Die Strecken des 5. großen Wandertags

Langstrecke

Länge große Tour: ca. 13 Kilometer
Höhenmeter: 396 Meter
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wege: teilweise steinig, steil und schmale Naturpfade
Dauer: ca. 4 Stunden
Startzeit: 08.30 bis 12.30 Uhr

Übersichtskarte Langstrecke

Station 1: Der Meuchelberg

Die Wanderung führt zunächst hoch auf den Meuchelberg. Oben auf der Kuppe gibt es einen weiten Blick auf das Heimbacher Staubecken, das Kraftwerk und den Nationalpark. Durch einen lichten Eichenwald geht es auf schmalem Pfad hinunter zum Staubecken und auf dem Dschungelpfad in Richtung Historisches Kraftwerk.

Station 2: Jugendstilkraftwerk Heimbach von 1905

Das Jugendstilkraftwerk Heimbach von 1905 liegt unterhalb der Talsperre Schwammenauel. Das durch den 2,7 Kilometer langen Kermeterstollen mit dem Urftsee verbundene Kraftwerk gilt als eines der schönsten Objekte der frühen Kraftwerksarchitektur in Deutschland. Bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 1905 war es das größte Wasserkraftwerk Europas. Mit zwei leistungsfähigeren Maschinen wird auch heute noch Strom produziert. Auf dem Seerandweg geht es nun ein Stück zurück in Richtung Heimbach.

Station 3: Der wilde Kermeter

Erleben Sie im Nationalpark Eifel den Kermeter als Stück Natur pur, die sich selbst überlassen wird. Der 2004 gegründete Nationalpark verfolgt das Ziel, dass sich der hier ursprünglich wachsende Buchen-Naturwald von selber wieder einstellt. Gelegentliche Forstarbeiten tragen dazu bei, aber in ganz großen Flächen des Kermeter entwickelt sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen.

Station 4: Kleine Kostprobe aus der Abtei Mariawald

An der höchsten Stelle der Wanderung erreichen Sie einen kleinen Ehrenfriedhof. Dann geht es hinab zur Abtei Mariawald, das einzige Kloster der Trappisten-Mönche in Deutschland - mitten im Nationalpark Eifel. Die Geschichte der Abtei wurzelt in der Aufstellung einer Pietà im Wald bei Heimbach. Vor der Klostergaststätte kredenzt die Belegschaft Ihnen eine Kostprobe der berühmten Erbsensuppe. Wenn Sie dann mehr davon genießen möchten, lockt Mariawald mit mehr und auch anderen Speisen und Getränken. Steil hinunter geht es zurück nach Heimbach. Zunächst entlang der hellen Außenmauer folgen Sie dem Kreuzweg zwischen der Stadt im Tal und dem hoch gelegenen Kloster. Sie queren zweimal die Serpentinen der Landstraße und gelangen wieder an die Rur. Nach rechts geht es zurück ins Städtchen.

Station 5: Geschichte des Heimbacher Staubeckens

Die Fischbauchklappe ist die ehemals größte ihrer Art in Europa. Das Staubecken ist im eigentlichen Sinn keine Talsperre, sondern ein so genanntes Ausgleichsbecken. Seine Aufgabe besteht darin, den Beckenzufluss, der aus den Auslässen der Spitzenstromkraftwerke der Urft- und Rurtalsperre stammt, zu glätten. Von dort aus geht es zurück in den Kurpark.

Kurzstrecke

Länge kleine Tour: ca. 5 Kilometer
Höhenmeter: 25 Meter
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wege: nicht kinderwagengeeignet, flache und befestigte Straßen
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Startzeit: 08.30 bis 12.30 Uhr

Übersichtskarte Kurzstrecke

Über den Dschungelpfad - flach und rund um den Stausee

Auf wenig mehr als fünf Kilometern umrunden Sie den kleinen Stausee Heimbach. Der Start im Kurpark führt Sie über die Brücke. Vorbei am Haus des Stauwärters geht es ans Wasser. Auf sehr schmalem Pfad (Kinderwagen passen nicht durch) und über einen Bohlenweg geht es über das Wasser westwärts. Ein Stück befestigte Straße bringt Sie an eine Brücke und vor Ihnen erscheint ein historisches Industriegebäude. Sie erreichen das Jugendstilkraftwerk. Die Hälfte des Weges ist geschafft. Nun geht es auf einem flachen Weg zurück nach Heimbach und zum Kurpark.


Veranstalter: Rureifel Tourismus e.V.


TeilnahmebedingungenKontaktImpressumDatenschutz
Mit freundlicher Unterstützung: