Zwangspausefindet dann mit dem Aktivurlaub in unserer Stadt auch wieder eine Aktion statt, die vor über 30 Jahren durch den damaligen Initiator Helmut Heuschen ins Leben gerufen wurde. Welche sportlichen Aktivitäten das Organisationsteam für die ersten beiden Wochen der diesjährigen Sommerferien geplant hat, erfahren Sie in unserem neuen Baesweiler-Magazin. Wer sich weniger sportlich aktiv betätigen, sondern lieber spazieren gehen möchte, der kann – und das natürlich nicht nur zur Ferienzeit – auf die Naherholung in Baesweiler setzen. Am Carl-Alexander-Park kann man dann nicht nur verweilen, entspannen und die Natur genießen, sondern auch die neue Gastronomie nutzen. Rund um den Wasserspielplatz ist bei sommerlichem Wetter immer jede Menge los. Dort soll das Angebot durch das Projekt „Sport- und Bürgerpark“ schon bald erweitert werden. Aber auch mit dem Fahrrad kann man die Heimat erkunden. Radwege zählen ebenso zum Fahrrad-Konzept in Baesweiler wie die neue Service-Stelle am Kirchplatz. Ein Treffpunkt für alle Generationen ist das Haus Setterich mit seinen vielen Möglichkeiten von Sport bis Kreativität, von Spielangeboten für die Kleinsten bis hin zu verschiedenen Vorträgen. Einiges getan hat sich in den vergangenen Monaten aber auch im Vereinsbereich, auf den wir im neuen Baesweiler-Magazin blicken. So freut sich Concordia Oidtweiler zum Start der neuen Saison auf einen Kunstrasenplatz. Der JSV hat sich in der Clubführung neu aufgestellt und die „Erste“ hat den Aufstieg in die Kreisliga C geschafft. Der Harmonieverein feiert in diesem Jahr sein Jubiläum und hat einige Pläne, um die Menschen mit seiner Musik zu begeistern. Sie sehen, es ist viel los in unserer Heimatstadt, und wir wollen Sie auf den neuesten Stand bringen. Viel Spaß beim Lesen und unterhaltsame Stunden wünscht Ihnen ... Neue Heimat ist ein „Gold Ticket“ Ukrainische Flüchtlinge haben viel erleben müssen. Jetzt fühlen sie sich in Baesweiler sicher. Es ist eine wahre Odyssee, die hinter Vian Chan und ihrer Mutter Thi Nguyen liegt: 16 Tage waren die Beiden aus der Ukraine stammenden Frauen unterwegs, ehe sie in Baesweiler ankamen. „Nur mit dem Nötigsten, gepackt in einen Rucksack und eine Tasche“, so erinnert sich Vian, habe ihre Flucht aus dem Kiew begonnen. Dort lebte die 22-Jährige bis zum Krieg, während ihre alleinerziehende Mutter – der Vater war früh nach der Geburt seiner Tochter nach Vietnam zurückgekehrt – rund 70 Kilometer entfernt in Bila Tserka wohnte. Doch als die Bombenfielen und die Angst größer wurde, war für Beide klar: Wir wollen gemeinsam das Land verlassen. Dass diese Flucht am Ende 16 Tage dauern würde, konnten sie damals natürlich noch nicht ahnen, doch heute sind sie glücklich, in Baesweiler eine neue Heimat gefunden zu haben, und zwar bei Wolfgang und Petra Plum. Bis sie dort hin kamen, lauteten die Stationen Warschau, Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt und am Ende Aachen. „Wir haben in Camps gelebt und sind immer weiter geschickt worden“, berichtet Vian in sehr gutem Englisch. Wobei es ihr immer besser gelingt, in die Gespräche auch erste Deutschkenntnisse einzubringen. Über die Baesweiler Ukraine Gruppe absolviert sie einen Online Deutsch-Kurs als Zoom-Konferenz. „In der Gruppe ist das aber nicht effektiv genug, deshalb habe ich ein weiteres Online-Modul hinzu gekauft, um schneller die deutsche Sprache zu erlernen, denn ich möchte mich hier schnell bewerben und eine Arbeit finden“, sagt sie. In der ersten Zeit konnte sie noch per Homeoffice für eine ukrainische Gas- und Elektrizitäts-Gesellschaftarbeiten, doch als in der Ukraine die Wirtschaft mehr und mehr zusammenbrach, ging dies nicht mehr. Und so strebt sie in Deutschland einen Job in der Business-Administration an. „Wie eine Familie“ Sehr zurückhaltend und traumatisiert schildert Wolfang Plum die ersten Kontakte zu seinen ukrainischen Gästen. Doch das habe sich geändert, je länger Vian und Thy, die ukrainisch und russisch spricht, in unserer Region leben. „Das ist wie eine Familie für uns, das ist ein Gold-Ticket“, äußert sich Vian begeistert über ihre Gastgeber. Ein Beispiel, wie gut das Zusammenleben funktioniert, ist die Osterzeit, als im Hause Plum Ostern zunächst wie in Deutschland üblich gefeiert wurde, und später das orthodoxe Osterfest. „Was die Beiden da in der Küche gezaubert haben, einfach Klasse“, findet Wolfgang Plum. Und bei gutem Esser, einem Glas Wein oder einem Kaffee führen alle gemeinsam auch interessante und intensive Gespräche. Unter anderem natürlich auch über die Lage in der Ukraine, die Vian und Thy zwar bildmäßig über das deutsche Fernsehen verfolgen können, doch um die Informationen zu verstehen, schauen sie überwiegend YouTube. „Wolodymyr Selenskyj ist für uns ein Held, wir sind stolz auf ihn“, sagt Vian. Doch sie sagt auch klar: „Wenn ich die Bilder von den Toten in der Ukraine sehe, ist mein Herz gebrochen. Ich sehe und verstehe, was dort passiert und dann merke ich, hier in Deutschland bin ich sicher. Aber ich vermisse viele Freunde und vor allem meinen Freund, der noch in der Ukraine ist“, gibt sie einen Einblick in ihre Gefühlslage. Grund zur Freude hatte sie, als kürzlich der ukrainische Song den Eurovision Song Contest gewonnen hat. „Ich mag den Song. Der Sieg war aber wichtig für uns, damit Europa weiß, was wir fühlen. Es war nicht nur ein Song Contest, sondern auch eine politische Sache“, findet die junge Frau. Nach allen Schwierigkeiten auf der Flucht ist sie nun einfach nur glücklich, mit ihrer Mutter „in Baesweiler in einer friedvollen Heimat leben zu können.“ In den letzten Monaten, so erzählt sie, habe sie „die ganze Bandbreite von Gefühlen erlebt“. Und als sie erfuhr, dass die Zeitung für ein Interview vorbeischaue, habe sie sich, als sie morgens aufgewacht sei, Gedanken darüber gemacht: Was ist mir wichtig, was möchte ich auf jeden Fall sagen. Zum Beispiel, was es ihr bedeutet, mit ihrer Mutter ein weiches Bett, eine Dusche, Kleiderschrank, Küche und ein separates Bad zu haben. „Wir werden mit allem liebevoll versorgt, was wir zum Leben brauchen. Das ist viel mehr, als wir erwartet haben. Da geht es nicht um materiellen Besitz, sondern um menschliches Engagement, sowas kann man sich für Geld nicht kaufen. Das alles werden wir niemals vergessen“, fasst sie die enorme Hilfsbereitschaftzusammen, die sie in Baesweiler erfahren hat. Vian glaubt, dass es durch diese Fürsorge möglich war, dass ihre emotionalen Wunden heilen und sie nun auch bereit sei, darüber zu sprechen, was anfangs nach ihrer Flucht noch nicht möglich gewesen sei. Vor dem Sommer waren die beiden Ukrainerinnen mit ihren deutschen Gastgebern auch unterwegs in Aachen und in Köln. Seitdem kommt ihr der Satz „Ein Kölsch, bitte“, leicht über die Lippen. Doch sie denkt auch an Landsleute, die nach Deutschland geflohen sind, und denen es an notwendigen Dingen fehlt. „Viele kamen in Wintersachen nach hier und brauchen nun Sommer-Kleidung“, appelliert sie an die Spendenbereitschaftder Bevölkerung. Mehr dazu kann man auch bei der Ukraine Hilfe in Baesweiler erfragen. (GvF) Vian Chan und ihre Mutter Thi Nguyen haben sich bei ihren deutschen Gastgebern Wolfgang und Petra Plum sehr gut eingelebt. Foto: Günther von Fricken

