baesweiler-magazin

Anzeigensonderveröffentlichung 10 BAESWEILER-MAGAZIN Fahrradfahren liegt voll im Trend E-Bike-Verleih, Aufladestation, Reparaturstation und vieles mehr wurde für die Biker getan. Viele Branchen leiden nun schon seit zwei Jahren unter der Corona-Krise. Das gilt nicht für die Fahrrad-Unternehmen. Im Gegenteil, in ganz Deutschland ist die Fortbewegung auf zwei Rädern noch einmal beliebter geworden als schon zuvor. Fahrradhändler und Werkstätten verzeichnen auch zum beginnenden Frühjahr wieder einen Boom. Über diese Entwicklung freut man sich auch im Baesweiler Rathaus und möchte den Trend weiter forcieren. Sei es per Muskelkraft oder per aufgeladenem Akku mit dem E-Bike. „Fahrradfahren liegt voll im Trend. Das merken wir anhand von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bezüglich der Radwege oder Verbesserungsvorschlägen im Fahrrad-Verkehr“, hat Bürgermeister Pierre Froesch festgestellt. „Wir haben 2011 bei einer Alltagsnutzung des Fahrrades von sechs Prozent eine Verdreifachung auf 18 Prozent bis 2035 als Ziel formuliert, und ich denke, wir sind auf einem guten Weg, denn es hat sich eine Menge in der Stadt für die Fahrradfahrer/innen getan“, ergänzt Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Es geht um eine Entwicklung, die 2021 auch beim Fahrradklima-Test des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) ein positives Feedback fand, denn bundesweit schnitt Baesweiler auf Platz 27 von 415 Teilnehmern ab. Das war die beste Bewertung innerhalb der StädteRegion Aachen, allerdings mit einer Note von nur 3,4. „Das ist ausbaufähig, wir werden sicherlich nicht die Hände in den Schoß legen und uns auf dieser Bewertung ausruhen, sondern weiter in die Fahrrad-Infrastruktur investieren“, so Bürgermeister Froesch. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet Karina Vonhögen, Klimaschutzmanagerin der Stadt Baesweiler, in deren Arbeitsfeld auch das Thema Mobilität angesiedelt ist und die die schon seit Jahren in Baesweiler installierte Funktion eines Radverkehrsbeauftragten übernommen hat. Bereits mit dem Fahrradstreifen an der Aachener Straße und den begleitenden Fahrradstreifen an den Kreisverkehren an der Aachener Straße in Höhe der Alsdorfer Straße und des Gartencenters in Setterich hat man in Baesweiler bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, um das im Dezember 2019 vom Stadtrat verabschiedete Radverkehrskonzept weiter umzusetzen und die verkehrlichen Bedingungen für Radfahrer/innen gerade im Alltagsverkehr zu verbessern. Die Erhöhung der Sicherheit für Fahrradfahrer spielte auch im Planungsprozess zum neuen Bushof eine große Rolle. In der aktuellen Planung befinden sich die Bereiche am Ortseingang Beggendorf (von Baesweiler aus kommend) und eine sichere Querung der L225 vom Urweg in das Gewerbegebiet. Bereits realisiert wurden Verbesserungen am Schwarzen Weg in Oidtweiler, wo zur Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer erstmalig eine Straßenbeleuchtung installiert und das zulässige Tempo reduziert wurde. Die Erneuerung der Ausstattung und Beschilderung des Radwanderweges „Rund um Baesweiler“, inzwischen als „Löwenroute“ bei den Bürgerinnen und Bürgern bekannt, sowie die Schaffung von Fahrradständern am Hallenbad, an der Kückstraße und am Kirchplatz in Baesweiler, wo auch eine Fahrrad-Reparaturstation und Schließfächer installiert wurden, sowie an der Hauptstraße in Setterich sind weitere deutliche Zeichen dieses Zieles der Stadt