Aachener Weihnachtsmarkt 2018

Anzeigensonderverö entlichung Weihnachtsmarkt Aachen Aachens süßeste und leckerste Visitenkarte S ie ist das kulinarische Aus- hängeschild der Kaiser- stadt und hat Aachen in der ganzen Welt berühmt gemacht – die Printe! Einst als Pilgerbrot in die Region gekom- men, trat der köstliche und nahr- hafte Snack für zwischendurch in den vergangenen Jahrhunderten einen regelrechten Siegeszug an. Jede Printe, die in Aachen von ei- nem der zahlreichen Bäcker pro- duziert wurde, ist demnach eine kleine Visitenkarte. Und so man- cher Öcher, der mittlerweile in der Diaspora lebt, lässt sich die Printen sogar bis in seine neue Heimat schicken und schwelgt beim Genuss in Erinnerungen an das wunderschöne Aachen. Dabei haben die Süßigkeit nicht einmal die Aachener selber er- funden. Im 17. Jahrhundert ka- men Kupferschläger aus dem belgischen Ort Dinant in die Kai- serstadt. Im Gepäck hatten die Gäste sogenanntes Gebildege- bäck. Das waren gewürzte Pilger- brote in Form von Heiligen. Um die längeren Reisen unbescha- det zu überstehen, enthielt der Teig keine Eier. Die Aachener lie- ßen sich das Gebäck schmecken und kopierten die Urform der Printe. Nach und nach wandelte man das Gebäck in den Aache- ner Bäckereien ab. Heutzutage sind die Printen das kulinarische Symbol der Stadt und mit Aachen so eng verbunden, wie der Leb- kuchen mit Nürnberg, die Sprot- ten mit Kiel oder das Kölsch mit Köln. Was selbst viele Aachener nicht wissen, der Name ‚Printe’ kommt vom Produktionsprozess des süßen Kunstwerks. Denn ur- sprünglich wurde der Teig in Ne- gativ-Formen – sogenannten ‚Modeln’ – gedrückt. Und genau dieser Vorgang gab dem Gebäck seinen Namen. Denn das leitet sich vom englischen Begriff für den Druck ab: to print. Doch was steckt eigentlich in den Printen drin? Dunkles Wei- zenmehl, Nelken, Anis, Koriander und Zimt sowie drei verschiede- ne Sorten Zucker, die aus der Zu- ckerrübe gewonnen werden, sind die Grundlage für den Teig. Wie viel von jeder Zutat in den Teig kommt, das bleibt das jeweilige Betriebsgeheimnis der einzelnen Bäcker. Deswegen schmecken die Printen auch in jedem Ge- schäft immer ein wenig anders. Bei den drei Zuckersorten han- delt es sich um Kandis, Farinzu- cker (vielen besser als braunen Zucker bekannt) und dickflüssi- gem Zuckersirup. Und dieser Si- rup ist auch die einzige flüssige Komponente bei der Herstellung des Teigs. Der Sirup wird erhitzt und dann gemeinsam mit dem Mehl und den anderen Zutaten in einer Maschine geknetet. Ganz frü- her wurde das noch von Hand gemacht, heute werden kleine Hilfsmittel eingesetzt. Wenn al- les gut durchgeknetet ist, lässt man den Teig einige Tage in Ruhe lagern, damit die Gewürze gut durchziehen können. Natron wird dem Ganzen zugeführt, denn es reagiert auf die in der Lagerung entstandene Säure und die Hitze im Backofen. Bevor es für den Teig endlich in den Ofen geht, wird alles noch ein weiteres Mal geknetet und dann ausgewalzt. In die Modeln wird heute nur noch vereinzelt der Teig hineingedrückt. Rund 20 Minuten verbringen die Printen im Backofen. Danach werden sie direkt mit einer Glasur aus ge- röstetem Kartoffelmehl, das mit Wasser aufgekocht wird, bestri- chen, damit sie besonders schön glänzen. Diese Glasur hat übri- gens keinerlei Einfluss auf den Geschmack der Printe. Dieser Vorgang hat lediglich optische Gründe. Fertig ist die sogenannte Hartprinte. Wer lieber die weiche Variante mag, muss sich