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Anzeigensonderveröffentlichung 4 BAESWEILER-MAGAZIN Ein Treffpunkt für alle Generationen Im Haus Setterich kommen die unterschiedlichsten Gruppen zusammen. Angebot auch in der Jugendwoche. Das Programmgebiet Baesweiler „Setterich-Nord“ wurde bereits im Januar 2009 in das Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Grundlage für die Aufnahme in das Förderprogramm ist das im Jahr 2008 vom Rat der Stadt Baesweiler beschlossene Integrierte Handlungskonzept für das Programmgebiet „Setterich Nord“, welches seitdem fortgeschrieben wurde, und auf dessen Grundlage Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung Köln beantragt und auch bewilligt wurden. Ein wichtiger Kernpunkt der Arbeit in „Setterich-Nord“ ist dabei die mit Fördergeldern zentral im Stadtteil geschaffene Bürgerbegegnungsstätte „Haus Setterich“, welche 2010 eröffnet wurde und seitdem durch den DRK Kreisverband Städteregion Aachen e.V. betrieben wird. Das DRK Stadtteilbüro Haus Setterich stellt eine Vielzahl an neuen und etablierten Angeboten in den Bereichen Bildung, Wohnen, Freizeit, Bewegung, Kreatives und Entspannung für Kinder, Frauen, Familien und Seniorinnen und Senioren bereit. Mit „Spiel mit! – ukrainische Spielgruppe“ für Eltern mit Kindern von null bis sechs Jahren und „Café Mama 3“, einem Müttercafé mit oder ohne Kinder, sind im Frühjahr zwei neue Angebote für Flüchtlinge aus der Ukraine gestartet, die durch Unterstützung der „Frühen Hilfen“ der Städteregion Aachen und dem Förderprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend realisiert werden konnten. „Spiel mit! – Erzählcafé“ lädt Eltern und ihre Kinder im Alter zwischen null und drei Jahren ebenfalls zum gemeinsamen Spielen und Bewegen ein. Auch eine Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und eine Beratung für Asylsuchende kann kostenlos von Baesweiler Bürgern in Anspruch genommen werden. Im Mai startet darüber hinaus ein Deutsch- und Integrationskurs im Haus Setterich. Für alle Angebote gibt es noch freie Plätze. Eine Übersicht über diese und viele weitere Angebote und Termine finden Sie auf der Homepage des Haus Setterich: www.drk. ac/haus-setterich Die Räume im Haus Setterich können darüber hinaus, entsprechend freier Kapazitäten, auch für private Veranstaltungen am Wochenende gemietet werden. Gut vernetzt Neben vielen einzelnen Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen ist das Stadtteilmanagement als zentrale Koordinierungsstelle Ansprechpartner und Anlaufstelle für die vielen Netzwerkpartner und alle interessierten Bürger sowie Vereine und Organisationen. Geleitet werden die Einrichtung und das Stadteilmanagement von Christian Beckers, der seit Juni 2020 dort aktiv ist. Zu seinen Aufgaben gehören darüber hinaus die Weiterentwicklung und Betreuung von Netzwerkstrukturen im ehrenamtlichen und institutionellen Rahmen sowie die Öffentlichkeitsarbeit, die Unterstützung der Bürgerschaft, die Dokumentation der Prozesse, die Brückenfunktion zu Politik, Stadtverwaltung, Sozialleistungsträgern und Öffentlichkeit, die Vernetzung von Maßnahmen sowie die Begleitung von niedrigschwelligen Angeboten. Gemeinsam mit seinem Team und den vielen Kooperationsund Netzwerkpartnern führt er eine Fülle von Angeboten durch und plant gemeinsam neue zielgerichtete Angebote für alle Einwohner im Programmgebiet und darüber hinaus. Diese reichen von Angeboten für Mütter mit Kleinkindern, für Kinder und Jugendliche und für Familien bis hin zur Seniorenarbeit und vom geselligen Beisammensein bis zum Beratungsangebot, und decken damit alle Bereiche im täglichen Leben ab. Für diejenigen, die nicht mehr so mobil sind oder aus anderen Gründen nicht in die Bürgerbegegnungsstätte kommen können, gibt es zudem das Angebot der aufsuchenden sozialen Arbeit. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die Vernetzung mit der städtischen Anlaufstelle in Baesweiler-West, die für beide Seiten und die Stadtteilarbeit sehr hilfreich ist. Zudem bringt sich das „Haus Setterich“ auch immer wieder bei aktuellen Entwicklungen mit in das städtische Leben ein. So ist dort während der Coronakrise z.B. eine Impfstelle entstanden und momentan werden dort Angebote für Ukraine-Geflüchtete geplant und durchgeführt. Das Haus Setterich veranstaltet am Dienstag, 21. Juni, 15 bis 17 Uhr, Emil-Mayrisch-Straße 20, eine Olympiade für Jung und Alt. Zu Beginn der Olympiade werden Teams aus Kindern, Seniorinnen und Senioren gebildet, die im Anschluss gemeinsam verschiedene Aufgaben meistern (z.B. Eierlaufen, Stoptanz, Pantomime, Kegeln, Dosenwerfen etc.). Christian Beckers nimmt hierzu Anmeldungen unter der Telefonnummer 02401-6037238 entgegen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das „Haus Setterich“ für den Stadtteil und darüber hinaus eine tragende Säule unserer sozialen Arbeit in Baesweiler ist und sich seit der Eröffnung kontinuierlich weiterentwickelt hat. (GvF) Die Gruppe „Fit und Mobil 55+“ trifftsich jeden Mittwoch am Haus Setterich. Foto: Günther von Fricken Installateur- und Heizungsbaumeister Bahnhofstraße 89 • 52499 Baesweiler Tel. 0 24 01/6 06 67 55 • Fax 0 24 01/6 06 67 57 Mobil 01 62/9 07 17 27 www.sb-heizung.de • E-Mail info@sb-heizung.de FAIR UND TRANSPARENT Mit uns erleben Sie keine unangenehmen Überraschungen. Nehmen Sie uns jederzeit beim Wort. MARKENPRODUKTE NAMHAFTER HERSTELLER Qualität wird bei uns großgeschrieben – und das nicht nur bei unserer handwerklichen Arbeit. An unseren Markenprodukten haben Sie lange Freude. KOMPETENT UND ZUVERLÄSSIG Wir halten uns an Absprachen. Eine fachgerechte Ausführung aller Arbeiten ist für uns selbstverständlich. 1 2 3 Unsere nächste Ausgabe Baesweiler-Magazin erscheint am 17. und 18.09.2022 Ihr Ansprechpartner: Marion Fielen Tel.: 02404-551161 marion.fielen@ medienhausaachen.de Ein Produkt aus dem baesweiler-magazin Beggendorf – Floverich – Loverich – Puffendorf – Oidtweiler – Setterich Der Sport- und Bürgerpark wächst Seite 19 Entwicklungen im Gewerbegebiet Seite 18 Engagement im Haus Setterich Seite 4 Juni 2022 CARL-ALEXANDER-PARK Immer einen Ausflug wert Seite 6, 7