Baesweiler. Auch die ebenfalls bereits in Betrieb genommenen Stationen des Aachener E-Bike-Sharing-Systems Velocity am Volkspark und am ITS im Gewerbegebiet sind gerade in Hinblick auf klimafreundliche Mobilität in der Region weitere wichtige Bausteine für die Zukunft. „Das Projekt soll die einzelnen Kommunen untereinander und mit der Stadt Aachen vernetzen, so dass „man mit dem Velocity und dem ÖPNV von Baesweiler bis nach Aachen fahren kann“, beschreibt die Technische Dezernentin das Ziel der Beteiligung der Kommune am Sharing-System. Entliehen und zurückgegeben werden kann das Bike an jeder beliebigen Station von Velocity. Zum Ausleihen eines E-Bikes wird die Velocity-App benötigt, die auf jedes Smartphone heruntergeladen werden kann. Nach einem einmaligen Registrierungsvorgang können die E-Bikes über die App direkt an den Stationen ausgeliehen werden. Mehr Infos, auch über Spartarife, gibt es im Netz unter www.velocity-aachen.de. Mit den Velocity-Stationen in Baesweiler kommt das Sharing-System nach Worten von Andreas Troßmann (Velocity Region Aachen GmbH) nun in die StädteRegion Aachen. Das junge Unternehmen, ein Joint-Venture zwischen Velocity Mobility GmbH und Aachener VerlagsgesellschaftmbH (Mehrheitsgesellschafter Medienhaus Aachen) wird nach Aussage von Troßmann zudem in den kommenden Wochen und Monaten weitere Standorte in der StädteRegion realisieren. „Dann wird die Rückgabe eines in Baesweiler ausgeliehenen Rads zum Beispiel auch in Alsdorf, Herzogenrath und Würselen möglich sein“, betont er. Mit Inbetriebnahme einer E-Bike-Ladesäule an der Straße Im Sack wurde zum Jahresbeginn das Versorgungsangebot für pausierende Radfahrer/ innen in Baesweilers Innenstadt ergänzt. Installiert sind dort bereits eine Schließfachanlage, in der Radfahrer Helme und Taschen unterbringen können, eine Fahrradabstellanlage, an der „Drahtesel angeleint“ werden, sowie eine Radreparatur-Servicestation zum Beispiel für den Fall, dass den Reifen die Puste ausgeht. In unmittelbarer Nähe zum Kirchplatz gelegen, laden zudem verschiedene gastronomische Betriebe Radler/innen ein, neben dem Pedelec- oder E-Bike-Akku auch die eigenen Batterien mit Getränken und Speisen aufzuladen. Die neue Ladestation wird mit einer Münze geöffnet. Im Innern befinden sich zwei Steckdosen, an die der Akku bzw. das Ladegerät angeschlossen wird. Sollte der Akku nicht ohne weiteres herausnehmbar sein, steht ein Verlängerungskabel zur Verfügung. Via USB-Anschluss können Smartphones mit frischer Kraftversorgt werden. Die Ladesäule hat die Firma Westenergie gesponsert, wie deren Kommunalberater Achim Diewald erläutert. Diewald sprach von einer „marginalen Energiemenge“ pro Ladevorgang, die nicht mehr erfasst werde. Die Energieentnahme für E-Biker ist kostenfrei. (GvF) Am Kirchplatz wurde eine Fahrrad-Station geschaffen. Foto: Günther von Fricken Baesweilers Klimaschutzmanagerin Karina Vonhögen am E-Bike-Verleih an der Peterstraße. Foto: Günther von Fricken SCHULTERPROBLEME? Das Schultergelenk liefert täglich Höchstleistungen in Sachen Beweglichkeit, daher ist es besonders anfällig für Verletzungen. Ob mit konservativen Verfahren oder operativ: Unser Expertenteam der Unfall-, Orthopädie- und Schulter-Chirurgie berät sie umfassend und schlägt die bestmögliche Therapie für die Lösung Ihres individuellen Problems vor. Wir sind für Sie da! Ihr Team der Schulter-Chirurgie im SAH Tel.: 02403-76-1207 E-Mail: uch@sah-eschweiler.de www.sah-eschweiler.de

RkJQdWJsaXNoZXIy MTk4MTUx