dann noch ein wenig gedulden, denn diese muss noch einige Tage in feuchter Umgebung lagern, ehe sie mit Schokolade überzogen wird. Und dann ist auch sie für den Verzehr bereit. Auf dem Aachener Weihnachts- markt kann man den Printenbä- ckern sogar über die Schulter schauen. Denn jeden Tag werden dort vor Ort lecker duftende Prin- ten frisch gebacken. (ec) In der Kaiserstadt genießt die Printe Kultstatus. Besonders zur Vorweihnachtszeit genießen die Menschen die süße Köstlichkeit. Und in den Gassen rund um Dom und Rathaus duftet es nach dem frischen Gebäck. Auf der Hüls weihnachtet es sehr. Foto: Erstes Aachener Gartencenter Tannengrün und Lichterglanz Wunderbare Weihnachtswelt im Ersten Aachener Gartencenter Pünktlich zur kalten Jahreszeit haben sich große Bereiche des Ersten Aachener Gar- tencenters, Auf der Hüls 140, wieder in einen wunderschönen Weihnachtsba- sar verwandelt. „Unser Basar ist mit 2500 Quadratmetern Fläche der größte und schönste in der Euregio“, freut sich Abtei- lungsleiterin Christine Klug: „Unser Sor- timent lässt keine Wünsche offen. Dazu bieten wir eine ausführliche und individu- elle Beratung an.“ Zwischen Märchenwald und Klaviermusik Hochwertige Gestecke und Kränze aus ei- gener Produktion, Weihnachtsmänner, Engel, Christbaumschmuck in nahezu al- len Farben und natürlich Kerzen, Lichter- ketten und vieles mehr – hier findet jeder das Richtige für ein weihnachtliches Haus und einen stimmungsvollen Garten. Rot, Gold oder Naturtöne sind nach wie vor ge- fragt, aber auch Kombinationen von Rosa, Grau mit Weiß oder Rauchblau mit Kupfer- farben liegen dieses Jahr im Trend. Kom- plettiert wird das Sortiment durch die täg- liche Bereitstellung von 2500 natürlichen Weihnachtsbäumen, die auch direkt nach Hause geliefert werden können. Dazu erwartet die Besucher ein buntes Programm. Ein Besuch im Märchenwald, eine Fahrt auf dem Märchenzug oder eine kleine Auszeit bei Zuckerwatte, Gebäck und Glühwein werden angeboten. Kinder bis zwölf Jahre können außerdem bis zum 1. Dezember am großen Malwettbewerb teilnehmen. Die besten Zeichnungen wer- den dann am 6. Dezember prämiert. Am 18. und 25. November lädt das Erste Aa- chener Gartencenter zum verkaufsoffe- nen Sonntag bis 17 Uhr ein. Am Sams- tag, 24. November, unterhält der Pianist Jan Hübner von 13 bis 17 Uhr mit besinn- licher Klaviermusik, während die Kinder von 13 bis 16 Uhr zum Basteln eingeladen sind. Am 2. und 9. Dezember dürfen sich die Kunden auf Vorführungen der Puppen- bühne um 11, 12 und 13 Uhr freuen. Am Mittwoch, 6. Dezember, feiert das Erste Aachener Gartencenter den Nikolaustag. Infos: www.erstes-aachener-gartencenter. de (red) Ob klassisch oder modern: Hier findet man Deko-Artikel für jeden Geschmack. Das Printenmädchen erinnert die Besucher an die Handwerks- kunst der Aachener Bäcker. Foto: Eric Claßen GESCHENK-TIPP Unsere exklusiven Verwöhnpakete für Thermalbad & Sauna SAUNA PLUS www.carolus-thermen.d e SAUNA DELUXE www.carolus-thermen.d e THERMAL PLUS www.carolus-thermen.d e thermalbad | sauna | spa | gastronomie Täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr | Passstraße 79, 52070 Aachen www.carolus-thermen.de Schenkt euch Wärme! Exklusive Verwöhnpakete, Gutscheine und ausgewählte BABOR-Produkte mit Original Bad Aachener Mineral-Thermal- wasser erhalten Sie an unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Markt, Stand 21

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