Anzeigensonderveröffentlichung 5 BAESWEILER-MAGAZIN In der „Tonhöhle“ entstehen neue Songs Heiko Mürkens aus Loverich hat als Musiker und als Produzent eine Menge zu tun. „Music was myfirst love“, dieser Satz aus dem John Miles-Klassiker von 1976 passt genau zum Leben von Heiko Mürkens. Denn „Music“ hat ihn von Kindesbeinen an fasziniert und geprägt. Er absolvierte eine Lehre als Radiound Fernsehtechniker und sorgt heute als Automatisierer „für die Brötchen daheim auf dem Tisch“. Die Liebe zur Musik und das große Hobby, das ist aber immer geblieben, sei es in seinem damaligen Wohnort Siersdorf, wo er ein Tonstudio entwickelte, oder aber jetzt in Loverich, wo er sein Studio im Keller sogar erweitern konnte und es „Tonhöhle“ taufte. Wer hier hinein kommt, sieht aber nicht nur alle nötigen Utensilien, um Musik zu machen oder aufzunehmen. Klar, Instrumente von der Gitarre über das Klavier bis zum Akkordeon fallen dem Besucher sofort ins Auge. Wie auch der technische Bereich mit dem Mischpult, mit dem die Songs aufgenommen werden. Aber die „Tonhöhle“ ist auch ein kleines, privates Museum. Denn hier hat Heiko Mürkens alles gesammelt, was er zum Thema Musik in die Finger bekam: Ein Mikro aus den 1930er Jahren, eine Orgel aus den 1960ern. Musikalische Erinnerungen, in Ordnern zusammengefasst. Und nicht zu vergessen die Urkunden, die ihn als Preisträger des Deutschen Pop- und Rockpreises auszeichnen. Viele Stunden seine Freizeit verbringt Heiko Mürkens in der „Tonhöhle“. Doch er ist froh, dass er in der Pandemie nicht von der Musik alleine leben musste. „Ich kenne viele, die davon leben müssen, und die das echt hart getroffen hat, weil sie komplett auf die Musik gesetzt haben“, weiß er. Für ihn selber lief während der Corona-Krise livemäßig wenig. Auftritte mit seiner Band „Rumtreiber“, die der Keyboarder nach seiner Zeit bei der Band „Pearls & Pigs“ im Jahr 2016 mit gegründet hat, waren Mangelware. Doch statt Live-Auftritten hat er in seinem Tonstudio Songs geschrieben und aufgenommen und viele Künstler wie Halunken, Mir sin jeck oder Jürgen B. Hausmann nahmen bei und mit ihm auf. „Ich bin wie ein Chamäleon musikalisch total vielseitig unterwegs. Ich bin nicht auf Mundart oder Pop bis hin zu Metal festgelegt, sondern habe zuletzt mit einem Mädels-Trio Swing aufgenommen. Es geht alles, Hauptsache, alle Beteiligten haben Spaß dabei“, sagt er über seine musikalische Arbeit. Mittlerweile ist er dabei nicht mehr alleine, denn in der „Tonhöhle“ gibt es ein Vier-Mann-Team, das sich von der Tonaufnahme bis zur Website eines Künstlers um alles kümmert und so ein komplettes Musik-Projekt begleiten kann. „Mein Herz schlägt für Live-Musik und Tontechnik, aber ich habe den gewissen Luxus, mir aussuchen zu können, mit wem ich arbeiten möchte. Wobei das mittlerweile kein reines Hobby, sondern eine kleine Firma geworden ist“, schildert er seinen „Ist-Zustand“, für den die Familie volles Verständnis hat. „Die kennen mich nicht anders“, erzählt er schmunzelnd. Wenn bei ihm Langeweile auch Fehlanzeige war, so sehnt er sich musikalisch danach, wieder auf der Bühne zu stehen. „Wenn die Live-Perspektive wegfällt, ist es schwierig, sich zu motivieren. Aber wir schreiben weiter Songs und hoffen, im Sommer den einen oder anderen Live-Termin nachholen zu können und mit den Musikfans zu feiern“, blickt er optimistisch nach vorne. (GvF) Heiko Mürkens in seinem Musikstudio, der „Tonhöhle“. Foto: Günther von Fricken Beste Ausbildung - Erlebe es! www.enwor-ausbildung.de

Anzeigensonderveröffentlichung 6 BAESWEILER-MAGAZIN Heimat-Joggen und mehr am CAP Es hat sich eine Menge getan: Picknick-Bereich ist fertig und die Boule-Bahn rückt näher. „Es geht bergauf“ kündigt eine Steele am Eingang zum Carl-Alexander-Park (CAP) an. Und das ist auch wortwörtlich gemeint: Tatsächlich überwinden Besucher exakt 80 Höhenmeter, wollen sie vom zentralen Bergplateau aus einen atemberaubenden Panoramablick genießen. Doch auch wer sich nicht auf den Weg nach oben machen möchte, findet im Carl-Alexander-Park seit 2008 eine Menge Naherholungs-Freizeitangebote vor. Und es kommen immer wieder neue Ideen und Planungen dazu, die umgesetzt werden. „Der Sommer macht Lust auf Heimat-Joggen. Oder einen Spaziergang“, weiß Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Für Baesweiler Bürger, aber auch für auswärtige Besucher ist der Park deshalb ein beliebtes Ziel. Drei Wohnmobil-Stellplätze ermöglichen es aber auch Touristen, ein Wochenende am CAP zu verbringen. „Das Gesamtkonzept des im Rahmen der „Euregionalen“ entstandenen Geländes umfasst neben dem roten Bergfoyer als Anlaufstelle die Himmelsstiege, den Schwebesteg, das Bergplateau mit fantastischer Aussicht und verschiedene Wege, die zum Spazierengehen, aber auch zu Sport, Spiel und Aufenthalt einladen“, beschreibt Iris Tomczak-Pestel die Gedanken, die hinter der Gestaltung des Carl-Alexander-Parks stehen. Die Landschaftsader verbindet dabei den Übacher Weg mit dem Herzogenrather Weg und ist sowohl beliebte Flaniermeile der Senioren aus der benachbarten Wohnanlage, als auch Anlaufstelle für Kitas, Schulen, Sportler und junge Familien. Gegenüber der Ausstattung zum Zeitpunkt der „Euregionalen“ vor 14 Jahren wurde diese hier immer wieder und kontinuierlich erweitert, um für alle Generationen geeignete Angebote vorzuhalten. Viele Wünsche wurden im Laufe der Zeit aufgegriffen. So wird an der Jugendcamp-Box gefeiert und gegrillt. Für Jugendliche wurden ein Holzhaus als Klön-Trefferrichtet und Calisthenics-Geräte aufgestellt, die sich im Rahmen von Laufrunden großer Beliebtheit erfreuen. Auf Wunsch vieler Senioren wurden Bänke entlang der Landschaftsader aufgestellt. Auf Anregung von Bürgern und dem im Bereich der benachbarten Bebauung in einer Befragung erhobenen Bedarf, wird seitlich des Weges noch in diesem Sommer eine neue Boule-Bahn entstehen, die vor allem von der älteren Generation sehnsüchtig erwartet wird, und, so hofftBürgermeister Pierre Froesch, „Bewegung und Gesundheit für alle fördert und an Urlaube im Süden erinnern wird.“ Fortsetzung auf Seite 7 Die Sitzgelegenheiten am CAP laden zum Verweilen ein. Foto: Günther von Fricken

