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Anzeigensonderveröffentlichung 5 BAESWEILER-MAGAZIN In der „Tonhöhle“ entstehen neue Songs Heiko Mürkens aus Loverich hat als Musiker und als Produzent eine Menge zu tun. „Music was myfirst love“, dieser Satz aus dem John Miles-Klassiker von 1976 passt genau zum Leben von Heiko Mürkens. Denn „Music“ hat ihn von Kindesbeinen an fasziniert und geprägt. Er absolvierte eine Lehre als Radiound Fernsehtechniker und sorgt heute als Automatisierer „für die Brötchen daheim auf dem Tisch“. Die Liebe zur Musik und das große Hobby, das ist aber immer geblieben, sei es in seinem damaligen Wohnort Siersdorf, wo er ein Tonstudio entwickelte, oder aber jetzt in Loverich, wo er sein Studio im Keller sogar erweitern konnte und es „Tonhöhle“ taufte. Wer hier hinein kommt, sieht aber nicht nur alle nötigen Utensilien, um Musik zu machen oder aufzunehmen. Klar, Instrumente von der Gitarre über das Klavier bis zum Akkordeon fallen dem Besucher sofort ins Auge. Wie auch der technische Bereich mit dem Mischpult, mit dem die Songs aufgenommen werden. Aber die „Tonhöhle“ ist auch ein kleines, privates Museum. Denn hier hat Heiko Mürkens alles gesammelt, was er zum Thema Musik in die Finger bekam: Ein Mikro aus den 1930er Jahren, eine Orgel aus den 1960ern. Musikalische Erinnerungen, in Ordnern zusammengefasst. Und nicht zu vergessen die Urkunden, die ihn als Preisträger des Deutschen Pop- und Rockpreises auszeichnen. Viele Stunden seine Freizeit verbringt Heiko Mürkens in der „Tonhöhle“. Doch er ist froh, dass er in der Pandemie nicht von der Musik alleine leben musste. „Ich kenne viele, die davon leben müssen, und die das echt hart getroffen hat, weil sie komplett auf die Musik gesetzt haben“, weiß er. Für ihn selber lief während der Corona-Krise livemäßig wenig. Auftritte mit seiner Band „Rumtreiber“, die der Keyboarder nach seiner Zeit bei der Band „Pearls & Pigs“ im Jahr 2016 mit gegründet hat, waren Mangelware. Doch statt Live-Auftritten hat er in seinem Tonstudio Songs geschrieben und aufgenommen und viele Künstler wie Halunken, Mir sin jeck oder Jürgen B. Hausmann nahmen bei und mit ihm auf. „Ich bin wie ein Chamäleon musikalisch total vielseitig unterwegs. Ich bin nicht auf Mundart oder Pop bis hin zu Metal festgelegt, sondern habe zuletzt mit einem Mädels-Trio Swing aufgenommen. Es geht alles, Hauptsache, alle Beteiligten haben Spaß dabei“, sagt er über seine musikalische Arbeit. Mittlerweile ist er dabei nicht mehr alleine, denn in der „Tonhöhle“ gibt es ein Vier-Mann-Team, das sich von der Tonaufnahme bis zur Website eines Künstlers um alles kümmert und so ein komplettes Musik-Projekt begleiten kann. „Mein Herz schlägt für Live-Musik und Tontechnik, aber ich habe den gewissen Luxus, mir aussuchen zu können, mit wem ich arbeiten möchte. Wobei das mittlerweile kein reines Hobby, sondern eine kleine Firma geworden ist“, schildert er seinen „Ist-Zustand“, für den die Familie volles Verständnis hat. „Die kennen mich nicht anders“, erzählt er schmunzelnd. Wenn bei ihm Langeweile auch Fehlanzeige war, so sehnt er sich musikalisch danach, wieder auf der Bühne zu stehen. „Wenn die Live-Perspektive wegfällt, ist es schwierig, sich zu motivieren. Aber wir schreiben weiter Songs und hoffen, im Sommer den einen oder anderen Live-Termin nachholen zu können und mit den Musikfans zu feiern“, blickt er optimistisch nach vorne. (GvF) Heiko Mürkens in seinem Musikstudio, der „Tonhöhle“. Foto: Günther von Fricken Beste Ausbildung - Erlebe es! www.enwor-ausbildung.de

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