Anzeigensonderveröffentlichung 7 BAESWEILER-MAGAZIN Fortsetzung von Seite 6 „Zunächst wird noch eine Boule-Bahn am Haus Setterich gebaut, danach dann die Anlage am CAP, die 22 Meter lang und 4,40 Meter breit sein wird. Sie soll noch im Sommer bespielbar werden“, nennt Iris Tomczak-Pestel Details. Doch damit nicht genug der Freizeitangebote. Neue Picknick-Garnituren, begleitet von Hängematten zum Seele-baumeln-lassen und in Nähe der Spielgeräte gelegen, laden seit einigen Wochen dazu ein, den Tag mit der Familie hier zu verbringen. „Diese Neuerungen werden schon sehr gut genutzt, zumal ja jetzt die Temperaturen steigen und die Besucherzahlen größer werden“, weiß Bürgermeister Pierre Froesch Auch eine Seilbahn Mit Fördermitteln aus dem Regionalen Wirtschaftsprogramm wurde der Spielbereich im letzten Jahr um eine Kletterschrecke und eine Seilbahn in Form eines Fördergerüstes erweitert. „Fördergerüst und Schrecke veranschaulichen dabei die Entwicklung der Halde von grau zu grün, vom Bergbau zum Naturschutzgebiet“, erklärt Iris Tomczak-Pestel. Dieses Thema wird im Rahmen des Förderprogrammes in Kürze noch weiter vertieft: Verschiedenste teils interaktive Schautafeln am Haldenfuß und entlang der Himmelsstiege werden dann über diese Entwicklung informieren und über das, was heute hier an der Halde in Baesweiler beobachtet werden kann. „Es bleibt also spannend am Carl-Alexander-Park. Schauen Sie gerne öfter mal vorbei“, so Iris Tomczak-Pestel mit dem Hinweis, dass auch Kulturelles dort stattfindet. Zum Beispiel das Kulturcafé ToGo. Es wird von der Anlaufstelle Baesweiler-West und der Stadtbücherei Baesweiler veranstaltet. Die Veranstaltungsreihe wird ermöglicht durch eine Förderung der Städteregion Aachen. „Erleben Sie bei einer Tasse Kaffee einen anregenden und abwechslungsreichen Nachmittag und lassen sich mitnehmen auf eine literarische Reise. Die Veranstaltungen sind kostenfrei“, wird bereits zu nächsten Events eingeladen. Für 2022 sind bereits weitere Termine vom Kulturcafé ToGo geplant: Am 5. Juli, 15 Uhr, mit Tina Leupers, am 2. August mit Ingrid Davis, am 30. August mit Gustel Schreurs und Jörg Drescher (im Rahmen der Woche 55+ der Stadt Baesweiler). In gemütlichem Ambiente kann den Geschichten gelauscht werden und die Gäste finden auch Zeit für den einen oder anderen Plausch. (GvF) Für die Kinder gibt es tolle Spielmöglichkeiten. Foto: Günther von Fricken ERFAHRUNG – KOMPETENZ – VERTRAUEN · Onkologische und Plastische Mammachirurgie · Zertifizierte minimalinvasive Gynäkologische Chirurgie MIC II · Myom- und Endometriose-Behandlung · Gynäkologische Onkologie · Uro-Gynäkologie und Inkontinenz-Behandlung · Plastische und Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie · Allgemeine und notfallmäßige Gynäkologie GEMEINSAM STARK FÜR SIE IN EXPERTEN-NETZWERKEN Euregio-Brust-Zentrum · Klinik für Hämatologie und Onkologie · Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie · Strahlentherapie360° · Netzwerkpartner im Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs im CIO Köln Kontinenz- und Beckenbodenzentrum mit zertifizierter Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft · Klinik für Urologie und Kinderurologie · Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Minimalinvasive Chirurgie, Proktologie, Adipositaschirurgie www.frauenheilkunde-eschweiler.de Tel.: 02403-76-1236 E-Mail: gyn@sah-eschweiler.de FRAUENHEILKUNDE IM SAH ESCHWEILER

Anzeigensonderveröffentlichung 8 BAESWEILER-MAGAZIN Impressum Baesweiler-Magazin Verlag: Medienhaus Aachen GmbH Dresdener Str. 3, 52068 Aachen Geschäftsführer: Andreas Müller Redaktion: Thomas Thelen Chief Content Officer Verantwortlich für den Inhalt i.S.d. § 8 Abs. 2 Landespressegesetz NRW Anzeigen: Jürgen Carduck Leiter Werbemarkt Verantwortlich für Anzeigen i.S.d. § 8 Abs. 2 Landespressegesetz NRW Druck: Euregio Druck GmbH Dresdener Str. 3, 52068 Aachen Ein Produkt aus dem Fußballer wollen an alte Zeiten anknüpfen Der JSV Baesweiler stellt sich neu auf und möchte wieder in die Erfolgsspur. Aufstieg in Kreisliga C geschafft. Fußball in Baesweiler. Das ist ein Thema mit einer ziemlich wechselhaften Geschichte, die sich von den „Wunderknaben“ bis zum heutigen Kreisliga-C-Aufsteiger erstreckt. Und eine Historie, die sich namentlich vom SV 09 zum heutigen JSV entwickelte. Mit vielen unvergesslichen Spielen, vor allem in den 1970er Jahren, aber auchfinanziellen Sorgen und Abstiegen. Schaut der frisch gewählte Vorstand, der den Verein in ruhiges Fahrwasser bringen möchte, auf die Höhepunkte der Clubgeschichte zurück, dann erinnert man sich an einem Club, dessen Gastspiel man wohl nicht im Baesweiler Sportpark vermutet hätte. Die Rede ist vom FC Barcelona. „Im Jahr 1973 gab es ein Freundschaftsspiel, das 2:4 verloren wurde. Es ging gegen namhafte Nationalspieler wie Asensi oder Juanito. Die Spanier waren besonders angetan von unserem Torwart Herbert (Häbbet) Bohnen, dessen Enkel heute beim neu gegründeten JSV Baesweiler 09 spielen“, berichtet der neue Vorsitzende Wolfgang Ophoven. Ihm liegt der Verein besondesr stark am Herzen. „Mit sieben Jahren bin ich sonntags regelmäßig ausgebüxt, um am Alten Sportplatz am Feuerwehrturm Fußball zu schauen. Ich habe viele bittere Abstiege, aber auch viele schöne Aufstiege miterlebt“, sagt er über sich selbst. Der ursprüngliche Fußballverein SV Baesweiler 09, so zeigt der Blick in die Vereinschronik, wurde 1909 gegründet und spielte immer wieder mal in der Landesliga, vorwiegend aber in der Verbandsliga Mittelrhein. Besonders bekannt waren damals die „Wunderknaben“, die weit über den Mittelrhein erfolgreich waren. Mit der besten Platzierung in seiner Vereinsgeschichte, neben der Teilnahme an der Mittelrheinmeisterschaft1959, als Tabellenzweiter qualifizierte sich der Klub 1977/78 einerseits für die neu geschaffene Oberliga Nordrhein, in der man anfangs beachtlich mithalten konnte und nahm andererseits an der deutschen Amateurmeisterschaftteil. Nach einem Achtelfinalsieg über den VfB Oldenburg scheiterte die Mannschaftim Viertelfinale am SV Sandhausen. „Aus dem Verein sind eine Vielzahl namhafter Spielerpersönlichkeiten hervorgegangen, wie zum Beispiel Willi Bergstein oder Alfred Glenski, die beide später für Alemannia Aachen in der Bundesliga spielten. Auch unvergessen sind die Spieler Hans-Peter Lehnhoff(später 1. FC Köln, FC Antwerpen), Mario Nacev (Fortuna Köln) oder auch Ralph Gunesch (FC St. Pauli) und nicht zu vergessen Jörg Beyel (später Alemannia Aachen), der jetzt in den Sportpark zurückkehren und die erste Mannschaftzur neuen Saison trainieren wird“, so Ophoven. Der neue Coach ist überzeugt, die noch junge Mannschaft, die weitgehend zusammenbleibt, an allen Ecken verbessern zu können. Gemeinsam mit Michael Aretz als Teammanager wird er das Team leiten. Nach den großen Erfolgen hatte sich im Laufe der Jahre zuvor gezeigt, dass die Oberliga im Laufe der Zeit eine Nummer zu groß war, und 1999 musste man gar Konkurs anmelden und stieg in die Kreisliga A ab. Mit dem Jugend-SV 09 Baesweiler wurde 1999 ein Nachfolgeverein gegründet, um die erfolgreiche Jugendabteilung bestehen zu lassen. Mit einer völlig neu formierten Mannschaft, in der einige Jugendtrainer des alten Vereins spielten, wurde man dort auf Anhieb Meister und schaffte es wieder bis in die Landesliga, aus der man aber nacheinander bis in die Kreisliga D absteigen musste. Unter Coach Sascha Bohne, der zukünftig 2. Vorsitzender des Vereins ist, gelang der ersten Mannschaft in dieser Saison der Aufstieg in die Kreisliga C, die zweite Mannschaftspielt weiterhin in der Kreisliga D. „Nach drei Jahren unter Coronabedingungen, was den Verein immer wieder am Aufstieg gehindert hat, ist hier hervorragende Arbeit geleistet worden. Schön, dass die Spieler immer wieder neu motiviert und jetzt endlich belohnt worden sind. Es ist bemerkenswert, dass der eigentlich vor drei Jahren geplante Neuaufbau jetzt konsequent verfolgt werden kann“, sagt Vorsitzender Ophoven. Die Jugendabteilung, so das aktuelle Ziel der JSV-Führung, wird weiter aufgebaut und soll den Unterbau der späteren Senioren bilden, denn Ziel ist es, wieder allmählich an alte Zeiten anzuknüpfen und die Mannschaften erst einmal in Ruhe arbeiten zu lassen.“ (GVF) Mit dem neuen Trainer, Ex-ProfiJörg Beyel (r.), möchte JSV-Vorsitzender Wolfgang Ophoven durchstarten. Foto: Günther von Fricken Frank Feldeisen Büro für Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Peterstraße 60 • 52499 Baesweiler Telefon: +49 24 01/8 01 07 70 • Fax: +49 24 01/8 01 07 71 Mobil: +49 1 72/2 13 01 28 • frank.feldeisen@allfinanz-dvag.de www.allfinanz-dvag.de/frank.feldeisen Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Vermögensaufbau für jeden! Ihr Partner für alle Veranstaltungen Kühlwagen Verkaufswagen Pavillon Bierzapfgeräte Tische Bänke Theken Leihgeräte Kampstraße 6 – 52499 Baesweiler Tel. 02401/7401 – Fax 02401/4069 E-Mail: bierverlag-schoengen@web.de WIR BIETEN: Inh. 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Anzeigensonderveröffentlichung 9 BAESWEILER-MAGAZIN „Froh, dass es jetzt wieder losgeht“ Harmonieverein Baesweiler im Jubiläumsjahr mit zwei alten Bekannten am Dirigentenpult. Hans Daichendt ist so etwas wie ein „Urgestein“ des Harmonievereins Baesweiler. Eigentlich aber auch mit seinen über 80 Jahren schon eher im musikalischen Ruhestand. Doch für ihn ist klar: „Wenn ich helfen kann, dann helfe ich“. Und genau diese Hilfe war gefragt, als sich der Harmonieverein auf die Suche nach einem Nachfolger für den ausgeschiedenen Dirigenten Jürgen Reimann gemacht hat. „Ich bin mit dem Vorsitzenden Detlef Tylewski schon viele Jahre befreundet und als er mir von der Dirigentensuche erzählte, habe ich sofort zugesagt, das Amt zu übernehmen“, so der Baesweiler Musiker mit Leib und Seele. Freudig musizieren Doch nicht er allein kam zurück an das Dirigentenpult, sondern ein weiterer langjähriger musikalischer Weggefährte, nämlich Günter Mänz. Beide hatten vor Jürgen Reimann als Leiter die Geschicke des Harmonievereins geprägt, Hans Daichendt über 23 Jahre, Günter Mänz über zehn Jahre. Nach der Absage des Neujahrskonzertes im Jubiläumsjahr „60 Jahre Harmonieverein“ fand als erste Veranstaltung 2022 das Frühjahrskonzert statt. Und danach, so versprechen Daichendt und Mänz, werden sie auch als Dirigenten weitermachen, Mänz als fester Dirigent und Daichendt als dessen Vertreter, wenn dieser zeitlich verhindert ist. „Wir alle sind froh, dass es wieder losgeht und jetzt nach zweijähriger Pause wieder ein Konzert stattfinden kann“, blickt Detlef Tylewski der ersten Veranstaltung im Jubiläumsjahr entgegen. Eine Freude, die den Musikern bei der Probenarbeit anzumerken ist, wenn Hans Daichendt das Motto vorgibt „Mit Freude musizieren.“ Weitere Veranstaltungen zum Jubiläum sind in Planung. Neben einem Galakonzert im November soll Ende August ein „Tag der Musik“ stattfinden, den der Harmonieverein gemeinsam mit dem Trommler- und Spielverein 1913 Baesweiler, der Blaskapelle 1920 Oidtweiler und der Blasmusikkapelle Siebenbürgen Setterich zu Gunsten der Ukraine gestalten werden. Das zeigt auch den guten Kontakt zu anderen Musikvereinen im Stadtgebiet. Denn vor Corona haben der Harmonieverein, die Blaskapelle Oidtweiler und die Blaskapelle Siebenbürgen Setterich ein „Stadtjugendorchester“ gegründet. „Leider mussten die Proben unterbrochen werden. Wir werden voraussichtlich im Mai wieder mit den Proben beginnen“, blickt der Vorsitzende nach vorne. Während der Zeit seines 60-jährigen Bestehens hat der Harmonieverein nie das Ziel seiner Gründer außer Acht gelassen, durch die Musik die aktiven Mitglieder, besonders die Jugend, zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzuhalten und ihr Gemeinschaftsleben zu fördern. Heute hat der Harmonieverein neben dem Stammorchester ein Jugendorchester. „Nachdem wir früher in der Regel erst ab zehn Jahren für unsere Orchester ausbildeten, hat sich in den letzten Jahren unser Ausbildungsangebot erweitert. Heute erfolgt die musikalische Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsgrundschule I – Friedensschule in Form einer „Musikklasse“. Schon ab sechs Jahren. Dass die Zusammenarbeit mit der Friedensschule erfolgreich ist, zeigt sich in unserem Jugendorchester, das aus der „Musikklasse“ hervorgegangen ist“, betont Detlef Tylewski. Blickt man in die Chronik, so erfährt man, dass der Harmonieverein St. Petrus Baesweiler seit nunmehr 60 Jahren ein fester Bestandteil des Baesweiler Vereinslebens ist. Alles begann im Sommer des Jahres 1962, als der Kaplan der Pfarrgemeinde St. Petrus Baesweiler, Leo Eißen, einige musikbegeisterte Männer fand, die bereit waren, einen Musikverein mit dem Ziel zu gründen, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Die Gründung erfolgte dann am 18. Oktober 1962, nachdem sich innerhalb kürzester Zeit 41 Jungen und Mädchen angemeldet hatten. Wie gut das Verhältnis zu den anderen Vereinen schon damals war, zeigte sich dadurch, dass die Ortvereine ein Sommerwiesenfest am 18. und 19. Juli 1964 zugunsten des Harmonievereins veranstalteten. Der Reinerlös von damals beachtlichen 2.000 DM wurde dem Harmonieverein zur Deckung der Schulden zur Verfügung gestellt, die dadurch entstanden waren, dass Kaplan Eißen zur Beschaffung von Instrumenten ein Darlehen aufgenommen hatte. Die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des Harmonievereins war damit gelegt. In kurzer Zeit entwickelte sich das Orchester, zu einem der gefragtesten Orchester der Region. Von 1966 bis 1969 war das Jugendorchester „Hofkapelle des Märchenprinzen“ beim Aachener Karneval. Unvergessen ist die damit verbundene Fahrt nach Frankreich im Rahmen der gerade begründeten Städtepartnerschaftzwischen Aachen und Reims sowie der Auftritt im Januar 1968 bei der ersten Fernsehübertragung „Wider den tierischen Ernst“. 1978 nahm der Harmonieverein an den Weltmusikfestspielen in Kerkrade teil. Mit 272,5 Punkten erreichte das Orchester einen zweiten Platz und verfehlte nur um 2,5 Punkte eine Goldmedaille. Der größte Erfolg war aber der 1. Rang mit Auszeichnung in der Höchststufe beim Landesmusikfest des Volksmusikerbund NRW am 29. Mai 1983. Ende der neunziger Jahre begann dann der Wandel vom Jugendorchester zu einem Symphonischen Blasorchester mit einer gesunden Mischung aus jungen und älteren Musikern und Musikerinnen, was der Harmonieverein bis heute geblieben ist. (GVF) Die Musikerinnen und Musiker des Harmonievereins bereiten sich auf ihr Konzert vor. Foto: Günther von Fricken Interesse, auf unseren Sonderseiten zu werben? Ich berate Sie gerne. Marion Fielen Kontakt Tel. 02404 55 11 61 Fax 02404 55 11 69 E-Mail marion.fielen@ medienhausaachen.de Bequemes Service-Wohnen – Lebenswerte Mietimmobilien – Hochwertige Ausstattung Kontakt Vermietung IBF Immofinanz GmbH Herr Özgür Bektas Von Coels Straße 207 52080 Aachen Tel: (02 41) 43 59 70 96 Mobil: 01 70/5 56 61 66 E-Mail: info@ibf-aachen.de Web: www.ibf-aachen.de • Moderne Pelletheizung mitWarmwasseraufbereitung • SeniorengerechteWohnungen für jung und alt •Wohnungsgrößen ab 52 m2 inkl. EBK, Stellplatz, Balkon oder Terrasse SERVICEWOHNENWOHNQUARTIER INALSDORF „AMWEIHER“ Edwin Otten - Bestattermeister - & Laura Bläser - Bestattermeisterin - Von uns können Sie viel erwarten, wir helfen Ihnen rund um die Uhr bei allen Fragen rund um die Bestattung. 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Anzeigensonderveröffentlichung 10 BAESWEILER-MAGAZIN Fahrradfahren liegt voll im Trend E-Bike-Verleih, Aufladestation, Reparaturstation und vieles mehr wurde für die Biker getan. Viele Branchen leiden nun schon seit zwei Jahren unter der Corona-Krise. Das gilt nicht für die Fahrrad-Unternehmen. Im Gegenteil, in ganz Deutschland ist die Fortbewegung auf zwei Rädern noch einmal beliebter geworden als schon zuvor. Fahrradhändler und Werkstätten verzeichnen auch zum beginnenden Frühjahr wieder einen Boom. Über diese Entwicklung freut man sich auch im Baesweiler Rathaus und möchte den Trend weiter forcieren. Sei es per Muskelkraft oder per aufgeladenem Akku mit dem E-Bike. „Fahrradfahren liegt voll im Trend. Das merken wir anhand von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bezüglich der Radwege oder Verbesserungsvorschlägen im Fahrrad-Verkehr“, hat Bürgermeister Pierre Froesch festgestellt. „Wir haben 2011 bei einer Alltagsnutzung des Fahrrades von sechs Prozent eine Verdreifachung auf 18 Prozent bis 2035 als Ziel formuliert, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg, denn es hat sich eine Menge in der Stadt für die Fahrradfahrer/innen getan“, ergänzt Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Es geht um eine Entwicklung, die 2021 auch beim Fahrradklima-Test des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) ein positives Feedback fand, denn bundesweit schnitt Baesweiler auf Platz 27 von 415 Teilnehmern ab. Das war die beste Bewertung innerhalb der StädteRegion Aachen, allerdings mit einer Note von nur 3,4. „Das ist ausbaufähig, wir werden sicherlich nicht die Hände in den Schoß legen und uns auf dieser Bewertung ausruhen, sondern weiter in die Fahrrad-Infrastruktur investieren“, so Bürgermeister Froesch. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet Karina Vonhögen, Klimaschutzmanagerin der Stadt Baesweiler, in deren Arbeitsfeld auch das Thema Mobilität angesiedelt ist und die die schon seit Jahren in Baesweiler installierte Funktion eines Radverkehrsbeauftragten übernommen hat. Bereits mit dem Fahrradstreifen an der Aachener Straße und den begleitenden Fahrradstreifen an den Kreisverkehren an der Aachener Straße in Höhe der Alsdorfer Straße und des Gartencenters in Setterich hat man in Baesweiler bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, um das im Dezember 2019 vom Stadtrat verabschiedete Radverkehrskonzept weiter umzusetzen und die verkehrlichen Bedingungen für Radfahrer/innen gerade im Alltagsverkehr zu verbessern. Die Erhöhung der Sicherheit für Fahrradfahrer spielte auch im Planungsprozess zum neuen Bushof eine große Rolle. In der aktuellen Planung befinden sich die Bereiche am Ortseingang Beggendorf (von Baesweiler aus kommend) und eine sichere Querung der L225 vom Urweg in das Gewerbegebiet. Bereits realisiert wurden Verbesserungen am Schwarzen Weg in Oidtweiler, wo zur Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer erstmalig eine Straßenbeleuchtung installiert und das zulässige Tempo reduziert wurde. Die Erneuerung der Ausstattung und Beschilderung des Radwanderweges „Rund um Baesweiler“, inzwischen als „Löwenroute“ bei den Bürgerinnen und Bürgern bekannt, sowie die Schaffung von Fahrradständern am Hallenbad, an der Kückstraße und am Kirchplatz in Baesweiler, wo auch eine Fahrrad-Reparaturstation und Schließfächer installiert wurden, sowie an der Hauptstraße in Setterich sind weitere deutliche Zeichen dieses Zieles der Stadt Baesweiler. Auch die ebenfalls bereits in Betrieb genommenen Stationen des Aachener E-Bike-Sharing-Systems Velocity am Volkspark und am ITS im Gewerbegebiet sind gerade in Hinblick auf klimafreundliche Mobilität in der Region weitere wichtige Bausteine für die Zukunft. „Das Projekt soll die einzelnen Kommunen untereinander und mit der Stadt Aachen vernetzen, so dass „man mit dem Velocity und dem ÖPNV von Baesweiler bis nach Aachen fahren kann“, beschreibt die Technische Dezernentin das Ziel der Beteiligung der Kommune am Sharing-System. Entliehen und zurückgegeben werden kann das Bike an jeder beliebigen Station von Velocity. Zum Ausleihen eines E-Bikes wird die Velocity-App benötigt, die auf jedes Smartphone heruntergeladen werden kann. Nach einem einmaligen Registrierungsvorgang können die E-Bikes über die App direkt an den Stationen ausgeliehen werden. Mehr Infos, auch über Spartarife, gibt es im Netz unter www.velocity-aachen.de. Mit den Velocity-Stationen in Baesweiler kommt das Sharing-System nach Worten von Andreas Troßmann (Velocity Region Aachen GmbH) nun in die StädteRegion Aachen. Das junge Unternehmen, ein Joint-Venture zwischen Velocity Mobility GmbH und Aachener VerlagsgesellschaftmbH (Mehrheitsgesellschafter Medienhaus Aachen) wird nach Aussage von Troßmann zudem in den kommenden Wochen und Monaten weitere Standorte in der StädteRegion realisieren. „Dann wird die Rückgabe eines in Baesweiler ausgeliehenen Rads zum Beispiel auch in Alsdorf, Herzogenrath und Würselen möglich sein“, betont er. Mit Inbetriebnahme einer E-Bike-Ladesäule an der Straße Im Sack wurde zum Jahresbeginn das Versorgungsangebot für pausierende Radfahrer/ innen in Baesweilers Innenstadt ergänzt. Installiert sind dort bereits eine Schließfachanlage, in der Radfahrer Helme und Taschen unterbringen können, eine Fahrradabstellanlage, an der „Drahtesel angeleint“ werden, sowie eine Radreparatur-Servicestation zum Beispiel für den Fall, dass den Reifen die Puste ausgeht. In unmittelbarer Nähe zum Kirchplatz gelegen, laden zudem verschiedene gastronomische Betriebe Radler/innen ein, neben dem Pedelec- oder E-Bike-Akku auch die eigenen Batterien mit Getränken und Speisen aufzuladen. Die neue Ladestation wird mit einer Münze geöffnet. Im Innern befinden sich zwei Steckdosen, an die der Akku bzw. das Ladegerät angeschlossen wird. Sollte der Akku nicht ohne weiteres herausnehmbar sein, steht ein Verlängerungskabel zur Verfügung. Via USB-Anschluss können Smartphones mit frischer Kraftversorgt werden. Die Ladesäule hat die Firma Westenergie gesponsert, wie deren Kommunalberater Achim Diewald erläutert. Diewald sprach von einer „marginalen Energiemenge“ pro Ladevorgang, die nicht mehr erfasst werde. Die Energieentnahme für E-Biker ist kostenfrei. (GvF) Am Kirchplatz wurde eine Fahrrad-Station geschaffen. Foto: Günther von Fricken Baesweilers Klimaschutzmanagerin Karina Vonhögen am E-Bike-Verleih an der Peterstraße. Foto: Günther von Fricken SCHULTERPROBLEME? Das Schultergelenk liefert täglich Höchstleistungen in Sachen Beweglichkeit, daher ist es besonders anfällig für Verletzungen. Ob mit konservativen Verfahren oder operativ: Unser Expertenteam der Unfall-, Orthopädie- und Schulter-Chirurgie berät sie umfassend und schlägt die bestmögliche Therapie für die Lösung Ihres individuellen Problems vor. Wir sind für Sie da! Ihr Team der Schulter-Chirurgie im SAH Tel.: 02403-76-1207 E-Mail: uch@sah-eschweiler.de www.sah-eschweiler.de

Anzeigensonderveröffentlichung 11 BAESWEILER-MAGAZIN Neu in der Stadt: Hunde-Kot-Beutel In Baesweiler gibt es jetzt wie schon in den anderen Nordkreis-Kommunen Beutel für Hinterlassenschaften der Vierbeiner. Hundehaltende wie auch Spaziergänger kennen das Problem ganz sicher zu Genüge: Da möchte der Vierbeiner „sein Geschäfterledigen“, und was passiert dann? Im Idealfall greifen Herrchen oder Frauchen zum Hunde-Kot-Beutel und entfernt die Hinterlassenschaften. „Der Großteil der Hundehaltenden ist da sehr vernünftig und macht dies. Aber es gibt natürlich immer Ausnahmen, die die Hinterlassenschaften einfach liegen lassen und ihrer Pflicht nicht nachkommen. Und darüber ärgern sich nicht nur Anwohner oder Spaziergänger, sondern auch jene Gassi-Gänger, die sich vernünftig verhalten, weil einfach alle Hundehaltenden pauschal über einen Kamm geschert werden und ein Fehlverhalten ein schlechtes Licht auf alle Hundehaltenden wirft“, weiß Baesweilers Bürgermeister Pierre Froesch. Über diese Problematik war er auch im regelmäßigen Austausch mit den anderen Nordkreis-Städten, um über das Projekt Hunde-Kot-Beutel-Spender zu sprechen. „Bis dato wurde von der Aufstellung solcher Kot-Beutel-Spender abgesehen, da Erfahrungen in vielen anderen Kommunen zeigen, dass es nach Errichtung der Spender auch zu Vandalismus oder Missbrauch kam. Mit einer mehrmonatigen Testphase an drei Standorten soll nun ermittelt werden, ob die Stationen gut angenommen werden“, so Froesch. Zufinden sind sie am Volkspark in Baesweiler (Zugang Kirchwinkel), an der Gasse zwischen Parkstraße/Bahnhofstraße und am Immendorfer Weg in Floverich. „Wir wollen ermitteln, ob diese drei Stationen gut angenommen werden und dann weiter planen und die Zahl der Spender-Orte vielleicht ausdehnen“, so der Leiter des Baesweiler Ordnungsamts, David Schreier. (GvF) An drei Stationen in Baesweiler, im Bild an der Parkstraße, wurden Hunde-Kot-Beutel-Spender aufgestellt. Foto: Günther von Fricken Mehr Medikamentensicherheit für Patienten in den eigenen vier Wänden Wer sich um die Pflege seiner Angehörigen selber kümmert oder selber viele Medikamente nehmen muss, kennt den Aufwand, den die Organisation der Arzneimittel-Einnahme mit sich bringt. Wenn im Alter dann die Augen oder der Geist nicht mehr richtig mitspielen, steigt zudem die Gefahr, Fehler bei der Arzneimittel-Einnahme zu machen. Die Gefahr der Neben- und Wechselwirkungen steigt mit der Anzahl der einzunehmenden Medikamente sowie mit dem Lebensalter. Hinzu kommt, dass verschiedene (Fach)ärzte unabhängig voneinander Medikamente verschreiben, was zu Doppelverordnungen oder ungewünschten, teils lebensgefährlichen Wechselwirkungen führen kann. Patienten, Angehörige und Pflegekräfte stehen demzufolge vor der Herausforderung, die verordneten Arzneien richtig zusammenzustellen bzw. zu verabreichen oder einzunehmen. Hier ist es sinnvoll alle seine Medikamente in derselben Apotheke zu besorgen. Fast alle Apotheken bieten die Registrierung in der Kundenkartei an. Dort können alle Medikamente auf Wechselwirkungen oder Doppelverordnungen überprüft werden. Durch gute Kontakte der Apotheken zu den umliegenden Arztpraxen, können Probleme in der Medikation oft schnell und unkompliziert gelöst werden. Bei uns in der Kreuz Apotheke gibt es die Möglichkeit, die Medikamente für Sie oder Ihre Angehörigen in Blisterkarten verblistern zu lassen: wenn Sie die Medikamente über uns verblistern lassen, übernehmen wir für Sie das wöchentliche Zusammenstellen der Medikamente, die RezeptOrganisation sowie den laufenden Check auf Neben- und Wechselwirkungen. Sie erhalten die Medikamente wöchentlich in einer hygienischen Blisterkarte nach Einnahmezeitpunkten sortiert nach Hause geliefert. Diese können Sie auch einfach und diskret mit zur Arbeit oder in den Urlaub nehmen. Weitere Informationen zu dieser Dienstleistung und entstehenden Kosten erhalten Sie bei uns in der Kreuz Apotheke und auf unserer Homepage: www.kreuz-apotheke.de Unser Service für Sie Das E-Rezept kommt und wir sind bereit. Testen Sie das Vorgehen schon jetzt und schicken uns Ihr Rezept per E-Mail oder über unsere Homepage. Bei Fragen sprechen Sie uns an. Corona Impfungen Vorbestellung Bestellen Sie bis 15.00 Uhr und wir liefern Ihre Medikamente am selben Tag. (Ausnahmen: mittwochs und samstags) Unsere Gesundheitsbibliothek Corona Schnelltest Tobias Kreutz Kirchstraße 35a · 52499 Baesweiler Tel. 0 24 01/42 00 · Fax. 0 24 01/84 34 E-Mail: info@kreuz-apotheke.de Web: www.kreuz-apotheke.de

Anzeigensonderveröffentlichung 12 BAESWEILER-MAGAZIN Kunstrasenplatz für Concordia rückt näher An der Bahnhofstraße in Oidtweiler sind die Bauarbeiten seit einigen Wochen in vollem Gange. Das letzte Meisterschaftsspiel auf dem alten Rasenplatz in Oidtweiler ist schon lange Vergangenheit. Ende Oktober gab es einen 1:0 Sieg gegen Stemmen. Und nun war die letzte Trainingseinheit der Spieler von Concordia Oidtweiler auf dem „alten Rasen“ eine ganz besondere: Denn an deren Ende wurden die Tore von den Mannschaften auf den benachbarten Aschenplatz getragen. Vorfreude macht sich breit, denn so Concordia-Vorsitzender Bode Springmann, „für den Verein wird mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes ein Traum wahr.“ Mittlerweile wurden am Platz an der Bahnhofstraße die Messpunkte gesetzt und die Tore wurden durch Mitarbeiter der Stadt demontiert. Der alte Ballfangzaun macht Platz für Neues. Nach den Toren wurden auch die Banden komplett entfernt, und Grenzmarkierungen lassen erste Rückschlüsse auf die neue Aufteilung zu. „Der Erdbau begann mit dem Abtrag des Naturrasens“, erklärt Dezernentin Iris Tomczak-Pestel von der Stadt Baesweiler das weitere Vorgehen. Durch den Kunstrasen ist nach ihren Worten eine größere Trainingsintensität und vor allem ganzjähriger Trainingsbetrieb möglich. Zur Vorbereitung hatte eine Arbeitsgruppe, der neben Vertretern aller Fraktionen und der Verwaltung auch Vereinsmitglieder angehörten, mehrere Kunstrasenplätze in Aachen und Stolberg besichtigt. „Selbstverständlich wird kein Füllmaterial aus Kunststoff, sondern ein KorkSand-Gemisch zur Füllung verwendet. Die gesamte Konstruktion samt Auslaufflächen und Drainagen, sowie die Auswahl der Halme zielt darauf ab, nach den neuesten technischen Erkenntnissen einerseits die Nutzungsqualitäten eines Kunstrasens zu realisieren, andererseits aber den Austrag von Mikroplastik weitestgehend zu reduzieren“, beschreibt Iris Tomczak-Pestel das Projekt, das – so die Zielsetzung – mit dem Beginn der neuen Saison im August abgeschlossen sein soll. Tag für Tag wird jetzt gebaggert, und immer wieder fahren Lkw vor, die den abgetragenen Mutterboden abtransportieren. Bei den Arbeiten muss der Platz aus Entwässerungsgründen auf der Aschenseite abgesenkt und auf der Straßenseite angehoben werden. Drainage und andere Leitungen sind jetzt gelegt und der Boden wieder eingeebnet. Natürlich schauen dort auch immer wieder die Verantwortlichen der Concordia vorbei und beobachten die Bauentwicklung. „Für den Kunstrasen haben wir viele Jahre gekämpft, er stellt die Zukunftfür die Oidtweiler Jugend sicher“, betont Bode Springmann. Denn seit der Bekanntmachung über den Bau des Kunstrasens habe der Verein noch viel mehr Anfragen von Eltern, die ihre Kinder bei der Concordia spielen sehen wollen, erhalten. Der Verein hat aktuell 290 Kinder und 120 aktive Seniorenspieler und -Spielerinnen, aufgeteilt in 16 Jugendmannschaften und drei Herrenmannschaften plus alte Herren und die neu gegründete Damenmannschaft, die mittlerweile 25 Spielerinnen hat. In der Bauphase, so sagt Springmann weiter, trainieren die Spielerinnen und Spieler in Oidtweiler auf Asche, in Loverich auf beiden Plätzen und zudem jetzt auch täglich in Setterich. „Wir bauen auf der gegenüberliegenden Seite vom Platz einen Stehplatzbereich in Eigenregie, dafür werden momentan noch Sponsoren gesucht“, nennt er ein weiteres Ziel, das nun bald umgesetzt werden soll. (GvF) Der Kunstrasenplatz soll zur neuen Saison fertig werden. Foto: Günther von Fricken LEBENSFREUDE KENNT KEIN ALTER Das Wohn- und Pflegeheim Maria Hilf Burg Setterich mit 100 Plätzen in Baesweiler-Setterich bietet Ihnen die Wohnformen Stationäre Pflege und Kurzzeit- und Verhinderungspflege in modernen Einzelzimmern und Doppelzimmern. Unser neu gestalteter „Sport, Spiel und Gymnastik“- Raum bietet viele Möglichkeiten, sich körperlich fit zu halten. Für Besichtigungen und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Maria Hilf Burg Setterich GmbH | An der Burg 1 | 52499 Baesweiler | Tel.: 02401 600-1 | info@burgsetterich.de | www.burgsetterich.de Probewohnen ist auf Wunsch möglich.

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